Überraschungsmusical im Überraschungs-Palast

Weil mir das sonst wieder kaum einer glaubt, stelle ich das Bild einfach mal online. Ein Zitat aus einer Veröffentlichung von Hekticket.
Hekticket finde ich in Berlin immer noch unterschätzt, wenn ich da an London (oder New York) denke. Mehrere Eintrittskartenagenturen bieten an, was geht, nur um eigenen Umsatz zu machen – und wollen dem Kunden nicht wirklich was bieten. Da haben sie kein Interesse daran und sind von den unvorbereiteten Massen an Zuschauern eher genervt. Aber Umsatz ist Umsatz. Da verdienen sie dran. TKTS nimmt GBP 3,- am Tag der Vorstellung! (Oder war es nur 1,-?)
Mittel zum Zweck sind dabei die noch nicht verkauften Theaterplätze. Also rein in Schauspiel, Musical & Co.

Ich gehe zwar meistens in London zu den Theatern selbst und bekomme eventuelle Restplätze günstiger. Mit etwas Glück. Weil allen klar ist: Ich gebe eine bestimmte Menge an Geld aus. Die Frage ist nur, wer das am Ende des Tages bekommen hat.

Und in Berlin schaue ich ständig bei Hekticket vorbei und entscheide dann spontan, was ich mir am Abend ansehe. Wer also da nicht vorkommt, da komme ich dann nicht vorbei. Ganz einfach.

Also viel Spaß mit dem Überraschungsmusical im Überraschungs-Palast. Bei einfachster Link-Recherche erschließt sich sofort, dass es sich dabei um „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater des Westens handelt. Ein Angebot, was es vorher für „Sister Act“, „Hinterm Horizont“, „Blue Men Group“ und anderes der Stage Entertainment auch schon gab.

Last Minute Tickets Heute via HEKTICKET mit Überraschungsmusical im Überraschungs-Palast (Musical) 20170430 Disneys Der Glöckner von Notre Dame im Theater des Westens, 10623 Berlin, K

Last Minute Tickets Heute via HEKTICKET mit Überraschungsmusical im Überraschungs-Palast

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Rückblick April 2017

Die ersten vier 2017er-Monate sind schon vergangen und die ersten 114 Theatervorstellungen plus etliche Kinofilme erlebt.
Der April 2017 hatte höchstwahrscheinlich 4 Operettenpremieren (u.a. „Der Kellermeister“ (OperatTee), „Der Talisman“ (Oper Graz)) plus eine Wiederaufnahme.
8 Wiederaufnahmen gab es im Musical und 38 Musicalpremieren inklusive 9 Uraufführungen. Da wären beispielsweise SWING MR. JURMANN – BRIEFE AN VERONIKA (Loft vom Theater Bielefeld, Text & Regie von Nick Westbrock, Musik von Walter Jurmann, mit Navina Heyne),
„Goethe! Auf Liebe und Tod“ (Neue Aula, Folkwang Universität der Künste Essen),
„Das fliegende Klassenzimmer“ (Theater Vorpommern Greifswald),
„Kopfkino“ (Neuköllner Oper Berlin, Kooperation mit dem UdK-Studiengang Musical/Show, von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text)),
„Zwei Zimmer, Küche: Staat! Ab heute wird zurückregiert“ (Kabarettkomödie mit Live-Musik in der Distel Berlin)
Aber auch Erstaufführungen wie „Ordinary Days“ (Theatercouch Wien), „Der Glöckner von Notre Dame“ (Theater des Westens Berlin) und [Titel der Show] (F101 im Admiralspalast in Berlin) zeigen Vielfalt.
Alles kann ich wohl nicht sehen, aber von vielem wohl wissen …

Ausblick auf den Mai 2017

Ca. 40 Musicalpremieren plus 2 Wiederaufnahmen und 3 Übernahmepremieren inklusive 8 Uraufführungen und 2 deutschsprachige Erstaufführungen bietet der Mai 2017. Irgendwie fehlen noch die Meldungen für Operetten.
Interessant werden vielleicht und hoffentlich „Rum und Wodka“ am Theater Vorpommern Stralsund,
„Murder Ballad“ im Kasino am Kornmarkt Trier,
die Übernahme „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ der Theater&Philharmonie Thüringen jetzt in Altenburg (im Juni dann wieder 5x im Prinzregententheater München),
die DSE „Ein hässliches Spiel“ („Dogfight“) am TfN in Hildesheim,
die Uraufführung „Das Molekül“ in Bielefeld (Komposition und musikalische Leitung: William Ward Murta, Regie: Thomas Winter),
am gleichen Abend starten sowohl „The Producers“ am GHT in Görlitz und „Zorro“ an den Landesbühnen Sachsen Radebeul,
das Brass-Musical „In 80 Tagen um die Welt“ in Luzern,
und das Mundartmusical „Monnem – doi Musical!“ am Rhein-Neckar-Theater Mannheim.
Letztmalig (vorerst) das extrem erfolgreiche „Kopfkino“ an der Neuköllner Oper Berlin und es hört „Carousel“ auf zu drehen im Coliseum London mit der English National Opera ENO (7.4.-13.5.) – eine großartige Inszenierung, die einfach vom Stadttheater adaptiert werden könnte, wenn man wollte.
Welche Produktionen wären noch hervorhebenswert?

[titel der show] in Berlin gefeiert

Was braucht es mehr für ein Musical als vier Darsteller und einen Mann am Klavier? Am 23. April 2017 im F101 vom Admiralspalast in Berlin ist diese Besetzung genau richtig für die deutschsprachige Erstaufführung [titel der show] von Jeff Bowen und Hunter Bell. 200 Zuschauer feiern die Protagonisten – eine privat initiierte und realisierte Produktion. Chapeau!

Und das Erstaunliche: keiner muss die ganzen Verweise kennen, um den kreativen Schaffensprozess eines Musicals im gespielten Musical zu verstehen. Zwar wird einiges zitiert, aber die Geschichten und Gedanken erzählen sich auch so, ohne tiefere Kenntnisse von Festivals, Broadway oder Personen zu haben.

Deutsche Übersetzung, Produktion & Regie: Robin Kulisch, im Auftrag von Rodgers & Hammerstein Theatricals Europe; Silvia Varelli (Choreografie und Musical Staging), Daniel Unger (Ausstattung) und Martin Siemann (Licht)
mit Dennis Weißert (Hunter), Alexander Soehnle (Jeff), Annika Henz (Heidi), Franziska Kuropka (Susan) und Damian Omansen (Larry, der Pianist, musikalische Leitung & Produktion)

Kaiser & Plain mit neuem Programm

Mit Kaiser & Plain an einem Abend nachdenken über die „Liebe in Zeiten von so lala“. Das Duo war wieder zu Gast im BKA Berlin (die scheinbar das Gespann fördern). Abwechslungsreiche Lieder zu einer variantenreichen Stimme – eine wirklich gute Mischung. David Kaiser am Flügel dabei immer ein Schritt voraus, der seine singende Partnerin Virginia Plain mittels mobiler Nachrichten auf den Weg schickt, ihrem Singledasein ein Ende zu bereiten.

Natürlich waren die drei Musicallieder ein Highlight für mich. Und für Memory bzw. „G-Punkt“ wünschte ich mir noch eine weitere Strophe. Aber eben auch der wunderbare Umgang unterhält gekonnt das zahlreiche Publikum unter dem Kreuzberger Dach BKA.

Kaiser & Plain - Liebe in Zeiten von so lala 20170301 BKA Berlin - Banner

Kaiser & Plain – Liebe in Zeiten von so lala – ab 1. März 2017 – auch im BKA Berlin

21 Fotos [titel der show]

21 Fotos geben einen ersten Einblick, was [titel der show] sein kann und wird. Deutschsprachige Erstaufführung am 23. April 2017 im F101 im Admiralspalast in Berlin
Musical von Jeff Bowen & Hunter Bell, Deutsche Übersetzung, Produktion & Regie: Robin Kulisch, im Auftrag von Rodgers & Hammerstein Theatricals Europe; Silvia Varelli (Choreografie und Musical Staging), Daniel Unger (Ausstattung) und Martin Siemann (Licht)
mit Dennis Weißert (Hunter), Alexander Soehnle (Jeff), Annika Henz (Heidi), Franziska Kuropka (Susan) und Damian Omansen (Larry, der Pianist, musikalische Leitung & Produktion)

Zwei Musicalautoren schreiben ein Musical über zwei Musicalautoren und zwei Freundinnen, die ein Musical erfinden. Mit viel rasanter Situationskomik und einer Menge lustiger Verweise.

Coming Out im eigenen Kopfkino

Kopfkino

Ein musikalisches Filmprojekt. Oder ein filmisches Musical. Von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text)

Uraufführung 13. April 2017 an der Neuköllner Oper Berlin – bis 14. Mai 2017

Peter Lund – Regie | Hans-Peter Kirchberg & Tobias Bartholmeß – musikalische Leitung | Neva Howard – Choreographie | Daria Kornysheva & Zoe Agathos – Ausstattung

Mit Adrian Burri, Jasmin Eberl, Markus Fetter, Jonathan Francke, Linda Hartmann, Lisa Hörl, Friederike Kury, Helge Lodder, Lisa Katharina Toh, Nico Went