Ausblick auf den Februar 2020

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Im Februar 2020 freue ich mich extrem auf „Kinky Boots“ im Kino, aber eine Eintrittskarte für die Ausstrahlung der Londoner Aufzeichnung am 17. Februar 2020 habe ich noch nicht. Ab 4. Februar international an verschiedenen Daten.
Ich freue mich auch auf die Altar Boyz (nur zwei Mal im Tipi, auch in München an zwei Tagen). Skeptisch bin ich gegenüber „Laibach“ – das Heiner Müller Musical im HAU Hebbel am Ufer.
Dann gibt es noch zu fotografieren „Die Räuber“ (Deutsches Theater/Kammerspiele), Maria (Maxim Gorki Theater), Betterplazes (Neuköllner Oper).
Nach über 12 Jahren Laufzeit und über 300 Vorstellungen im Berliner Ensemble sind am 7., 8. und 9. Februar die letzten Vorstellungen von Robert Wilsons Inszenierung von Bertolt Brechts und Kurt Weills „Die Dreigroschenoper“. Eine Neuinszenierung am Uraufführungstheater ist schon angekündigt (hat etwas von NICHT-Vielfalt).

Vielfalt bieten die deutschsprachigen Bühnen mit Premieren. Bei meiner Auswahl wären zu nennen:
Kuss der Spinnenfrau (Musikalische Komödie im Westbad 2 Leipzig),
Die spinnen, die Römer! (Landestheater Linz),
The Producers (TfN im Großen Haus, Hildesheim),
Hochzeit mit Hindernissen (Baden Baden),
ÖE Aspects of Love (TheaterArche Wien),
Chess (Schwerin),
Orpheus in der Unterwelt (Rabenhof Theater Wien),
Der König und Ich (Bühne Baden),
Cabaret (Hansa Theater Hamburg),
UA Rio Reiser – Wer, wenn nicht wir? (Stadttheater Bremerhaven),
Oliver! (Theater Trier),
DSE The Legend Of Georgia McBride (Schauspielhaus Nürnberg),
Konzert-Hommage à Michel Legrand – SR2.de UKW 91,3 – Gemeinsam mit SR 2 KulturRadio im Saarländischen Staatstheater,
Das Orangenmädchen (Mödling),
UA Wüstenblume (Theater St. Gallen)

Eine Chance auf ein Wiedersehen gibt es mit
WA Hugenotten (Berlin),
WA Altar Boyz (nur zwei Mal im Tipi, auch in München an zwei Tagen),
WA Priscilla – Königin der Wüste (Staatstheater am Gärtnerplatz München),
WA Thrill Me (Trio Theater Ennepetal im TalTon Theater Wuppertal),
WA LoveMusik (Musikalische Komödie im Westbad im Westbad 2 Leipzig),
WA Malala (Theater Bielefeld),
WA Anatevka (Komische Oper Berlin),
WA Die letzten fünf Jahre (Theater Plauen-Zwickau)

London bietet schon wieder einiges Neues, manches Herausragende nur kurzzeitig wie Musical of Musicals (Sedos im Bridewell Theatre London), Betty Blue Eyes (Mountview Theatre, London)
Tourneehalte mit Blood Brothers, Cabaret (New Wimbledon Theatre) und Elton John – It’s a Little Bit Funny (Upstairs At The Gatehouse, Highgate Village, London).
Mit begrenzter Laufzeit stark erwartet werden Be More Chill (The Other Palace, 12 Feb / 18 Feb – 3 May 2020) und The Prince of Egypt (Dominion Theatre, 32 WEEKS ONLY, 5./25 February 2020 – 12 September 2020)

Ich werde mich hoffentlich bestens, viel und oft unterhalten fühlen in London. Gekauft sind die Eintrittskarten schon für
Les Miserables (Sondheim Theatre, London),
Premiere Be More Chill (The Other Palace),
Hamilton (Victoria Palace Theatre, London),
Musical of Musicals (Bridewell Theatre London),
Phantom of The Opera & Haymarket Hotel Afternoon Tea (Her Majesty’s Theatre).

Wo sehen wir uns?

40 Fotos zu La Traviata an der Komischen Oper Berlin

#Traviata #KomischeOperBerlin #Kobtraviata

„Das Sentiment der Partitur, ihre bekannten Melodien, die emblematischen Chöre und Arien, und den nahezu mythischen Status Violetta Valérys nehmen Aīnars Rubiķis, Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, und Regisseurin Nicola Raab zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Befragung. Ihre Auseinandersetzung gilt dem substanziellen Kern, der Kunst und den Klischees, dieses Meisterwerks der italienischen Romantik.“ (Text der Komischen Oper Berlin)

Hier 40 Szenenfotos unter anderem mit Natalya Pavlova als Violetta Valéry und Günter Papendell als Giorgio Germont – gerne eine Weiterverwendung, aber nur in Rücksprache

La Traviata
Melodramma in drei Akten von 1853, Musik von Giuseppe Verdi, Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman La Dame aux camélias von Alexandre Dumas jr.

Premiere am Sonntag, 1. Dezember 2019, 18:00 Uhr
Komische Oper Berlin

Inszenierung: Nicola Raab | Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis (Nachdirigat: Jordan de Souza) | Choreographie: Oren Laszovski | Bühnenbild: Madeleine Boyd | Kostüme: Annemarie Woods | Licht: Linus Fellbom | Chöre: David Cavelius | Dramaturgie: Simon Berger
Violetta Valéry: Natalya Pavlova / Vera-Lotte Boecker | Flora Bervoix: Maria Fiselier / Marta Mika | Annina: Marta Mika / Caren van Oijenv | Alfredo Germont: Ivan Magrì / Alexey Neklyudov | Giorgio Germont: Günter Papendell / Giuseppe Altomare | Gastone: Ivan Turšić | Barone Douphol: Dániel Foki | Marchese d’Obigny: Carsten Sabrowski | Dottore Grenvil: Philipp Meierhöfer | Ein Kommissionär: Changdai Park | Giuseppe: Alexander Fedorov

44000 und 288 schon 2019

Vierundvierzigtausend Künstlernamen in der Theaterdatenbank. Bei 44000 sind somit in den letzten vier Monaten tausend hinzu gekommen. Und bei 288 Vorstellungen in diesem Jahr lege ich eine kleine Pause ein. Mitte November geht es weiter.

Da gerne der (journalistische) Status-Quo gerne reicht, ergänze ich die peinlich unvollständigen Listen bei Musicalanbietern nicht mehr. Eigentlich sollten die Nutzer auf bessere Information bestehen, aber wenn Höhepunkte und Lücken reichen, dann wird dem willig billigen Leser das auch eben geboten.

Ich führe weiterhin meine Premierenliste und recherchiere die korrekten Besetzungen. Wer also Fragen hat, dann bitte fragen.

Ansonsten versuche ich mich im Blog demnächst mit Reiseeindrücken zu melden. Interesse?

44 von 460 Fotos der Bassarids

The Bassarids

Musikdrama in einem Akt von Hans Werner Henze, Wystan Hugh Auden und Chester Kallman [1966] nach der Tragödie Die Bakchen des Euripides

Premiere am 13. Oktober 2019, 18:00 Uhr, an der Komischen Oper Berlin in Englisch, 150 min, keine Pause

Inszenierung: Barrie Kosky | Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski | Choreographie: Otto Pichler | Bühnenbild und Kostüme: Katrin Lea Tag | Dramaturgie: Ulrich Lenz | Chöre: David Cavelius | Licht: Franck Evin
Dionysus: Sean Panikkar | Pentheus, König von Theben: Günter Papendell | Cadmos, sein Grossvater: Jens Larsen | Agave, Tochter des Cadmus und Pentheus’ Mutter: Tanja Ariane Baumgartner | Autonoe, ihre Schwester: Vera-Lotte Boecker | Tiresias, ein alter blinder Seher: Ivan Turšić | Captain of the royal guard: Tom Erik Lie | Beroe, Amme der Semele und des Pentheus: Margarita Nekrasova | Tänzer*innen: Azzurra Adinolfi, Alessandra Bizzarri, Damian Czarnecki, Michael Fernandez, Paul Gerritsen, Claudia Greco, Christoph Jonas, Csaba Nagy, Sara Pamploni, Lorenzo Soragni | Chorsolisten der Komischen Oper Berlin | Vocalconsort Berlin

Fotos © Frank Wesner

35 von 242 GIOVANNI. Eine Passion

GIOVANNI. Eine Passion
nach Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo Da Ponte – in einer Fassung von STEGREIF.orchester – Juri de Marco – Ulrike Schwab

Uraufführung am 10. Oktober 2019 in der Neuköllner Oper Berlin (bis 10. November 2019)

Regie: Ulrike Schwab | Musikalische Leitung: Juri de Marco & Anna-Sophie Brüning | Ausstattung: Pia Dederichs und Marina Stefan | Projektidee/Dramaturgie: Bernhard Glocksin | Arrangements: Malte Schiller, Alistair Duncan, Bertram Burkert, Anna-Sophie Brüning, Juri de Marco & Ensemblemitglieder des STEGREIF.orchesters | Musikalische Einstudierung: Anna-Sophie Brüning
Mit: Hrund Ósk Árnadóttir, Daniel Arnaldos, Derya Atakan, Thomas Florio, Enrico Wenzel, Justus Wilcken, sowie das STEGREIF.orchester mit Leon Albert, Anne-Sophie Bereuter, Franz Berlin, Julia Biłat, Anna-Sophie Brüning, Bertram Burkert, Sebastian Casper, Nikola Djurica, Konstantin Döben, Alistair Duncan, Nina Kazourian, Paul Lapp, Laura Lorx, Juri de Marco, Helena Montag, Jakob Petzl, Maria Reich, Antonio Rivero

22 Fotos von Casting Clara

22 Fotos zur Uraufführung des Musiktheater von Cordula Däuper und Johannes Müller mit Arrangements von Tobias Schwencke: „Casting Clara“ – Ein Blütenkranz für Clara Schumann am 15. August 2019 an der Neuköllner Oper Berlin. Circa 95 pausenlose Minuten mit sieben Sängerschauspielerinnen, die alle Clara Schumann, ihre Familie, ihre Kinder und ihre Wegbegleiter darstellen. Daher haben sie keine Rollennamen. Dass das Plakat wieder sowas von gar nicht zur Produktion passt, ist leider sehr verwunderlich.

Casting Clara
Ein Blütenkranz für Clara Schumann
Musiktheater von Cordula Däuper und Johannes Müller mit Arrangements von Tobias Schwencke

Uraufführung am 15. August 2019 – bis 20. September 2019 an der Neuköllner Oper Berlin

Arrangements / Komposition / Musikalische Leitung und Klavier: Tobias Schwencke | Fassung/Inszenierung: Cordula Däuper | Fassung/Dramaturgie: Johannes Müller | Bühne: Sylvia Rieger | Kostüm: Kristina Bell
Mit Karla Sengteller, Fernanda Farah, Nadja Petri, Olivia Stahn, Cathrin Romeis, Pauline Jacob, Marina Senckel sowie Tobias Schwencke (Musikalische Leitung / Flügel / Hammond-Orgel) | Antje Thierbach / Özge Inci (Oboe) | Yodfat Miron (Viola) | Valentin Butt / Timofey Sattarov (Akkordeon) | Christoph Lindner (Schlagwerk)

Und zum 200. Geburtstag am 13. September 2019: HAPPY B*DAY CLARA – (Geburtstags)Party / Get-together für mehr und faire Arbeitsmöglichkeiten für Frauen im Musiktheater

 

London 2019 nach 12 Tagen

Nach 12 Tagen 28 Vorstellungen gesehen zu haben, ist definitiv viel. Langsam gewöhne ich mich an Tagen mit drei Vorstellungen. Bei früheren Besuchen war das nur selten, dieses Mal schon vier Mal – zum Glück ist eine Show davon immer kurz.

„The Secret Diary of Adrian Mole Aged 13¾“ und „Merrily We Roll Along“ in der Guildhall School London sind meine absoluten Höhepunkte. Ansonsten – wie erwartet – große Show, wo bei den Compilationshows statt „Tina“ mich eher „On Your Feet!“ im London Coliseum beeindruckte.

Und der TKTS Schalter hat mich noch gar nicht gesehen, sondern eher die Kassen an den Theatern selbst für Dayseats. Was für eine wunderbare Erfindung!
Zwar ist dieses dynamische Preissystem für die Theaterkarten manchmal ein Fluch, kann aber auch ein Segen sein, wenn dann die Karten kurzfristig extrem günstig werden.

Aber auf alle Fälle gilt: Bloß keine Plätze leer lassen! Lieber günstig verkaufen. Das nehme ich doch gerne an.

38 Fotos aus Poros in Berlin

38 Fotos aus Poros
Oper in drei Akten mit Musik von Georg Friedrich Händel, Libretto nach dem dramma per musica Alessandro nell’Indie von Pietro Metastasio | Nachdichtung aus dem Italienischen von Susanne Felicitas Wolf

Premiere am 16. März 2019 in der Komischen Oper Berlin

Musikalische Leitung: Jörg Halubek | Inszenierung: Harry Kupfer | Bühnenbild: Hans Schavernoch | Kostüme: Yan Tax | Videodesign: Thomas Reimer | Dramaturgie: Simon Berger | Licht: Jürgen Hoffmann
Poros, König eines indischen Reiches: Dominik Köninger | Mahamaya, Königin eines anderen indischen Reiches: Ruzan Mantashyan | Gandharta, Feldherr des Poros: Philipp Meierhöfer | Sir Alexander: Eric Jurenas | Nimbavati, Schwester des Poros: Idunnu Münch | Timagenes: João Fernandes

 

30 Fotos der Berliner Die Fleisch

30 Fotos zur Neubearbeitung und Erstaufführung von der Oper „Ayamé“ von Kosaku Yamada. Das eher experimentelle Operntheater in reduzierter Personen- und Musikfassung wird eine durchaus blutige Angelegenheit, wie meine Fotos zeigen. Dazu machten fast ununterbrochene Videoeinspielungen und Liveaufnahmen der Darsteller gegenseitig auf die zwei gegenüber gespannten Gazeflächen das Fotografieren ebenfalls zur experimentellen Momentaufnahme mit manchmal überraschenden Ergebnissen in der Fokusfindung.

Die Fleisch
Vier Rituale mit der Oper Ayamé von Kosaku Yamada

Erstaufführung am 23. Februar 2019 an der Neuköllner Oper Berlin, 14 Mal bis 7. April 2019

Konzept: Vincent Stefan | Inszenierung: Fabian Gerhardt | Musikalische Einrichtung und Leitung: Markus Syperek | Bühne: Sabrina Rossetto| Kostüm: Rebekka Dornhege Reyes | Videos: Florian Japp, Vincent Stefan | Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Mit Yuri Mizobuchi, Daniel Arnaldos, Remo Tobiaz
Tasteninstrumente: Markus Syperek | Violoncello: Lorraine Buzea | Saxophone: Ruth Velten/Silke Eberhard

Ausblick auf den Februar 2019

Ausblick auf den Februar 2019:
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Wenn nicht die Plakate- und Bannerrecherche so viel Zeit stehlen würde. Unglaublich, was heutzutage nicht im Internet zu finden ist …

In Berlin im Februar 2019 gibt es neben dem extrem gut verkauften „Hase Hase“ (Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater) und den eher erst kurzfristig ausverkauften „Frau Luna“ (Tipi am Kanzleramt) vor allem interessante Gastspiele oder einmalige Aufführungen.
Am Montag, 4.2.2019, die semiszenische Opernaufführung „Edgar“ im Konzerthaus Berlin ist schon was besonderes. „Der Bericht für eine Akademie“ hat Premiere im Gorki am 8.2.
Am 9. Februar folgt die vielversprechende Uraufführung „Mörder und Mörderinnen“ im Schlosspark Theater (Regie: Thomas Schendel; Mit Philipp Sonntag, Irene Christ, Anne Rathsfeld, Oliver Nitsche, Mario Ramos, Karsten Kramer & Raimond Knoll). Die von mir ausdrücklich NICHT geschätzte „West Side Story“ kommt an der Komischen Oper Berlin wieder (Regie: Barrie Kosky, Otto Pichler). Gastspiele von Max Raabe & Palast Orchester im Admiralspalast Theater Berlin (12.2.-3.3.2019) sowie Holiday On Ice: Atlantis im Tempodrom Berlin (21.2.-3.3.2019)
NUR ZWEI MAL wird gespielt „Alles Märchen, das Musical von Bellmann und Rühmeier“ im Kulturhaus Alte Feuerwache Friedrichshain (Stagenow Musical Berlin) und DREI MAL Lieber Tot (Wiederaufnahme) an der UdK Berlin (Ein PROJEKT des 4. Jahrgangs MUSICAL nach Motiven aus ROMEO UND JULIA, Inszenierung: Mathias Noack; Musikalische Leitung: Adam Benzwi). Die UdK Big Band gibt ein Konzert im Schlot (Sa 16.02.2019).

Außerhalb von Berlin gibt hören Longruns auf: bis So 03.02.19 „Aladdin“ in der Neuen Flora Hamburg (06. 12. 2015 bis 3.2.2019, dann ab 21.3.2019 im Apollo Theater Stuttgart). Dort macht Platz am So 10.02.2019 das großartige, wahrscheinlich nicht optimal verkaufte „Der Glöckner von Notre Dame“ im Apollo Theater Stuttgart (18.2.-9.9.2018, verlängert bis So 10.2.2019). Leider wird es wie immer keine verlässlichen Zahlen geben. Warum sollte es mit der Stage Entertainment auch besser werden?

Viele interessante Kinofilme starten, die sehenswert sind: NUR So 03.02.19 „Big Fish & Begonia“ (fantasievoller Animationsfilm, der mit seiner Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Drama und Fantasy-Abenteuer)
Ab 07.02.19 „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ und „THE LEGO MOVIE 2„. Dann Kinostart „CLUB DER ROTEN BÄNDER – WIE ALLES BEGANN“ (am 14.2.2019 – EMPFEHLUNG!, auch, wenn man die Serie nicht kennt).
ab 21.2.2019 „MEIN BESTER & ICH (OT: THE UPSIDE)“ (Remake Ziemlich beste Freunde) und Kinostart „WIE GUT IST DEINE BEZIEHUNG?“ am 28.2.2019 mit spannender, ideenreicher Geschichte und großartigem Ensemble. ANSEHEN!

14 Musicals hatte die Musicalzentrale auch gemeldet. Einige Inszenierungen von Operetten und Musicals fehlen noch? Bitte anmerken. Vielen Dank an alle, die mich rechtzeitig auf Produktionen hinwiesen oder von denen ich sie übernehmen konnte. Auf rechtzeitige und elektronische Plakate und Banner freue ich mich ebenfalls.

meine 29 Musical- und 7 Operettenpremieren sowie 10 Wiederaufnahmen mit Übernahmen und Gastspieltourneen von Operetten, Musicals (inklusive 3 oder mehr Uraufführungen, einer EE) vermischt im Februar 2019:
Frau Luna (Rostock 1.2.),
WA Frau Luna (Berlin 1.2.),
WA Cindy Reller (Hamburg 1.2.),
WA A Spider Murphy Story (Coburg 1.2.),
WA Eine Nacht in Venedig (Wien 1.2.),
King Kong (Wiesbaden 2.2.),
The Black Rider (Koblenz 2.2.),
Kiss Me, Kate (Darmstadt 2.2.),
Lazarus (Nürnberg 2.2.),
WA Comedian Harmonists (Hildesheim 2.2.),
WA Der Mann von La Mancha (Wien 3.2.),
UA Sherlock – MTS Musical 2019 (Hofheim am Taunus 6.2.),
Der Vetter aus Dingsda (Ulm 7.2.),
Liebesgrüße aus Muskau (Görlitz 7.2.),
Ragtime (Linz 8.2.),
All shook up (Wieseck/Gießen 8.2.),
My Fair Lady (Celle 8.2.),
UA Let´s Stop Brexit! – Keep Calm and Drink Tea (Mönchengladbach 9.2.),
Die Herzogin von Chicago (Bremerhaven 9.2.),
Die Dreigroschenoper (Lübeck 9.2.),
Martin Luther King (Essen 9.2.),
Grimm! (Annaberg-Buchholz 10.2.),
Porgy and Bess – Konzertante Aufführung (Wien 10.2.),
Trouble in Tahiti / A Quiet Place (Aachen 10.2.),
WA West Side Story (Berlin 10.2.),
WA Pariser Leben (BAD ELSTER 10.2.),
WA Adam Schaf hat Angst (Köln 13.2.),
EE Die fabelhafte Welt der Amélie (München 14.2.),
Jesus Christ Superstar (Dortmund 14.2.),
Wo man feststeckt (Essen 15.2.),
The Addams Family (Detmold 15.2.),
Kunde 1000 (Hamburg 15.2.),
UA Als die Omma den Huren … (Dortmund 16.2.),
Orpheus in der Unterwelt (Mannheim 17.2.),
Alles Märchen, das Musical von Bellmann und Rühmeier (Berlin 22.2.),
WA Lieber Tot (Berlin 22.2.),
Im weissen Rößl (Dessau 22.2.),
UA O, Augenblick (Bochum 22.2.),
Die lustige Witwe (Braunschweig 23.2.),
Frau Luna (Cottbus 23.2.),
Cabaret (Bremerhaven 23.2.),
Cabaret (Marburg 23.2.),
Priscilla – Queen of the Desert (St. Gallen 23.2.),
Show Boat (Baden 23.2.),
Sugar – Manche mögen’s heiß (Münster 23.2.),
Höchste Zeit! (Datteln 28.2.)

Ausblick auf Februar 2019

Ausblick auf Februar 2019

Planungsklarheit für die Komische Oper Berlin bis 2027/28

Klar und offen wurde heute das Ergebnis von zwei Jahren Überlegungen präsentiert: „Auf einer Pressekonferenz in der Komischen Oper Berlin stellte Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, am heutigen 31. Januar 2019 gemeinsam mit Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur, das Leitungsteam des Hauses ab der Spielzeit 2022/23 vor, wenn das Haus in der Behrenstraße für voraussichtlich fünf Jahre generalsaniert wird und das Ensemble in andere Spielstätten ausweichen muss. Mit Susanne Moser, seit 2005 Geschäftsführende Direktorin, und Philip Bröking, seit 2005 Operndirektor, führen zwei enge Mitglieder aus dem aktuellen Leitungsteam der Intendanz von Barrie Kosky ab Sommer 2022 als Ko-Intendant*innen die Komische Oper Berlin durch diese herausfordernde Interimszeit und sorgen für größtmögliche Kontinuität und Stabilität. Künstlerisch gibt Barrie Kosky als Hausregisseur – nicht mehr Chefregisseur – in den Interimsspielzeiten mit zwei Inszenierungen jährlich prägende Impulse für das Profil des Hauses. Damit bleibt er der Komischen Oper und der Stadt Berlin auch über das Ende seiner Intendanz eng verbunden – in offiziell künstlerisch beratender Funktion.
Barrie Koskys Vertrag als Intendant läuft mit Ende der Spielzeit 2021/22 aus. Ab 2022 ist für das Haus eine auf fünf Jahre angesetzte Generalsanierung geplant, während der das Ensemble an unterschiedlichen Spielstätten in der Stadt Produktionen präsentieren wird.“ Der administrative Mittelpunkt soll das Schiller Theater werden. Gespielt wird „mindestens an zehn verschiedenen Standorten in Berlin“.
Damit bleibt jetzt auch mehr Zeit – ich schätze bis ca. 2024 – potentielle Chefregisseure einzuladen, mit dem Ensemble zu arbeiten. Denn nach der Sanierung soll der zukünftige Chefregisseur auch wie Kosky und Homoki Indendant der Komischen Oper Berlin werden.
Aktuell wird die Generalsanierung mit 225 Millionen Euro veranschlagt. Und viel Pufferzone wurde auch in die Dauer schon eingerechnet. (Früher wurde von dreieinhalb Jahren Sanierung geredet). Genaues wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

54 Fotos von Candide

Eine Auswahl von 54 Fotos (von 700) aus der Neuinszenierung an der Komischen Oper Berlin mit Allan Clayton (Candide), Nicole Chevalier (Kunigunde), Franz Hawlata (Voltaire; Dr. Pangloss), Dániel Foki (Maximilian), Anne Sofie von Otter (Die alte Frau), Maria Fiselier (Paquette), Emil Ławecki (Cacambo), Tom Erik Lie (Martin) u.v.a.
Dabei war die Recherche der Doppelbesetzungen extrem aufwändig, was ich mir vorher nicht vorstellen konnte.

Candide
Comic Operetta in zwei Akten, Fassung des Royal National Theatre in großer Orchesterbesetzung, Buch von Hugh Wheeler nach der Novelle Candide ou l’Optimisme von Voltaire, Adaptiert von John Caird, Musik von Leonard Bernstein, Songtexte von Richard Wilbur, Zusätzliche Songtexte von Stephen Sondheim, John Latouche, Lillian Hellman, Dorothy Parker und Leonard Bernstein, Orchestrierungen von Leonard Bernstein und Hershey Kay, Weitere Orchestrierungen von Bruce Coughlin
Deutsche Fassung von Martin G. Berger [2017]

Premiere am 24. November 2018 an der Komischen Oper Berlin

Barrie Kosky (Inszenierung), Jordan de Souza (Musikalische Leitung), Otto Pichler (Choreographie), Rebecca Ringst (Bühnenbild), Klaus Bruns (Kostüme), Alessandro Carletti (Licht), David Cavelius (Chöre), Maximilian Hagemeyer (Dramaturgie)

Franz Hawlata / Tom Erik Lie (Voltaire; Dr. Pangloss), Allan Clayton / Paul Curievici / Johannes Dunz (Candide), Nicole Chevalier (Kunigunde), Dominik Köninger / Dániel Foki (Maximilian), Anne Sofie von Otter / Fredrika Brillembourg (Die alte Frau), Maria Fiselier / Marta Mika (Paquette), Emil Ławecki (Cacambo), Tom Erik Lie (Martin), Ivan Turšić / Jan Proporowitz (Vanderdendur), Adrian Strooper (Gouverneur) u.a.
Damian Czarnecki (Tänzer), Michael Fernandez (Tänzer), Paul Gerritsen (Tänzer), Claudia Greco (Tänzerin), Hunter Jaques (Tänzer), Christoph Jonas (Tänzer), Sara Pamploni (Tänzerin), Mariana Souza (Tänzerin), Lorenzo Soragni (Tänzer), Meri Ahmaniemi (Tänzerin), Alessandra Bizzarri (Tänzerin), Martina Borroni (Tänzerin)

 

53 Fotos von Semele

Schon die eigene eMail-Adresse hinterlassen, um so dem Blog alleseintheater.wordpress.com zu folgen? Im Blog darf gerne kommentiert werden. Nicole Chevalier in der Titelrolle „Semele“ in der kurzfristig vom Intendanten Barrie Kosky übernommenen Inszenierung – bei weiterhin spanischem Inszenierungsteam – zur Musik von Georg Friedrich Händel mit Libretto nach William Congreve – leider in englischer Sprachfassung. Hier 53 fotografische Eindrücke zur Premiere am 12. Mai 2018 in der Komischen Oper Berlin. #KOB #KOBSemele #Semele #Kosky #Junghänel #Chevalier

Inszenierung: Barrie Kosky | Musikalische Leitung: Konrad Junghänel | Bühnenbild: Natacha Le Guen den Kerneizon | Kostüme: Carla Teti | Dramaturgie: Johanna Wall | Chöre: David Cavelius | Licht: Alessandro Carletti
Cadmus, König von Theben: Philipp Meierhöfer | Semele, seine Tochter: Nicole Chevalier | Ino, ihre Schwester: Katarina Bradić | Athamas, Prinz von Böotien: Eric Jurenas | Jupiter, König der Götter: Allan Clayton | Juno, seine Frau: Ezgi Kutlu | Iris, ihre Vertraute: Nora Friedrichs | Somnus, Gott des Schlafes / Priester: Evan Hughes | Chorsolisten der Komischen Oper Berlin

Fotos © Frank Wesner

 

 

 

40000er Marke

Meine Theaterdatenbank verzeichnet 40.000 Künstler am 13. Dezember 2017.

Und plötzlich war es wieder soweit. Der 40.000 Künstler war persönlich eingetragen – Dank der 6 Vorstellungen in 4 Tagen in London. Wobei mir ein Großteil der Künstler aber längst schon bekannt war.
Alle zusammen gehen über 110-tausende Relationen ein. 3579 Stücke, 4141 Fassungen, 7081 Produktionen, 7452 Aufführungen, 5530 gesehene Aufführungen, 1298 Vorstellungen Backstage, 80931 Rollen, 14855 Medien und nun 40000 Personen.

Meine Theaterdatenbank verzeichnet 39.000 Künstler am 15. August 2017.

 

39000er Marke

Meine Theaterdatenbank verzeichnet 39.000 Künstler am 15. August 2017.

Und plötzlich war es soweit. Der 39.000 Künstler war persönlich eingetragen – Dank der vielen Vorstellungen in London.
Alle zusammen gehen fast 110-tausende Relationen ein. 3501 Stücke, 4054 Fassungen, 6899 Produktionen, 7245 Aufführungen, 5443 gesehene Aufführungen, 1258 Backstage, 78234 Rollen, 14710 Medien und nun 39000 Personen.

Meine Theaterdatenbank verzeichnete 38.000 Künstler am 5. Mai 2017.

Theater Datenbank 39000 Personen 20170815 ohne Darsteller

39000 Personen in der Theaterdatenbank am 15. August 2017

1 von 5 für verpufften Schuss

4 der 5 Sänger_innen waren gut, wie auch die ganze Idee, den tödlichen Schuss auf Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 – also vor genau 50 Jahren – fürs Musiktheater zu adaptieren. Keine Dokumentation sondern fein gebautes, fiktives Hin-und-Her in Zeit und Raum. Doch der Schuss verpufft in der Ausführung.
Die Szenen mit der Musik von Arash Safaian sind oft zu lang und langweilig, trotz spannender Klangcollage durch das musische Ensemble Adapter. Die Texte von Bernhard Glocksin betonen ihre intellektuelle Schwergewichtigkeit. Schon in der Eröffnung sind die Sänger_innen schlicht nicht zu verstehen, wo es um Text geht, und schon schaltet meine Aufmerksamkeit extrem ab. Die Szene mit dem persischen Lied verärgert trotz der spürbaren Ambition.

Regisseur Fabian Gerhardt, der anscheinend Paul Georg Dittrich ersetzte und gleich zur Uraufführung eine Textbearbeitung für sich beansprucht, bietet zwar immer wieder neue Konstellationen und Spielgelegenheiten, was aber in Nebeneinanderstehtheater endet und Bewegung wird dem flächendeckenden Video zugewiesen, was im Livetheater nahe liegend der falsche Weg ist. Josephine Lange und Martin Gerke präsentieren sich vielschichtig positiv. Pauline Jacob singt zu undeutlich.
Einmal mehr ein ambitionierter wie auch unbefriedigender Abend unter Bernhard Glocksins künstlerischer Leitung der Neuköllner Oper Berlin.

Der Schuss 2.6.1967
Musiktheater von Arash Safaian (Musik) und Bernhard Glocksin (Text)

Uraufführung: 2. Juni bis 8. Juli 2017 von Neuköllner Oper Berlin und Ensemble Adapter

Inszenierung und Textbearbeitung: Fabian Gerhardt | Musikalische Leitung: Ensemble Adapter / Matthias Engler | Dramaturgie: Lennart Naujoks | Ausstattung: Lena Schmid | Video: Vincent Stefan
Mit Josephine Lange als Chris, Martin Gerke als Ben; Intendant; Spassguerilla, Ursula Renneke als Hanne, Pauline Jacob als Gunda, Alexander Tschernek als Heinz; Gholam; Spassguerilla sowie Kamil Ahmad oder Jonas Heinrich als Alex

Cappuccini mit einer Bohème

Mittels Murgers und Puccinis „La Bohème“ das heutige Berliner Zusammenleben hinterfragen. 13 Spieler_innen hatten sich extra 2015/2016 im Jugendclub der Neuköllner Oper zusammengefunden, um die Geschichten hinter der Geschichte zu entdecken. Worum geht´s in dem Stück „La Bohème“ und worum geht´s ihnen an diesem Abend mit „Puccini Cappuccini“?

Eine lose Szenenfolge ist entstanden, wo immer wieder eine weitere „Frage aller Fragen“ aufgeworfen wird. Aus der Sicht von jungen Erwachsenen die Suche nach dem Sinn des Lebens. Das entwickelt sich in den pausenlosen 75 Minuten teilweise zu starken Szenen.
Doch das unvorbereitete Springen mit den Themen ist ganz schön fordernd. Wenn sie wieder näher an die Geschichte mit Rudolfo und Mimi kommen, wird es hinterfragendes, unterhaltendes Theater. Denn alle 13 sind immer präsent und spielen quasi alle Rollen. Figuren sind da schwer auszumachen, eher noch etablieren sich Charaktere.
Regisseurin Nadine Boos hat präsente Darsteller geformt, die sich in der Einheitslounge mit Sofa und Getränkekisten sehr sicher fühlen. Da stehen viele Talente nebeneinander.

So auflockernd auch die eigenen und selbst begleiteten Lieder sind, sie führen auch immer weit weg. Manche Gedankenspiele und Dialoge aber noch viel mehr. Manche in Cafés abgelauschte Dialoge – oder auch das angestrebte „Stadtgeflüster der Bohéme“ – sind sehr abstrakt, obwohl sie konkret sind. Vielleicht einfach zu weit weg von „einer“ Geschichte, von Puccini und von Murger.

Ein sprunghafter Streifzug mit starken Momenten und vielen Ideen statt nur einer Geschichte. Die Cappuccini fehlen völlig. Und auch Kapuzen gibt es nicht.

Puccini Cappuccini
Stadtgeflüster der Bohème. Eine Produktion des Jungen Ensembles der Neuköllner Oper

Uraufführung am 12. & 13. Juli 2016 im Saal der Neuköllner Oper, Berlin
dann am 18. & 19. Juli 2016 im KiJuKuz Alte Feuerwache Kreuzberg, Axel-Springer Str. 40/41, Berlin
Wiederaufnahme am 7. März und 8. März 2017 in der Alten Feuerwache Kreuzberg

Regie: Nadine Boos | Textentwicklung: Felix Kracke | Musikentwicklung: Michael Bellmann
Mit: Patricia Riese, Maximilian Diehle, Alexandra Obst, Rosalie Ernst, Erik Pade, Laura Jähnel, Annabelle Brumm, Sarah Rheinfurth, Manon Scharstein, Emma Preuß, Luise Eisenhardt, Anna Naujeck, Konrad Fritsche, (2016: Jochanah Mahnke, Sophie Schürmann)

Ab in den Theaterurlaub via ITB

Ich denke nicht daran, nach Ungarn oder Russland, in die Türkei oder USA zu reisen. Und bei vielen weiteren Ländern überlege ich es mir vor allem auf Grund der politischen Verhältnisse dort sehr genau, ob es nötig ist. Es gibt auch genügend Alternativen.
Da bin ich nicht der einzige und auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin kann diese Entwicklung durchaus mit Zahlen und Statistiken belegt werden. Städtereisen liegen nicht mehr im Trend auf Grund von Anschlägen, Deutsche haben aktuell wenig Lust auf die USA und die Türkei kann schon letztes Jahr verlorenes Terrain nicht zurückgewinnen und verliert weiter stark. Für Urlauber sind Ziele im westlichen Mittelmeer und Kreuzfahrten attraktiv, aber auch Deutschland selbst und mit dem Auto erreichbare Ziele. Auf das Preis-Leistungs-Verhältnis wird sehr genau geschaut.

Die Tourismusbranche bleibt für 2017 positiv optimistisch und auch ein besonderes, weiteres Wachstum bei hochpreisigen Reisen ist festzustellen. Es geht immer weniger spontan in den Urlaub – immer mehr wird vorher alles gebucht. Und das weiterhin vor allem im Reisebüro. Auch wenn stärker online gebucht wird (circa ein Drittel). Auf der ITB wird der Schluss gezogen, dass der Wettbewerb nicht on- gegen offline geht. Denn viele Reiseveranstalter sind inzwischen auf beiden Wegen erreichbar. Viel mehr werden Einzelleistungen individuell zusammen gestellt oder Gesamtpakete gebucht. Der eine bevorzugt das, der andere nutzt das Angebot anders.

Auf der jährlichen ITB in Berlin findet der Endverbraucher auch beides. Obwohl der Haupturlaub 2017 verstärkt im November 2016 gebucht wurde, werden viele Angebote für dieses Jahr präsentiert. In fünf großen Messehallen sind die deutschen Bundesländer mit ihren Städten vertreten. In weiteren zehn Hallen ist das weitere Europa zu finden. Offiziell gibt es 26 Hallen, doch diese haben oft mehrere Unterteilungen. Die komplette Fläche wird genutzt, inzwischen ohne das ICC, dafür mit dem CityCube am Ort der ehemaligen Deutschlandhalle.

Der Kulturtourismus wird immer noch nicht so richtig Wert geschätzt. Trotz der eigenen Culture Lounge in Halle 16, wo hauptsächlich Museen vertreten sind. Bei vielen Ländern und an den Ständen wird nur sporadisch mit den umfassenden Kulturangeboten geworben. Leider. Da muss der Konsument schon gezielt wissen, wo welches Sommerfestival stattfindet, um direkt am Stand nach Informationen oder Broschüren zu fragen. Andere wie die Staatsoperette oder die Oper Leipzig sind da vorbildlich und präsentieren das Programm der nächsten Spielzeit. Bei den Ständen der Stage Entertainment, wenn sie welche in den vier Bundesländern hat, konnte man früher schon froh sein, das Programm bis zum Ende des Jahres präsentiert zu bekommen. Ob es 2017 besser ist und die Stände auch am Sonntagnachmittag noch besetzt sind, kann der Konsument am 11. und 12. März 2017 in Berlin überprüfen.

27. Januar 2017

Wer hätte gedacht, dass Mozarts und Eduard Künnekes Geburtstag sowie Verdis Todestag beide auf den heutigen 27. Januar fallen?! Aber natürlich in verschiedenen Jahren: Mozart würde heute 261 und Künneke 132 Jahre alt werden, während Verdi heute seit bereits 116 Jahren tot ist.

Und seit 22 Jahren bin ich nun auf Reisen bzw. im Theater auch außerhalb Berlins als Zuschauer unterwegs. Was in den Jahren vor 1995 ausgewählt begann, nahm mit den beinahe spontanen Ausflügen ab dem 27. Januar 1995 seine Wendung.
„La Cage aux Folles“ (Ein Käfig voller Narren) in der Musikalischen Komödie Leipzig (wo ich vor ein paar Tagen gerade wieder war) mit James Brookes als Zaza sowie Anne-Kathrin Fischer als Anne und Markus Liske als Jean-Michel. 9 Tage später dann zur letzten „Into the Woods (Ab in den Wald)“ an der Staatsoperette Dresden in der Pirnaer Landstrasse [Premiere war am 18.06.1993]. Eine vielleicht schon legendäre Besetzung auf der Drehbühne mit Waldbäumen. Unvergessen.

„La Cage aux Folles“ gab es 1995 7 Mal in 5 Inszenierungen, „Anatevka“ 5 Mal in 5 Inszenierungen, 4 Vorstellungen „Me and My Girl“ am Metropol-Theater Berlin, und jeweils 3 Vorstellungen „Zarah 47“ und „Die Zauberflöte“.
Bei der Mozart-Oper ist interessant, dass ich innerhalb kurzer Zeit alle drei Produktionen der drei Berliner Opernhäuser mir angesehen habe. Und ich konnte damals nicht erahnen, dass mich meine beruflichen Erfahrungen einmal Teil der Krämer-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin werden lassen.

Wie die Zeit vergeht und fließt!

1995 gab es 50 Stücke in 61 Inszenierungen, wovon ich 72 Aufführungen gesehen habe. Das waren damals noch Zeiten …

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„LoveMusik“ – Deutsche Erstaufführung am 21. Januar 2017 an der Musikalischen Komödie Leipzig

328 in 2016

Mit 328 Vorstellungen war das Jahr 2016 nicht ganz so überladen wie die vier Jahre davor. Der letztjährige Spitzenwert von 360 bleibt unerreicht – zum Glück? Darin eingerechnet sind die 209 gesehenen Vorstellungen von Musical, Operette, Schauspiel, Oper, Konzert, Ballett und und und.
Bei 119 Vorstellungen war ich dabei (plus den Proben). Mit Salome (Oper), Jewels (Ballett), Pigmalion (Barockoper), Nussknacker (Ballett) und „Die Hugenotten“ (Oper) hatte ich Premiere.

Die Kinofilme zähle ich (leider) nicht. Es sind manchmal einfach viel zu viele. Ob es ca. 50 gewesen sein mögen. Oder wesentlich mehr?

Und ich habe so viel nicht gesehen. In letzter Zeit war ich kaum im Varieté- oder Revuetheater in Berlin (kein Friedrichstadt-Palast, kein Wintergarten, kein Chamäleon). Einiges in Berlin nicht, erst recht nicht viel außerhalb, vor allem keine Großproduktionen in Deutschland, wo ich viel Reisen muss.

Das wird nur besser, wenn ich entweder rechtzeitig eingeladen werde und einen Termin langfristig planen kann – oder, wenn ich die Möglichkeit bekomme, kurzfristig mit wenig Aufwand mein Kommen zu organisieren. Mal sehen, was wird.

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25.06.16 – 8 P

Toi.Toi.Toi heute nach Potsdam, Schönebeck, Cottbus, Donauwörth, Meppen, Heidelberg, Mayen & Laxenburg.
„Pygmalion & La Muse de l’Opéra ou Les Caractères lyriques & Les Caractères de la Danse“ im Hans Otto Theater Potsdam (Musikfestspiele Potsdam Sanssouci; Choreografie & Regie: Natalie van Parys; Musikalische Leitung: Christophe Rousset, Licht: Hervé Gary, Bühnenbild: Antoine Fontaine, Kostüme: Alain Blanchot, Tanzcompagnie: LES CAVATINES; La Muse de l’Opéra & Céphise  Chantal Santon-Jeffery, Sopran, La Statue Magali Arnault-Stanczak, Sopran, L’Amour Jodie Devos, Sopran, Pygmalion Anders J. Dahlin, Tenor, Chor (Volk, Nymphen) VOCALCONSORT BERLIN),
Fledermaus beim Schönebecker Operettensommer,
Sugar – Manche mögen’s heiß im Staatstheater Cottbus sowie auf der Freilichtbühne am Mangoldfelsen Donauwörth,
42nd Street auf der Freilichtbühne Meppen,
Kiss Me, Kate im Schloss Heidelberg,
Ewig jung bei den Burgfestspielen Mayen sowie beim Kultursommer Laxenburg.
Heute sollte auch die Uraufführung sein von „Jeanne d´Arc“ (von Maricel, unterstützt vom Verlag Gallissas, Regie: Stanislav Mosa) im Rhein-Main-Theater Niedernhausen, was zunächst verschoben wurde am 20.2.16; im März 2016 wurde die UA am 25.06.2016 überraschend komplett abgesagt (kurz vor Probenbeginn).

Villa Verdi bald in Berlin

Das berühmte Quartett aus Verdis „Rigoletto“ gibt dem Theaterstück von Ronald Harwood seinen Titel und wird auch live auf der Bühne gesungen werden. Aber nicht nur klassische Musik wird in „Quartetto“ zu hören sein. Auch alte Liebeslieder, Jazz-Klassiker oder Balladen wie zum Beispiel „When I fall in love“, „My funny valentine“, „One for my baby“ oder „La mer“ werden die Stars der Produktion René Kollo, Karan Armstrong, Victor von Halem und Ute Walther, am Flügel begleitet von Harry Ermer, anstimmen.

Noch nie wurde das 1999 in London uraufgeführte Stück bislang mit wirklichen Sängern besetzt.

Das Erfolgsstück „Ewig jung“ ist aus dem Renaissance-Theater Berlin nicht mehr wegzudenken. Jetzt das zweite Stück, was in einem Ruhesitz spielt, wo keiner zur Ruhe kommen will und mächtig Musik macht.

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„Quartetto“
von Ronald Harwood
Deutsch von Janice Probert-Gromüller und Albert-Reiner Glaap

Premiere am 22. Juni 2016 im Renaissance-Theater Berlin durch die Neue Theater-Betriebs GmbH
Voraufführungen ab 18. Juni 2016

mit Karan Armstrong als Cecily Robson, René Kollo als Reginald Paget, Victor von Halem als Wilfred Bond, Ute Walther als Jean Horton, am Flügel Harry Ermer

Regie: Torsten Fischer | Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos | Musikalische Leitung: Harry Ermer

30.04.16 – 1 UA – 4 P

Don Camillo & Peppone 20160430 Theater St. Gallen - LogoDas eigentlich interessante ist nicht, dass es eine Uraufführung ist. Das Besondere ist, dass mit Hilfe des Stadttheaters und deren Infrastruktur (bis hin zu den Werkstätten), ein Musicalproduzent (die VBW Musical), ein neues Musical produzieren lässt, was mit kurzem Abstand dann ensuite (in Wien ab Februar 2017) zu sehen sein wird. Daher auch das komplette Gästeensemble.
Das, was andere Produzenten immer machen wollten, gibt Intendant Christian Struppeck in St. Gallen bei Dario Farina und Michael Kunze, Andreas Gergen und Koen Schoots in Auftrag.
Heute wird auch 30 Jahre „Linie 1“ im Berliner Grips Theater mächtig gefeiert.
Toi.Toi.Toi nach St. Gallen, Osnabrück, Wien, Mönchengladbach, Rostock.
In St. Gallen Uraufführung von „Don Camillo & Peppone“ (u.a. mit Andreas Lichtenberger, Frank Winkels, Jaqueline Reinhold, Kurosch Abbasi),
in Osnabrück Premiere „Clivia“ (Regie: Bernd Mottl, Choreografie: Otto Pichler),
in Wien Premiere „Der Bettelstudent“ an der Volksoper (Regie: Anatol Preissler, Bühnenbild: Karel Spanhak),
in Mönchengladbach Premiere „Rio Reiser – König von Deutschland“ im Theater der VB (Inszenierung und musikalische Leitung: Heiner Kondschak; u.a. mit Adrian Linke als Rio),
und in Rostock Premiere „Falstaff“ am Volkstheater (Regie: Anja Nicklich).

29.04.16 – 1 UA – 2 DSE – 2 P – Kino

Toi.Toi.Toi heute nach Dresden, Nordhausen, Zwickau, Stuttgart und Berlin
In Dresden Premiere „Die lustige Witwe“ an der Staatsoperette (Regie: Sebastian Ritschel),
in Nordhausen deutschsprachige Erstaufführung „The Pirate Queen“ (Musik von Claude-Michel Schönberg, Buch von Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Richard Maltby jr., Nach dem Roman „Grania – She King Of The Irish Seas“ von Morgan Llywelyn; Gesangstexte von Alain Boublil, Richard Maltby jr. und John Dempsey, Deutsch von Nina Schneider, Orchestration von Julian Kelly; Regie und Choreographie: Iris Limbarth, Musikalische Leitung: Stefan Diederich (nicht mehr dabei zu sein scheint Michael Ellis Ingram), Irish Dancing: Natalie Westerdale, Bühne: Wolfgang Rauschning, Kostüme: Anja Schulz-Hentrich, Choreinstudierung: Markus Popp, Dramaturgie: Anja Eisner; MIT Grace (Grania) O’Malley: Corinna Ellwanger, Königin Elisabeth I: Désirée Brodka / und zusätzlich Katharina Boschmann, Dubhdara: Thomas Kohl, Tiernan: Patrick Stanke / Jan Rekeszus, Lord Richard Bingham: Marian Kalus, Der Chef des O’Flaherty-Clans: Matthias Mitteldorf, Donal, sein Sohn und Erbe: Jan Rekeszus / David Johnson, Evleen: Anja Daniela Wagner, Majella: Anna Baranowska, Ensemble: Nina Links),
in Zwickau Uraufführung „Sommer, Sonne, Kaktus“ im Malsaal (Liederabend, Regie: Thomas Esser),
in Stuttgart Premiere „Piaf“ im Alten Schauspielhaus Stuttgart (Schauspiel mit Musik von Pam Gems; Regie: Ulf Dietrich; 29. April bis 4. Juni 2016)
und in Berlin Übernahme-Premiere und deutsche Erstaufführung „Morgen & Abend“ an der Deutschen Oper Berlin.
Gestern, am Do 28.04.16, in Wien Premiere „Der Zauberer von Oz“ im Haus der Begegnung Mariahilf (friesgasse musiktheater produktion) und
Kinostart eines Computerspiels als Film: „RATCHET UND CLANK“.lustige Witwe, Die 20160429 Staatsoperette Dresden - Banner