Mona Lisas lebendiges Lächeln – Fotos zur Uraufführung

„Der Raub der Mona Lisa“ als musikalische Krimikomödie nach einer wahren Geschichte
Um Leonardo da Vincis berühmtes Bild „Mona Lisa“ (auch bekannt als „La Gioconda“ oder „La Joconde“) ranken sich viele Geheimnisse. Nicht zuletzt befeuerte 1911 der Diebstahl des Gemäldes aus dem Pariser Louvre diverse Theorien, zumal die Mona Lisa zwei Jahre lang verschollen blieb, um dann 1913 in Florenz wieder aufzutauchen.

„Der Raub der Mona Lisa“ – Uraufführung am Freitag, 28. August 2015, Kleines Theater am Südwestkorso in Berlin-Friedenau

Buch und Regie: Klaus Seiffert, Komposition und musikalische Leitung: Matthias Binner, Bühnenbild: Norman Zechowski, Kostüme: Wiebke Horn
Mit Katharina Abt / Katharina Hierl, Erwin Bruhn, Roland Avenard, Janko Danailow / Michael Chadim

© Frank Wesner

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sensationelle Maske und Bilder

Ein kleiner Einblick in die neue Produktion „Nathan der Weise“ am Deutschen Theater Berlin gefällig?

Ich finde meine 632 Bilder wunderbar. Die Maske, Bühne etc. …

„Nathan der Weise“ – Premiere am 30. August 2015, Deutsches Theater Berlin
Regie Andreas Kriegenburg, Bühne Harald Thor, Kostüme Andrea Schraad, Dramaturgie Juliane Koepp; mit Elias Arens, Nina Gummich, Bernd Moss, Julia Nachtmann, Jörg Pose, Natali Seelig

© Frank Wesner

Schwer verdauliche Erkenntnisse – Dokumentation VOLL VERZUCKERT – THAT SUGAR FILM ab 29.Oktober 2015 im Kino

Die Thesen, Ergebnisse und Fragen dieser australischen Dokumentation werden Auswirkungen auf viele Lebensbereiche bis zur Industrie haben. Wieso? Weil in vielerlei Gestalt Zucker und seine Wirkungen beleuchtet wird. Teils mit drastischen Bildern, fast schon zu vielen.

„Zucker ist nicht böse. Aber es lebt sich wesentlich besser ohne ihn!“

Revolutionär würde ich den Film aber auch bezeichnen. Ob aber Sucht und Abhängigkeit wie mit Alkohol und Kokain gleichgestellt werden muss? Jedenfalls drastisch.

Eine historische Information hat mich umgehauen: In den 1970er tobte in der US-Ernährungsindustrie der Kampf von Fett gegen Zucker. Was von beiden ist das Schädliche? Fett verlor und seitdem essen wir „leicht“, „fett reduziert“ und gesund. Doch wenn das Fett aus dem Lebensmittel genommen wird, kommt Extrazucker und anderes Unnatürliches in das vermeintlich „gesunde“ Produkt. Gewonnen? Eher verloren!

In dem Ernährungsexperiment des Filmemachers ging es darum, NICHT Fast Food, Schokolade oder ähnliches zu essen. Sondern normale, gesunde Lebensmittel – und dabei den Zuckeranteil sichtbar zu machen. Mit abstoßenden Erkenntnissen.

Doch das am Ende selbst die Ernährungsexpertin eingestehen muss, dass das bisherige System mit den Kalorien unzureichend ist, ist schon ein HAMMER. Denn obwohl Sport getrieben wurde und die tägliche Kalorienaufnahme gezählt wurde, veränderte sich der Körper drastisch, der Bauchumfang nahm zu, die Leber verfettete. Im täglichen Essen war jetzt schlicht mehr Industriezucker versteckt!

So einfach, so schlimm. Und der Verbraucher wird absichtlich angelogen von der Nahrungswirtschaft, die Ärzte sind ungebildet und die Politik ahnungslos und verfettet. Bloß wie dem entfliehen? Vielleicht erst einmal mit Fragen und Wissen. Auf geht es!

Australische Dokumentation VOLL VERZUCKERT – THAT SUGAR FILM ab 29.Oktober 2015 mit 102 Minuten im Kino

Voll verzuckert - That Sugar Film

Voll verzuckert – That Sugar Film

Theaterdrama als schottischer Kriegsfilm – „Macbeth“ ab 29. Oktober 2015 neuverfilmt im Kino

Beeindruckender Film trotz allem, wenn auch kein Meisterstück. Shakespeares Texte in rauer Wirklichkeit und Vorzeit. Dreckig, blutig, kalt.

Doch leider zerfallen alle Texte zu endlosen Monologen. Wer will das selbst im Theater sehen – erst recht im Kino? Zu dem wird die Beziehung der Lady (Marion Cotillard) zu Macbeth (Michael Fassbender) im weiteren Verlauf immer mehr gestrichen, ihre Einflussnahme kaum spürbar, geschweige denn von einer gefährlichen Doppelspitze zu schreiben.

Interessant sind die Auftritte der vier Hexen im Nebel samt der gefallenen Krieger, die Macbeth ebenfalls prophezeien. Am Schluss brennt der eigentlich nicht vorhandene Wald und kommt so der Burg nahe. Und Macbeth und Macduff erstechen sich gegenseitig.

Als interessanter Ausblick bleibt, dass Duncans Sohn Malcolm (Jack Reynor finde ich spannend) sich wohl auf die Suche nach dem wieder entflohenen und hier als Kind auftretenden Banquo-Sohn Fleance macht …

Macbeth

Im Verleih von Studio Canal ab 29. Oktober 2015 im Kino mit 113 Minuten

Regie: Justin Kurzel, Drehbuch: Jacob Koskoff, Todd Louiso und Michael Lesslie, Kamera: Adam Arkapaw, Musik: Jed Kurzel (der Regisseur spielt Schlagwerke in den Studioaufnahmen)
mit Michael Fassbender als Macbeth, Marion Cotillard als Lady Macbeth, Paddy Considine als Banquo, Sean Harris als Macduff, Jack Reynor als Malcolm, David Thewlis als König Duncan

Macbeth ab 29. Oktober 2015 im Kino

Macbeth ab 29. Oktober 2015 im Kino

„Iván und die Frauen“ in Berlin

Spitzfindigkeiten find ick Spitze

Der Berliner mit dem französischen Vornamen Iván und stressender Mutter Elise hat so einiges erlebt, bevor er ganz unverhofft sein Glück in den Bergen gefunden hat. Kein Paar, aber sie leben zusammen. Moderne Beziehung!

Bei seiner Partnersuche singt sich der leidenschaftliche Cusch Jung begleitet vom schelmischen Keyboardkommentator Paul Hankinson durch Zeiten und Kontinente. Mal als Iván, mal als Mamá, mal als Dialogpartner, immer flott. Dabei werden viele Popsongs mit Frauen- und Männernamen kongenial für die Handlung verwendet. Doch auch die Instrumentierung oder auch der neue Rhythmus überrascht und verführt. Alles klingt immer neu, fast wie gerade erst erfunden. Das Miträtseln unterhält Kenner wie auch Genießer.

Die Geschichte, die der neue Chefregisseur der Musikalischen Komödie Leipzig sich erdacht hat, hat nach eigener Auskunft keinen biographischen Ursprung. Nur den Hund als Ersatz soll es gegeben haben – und unvergesslich wird dabei das lautmalerische Winseln des Pianisten.

Cusch Jung findet immer wieder die Balance zwischen spannendem Solo, Einbinden des Keyboarders und Interaktion mit dem Publikum. Dazu die multisexuelle Suche nach Liebe und Partnerschaft. Denn im zweiten Teil des Abends geht es u.a. nach San Francisco … Sehnsucht und Suche in der Großstadt. Plus kabarettistische Texte und gelungene Wortspielereien, die eine Freude sind, denen man nicht widerstehen kann und einfach spitz und Spitze sind.

17. bis 22. August 2015 bei den Stachelschweinen im Europa Center Berlin-Charlottenburg
mit Cusch Jung & Paul Hankinson

das war London im August 2015

Goodbye London. Im August 2015 alles geschafft, was es gab. Off West End war wieder besser als West End! 21 verschiedene Aufführungen in 12 Tagen. Manchmal gab es auch mehr als ein Flyer, der einzusammeln ist. Das Musicalarchiv freut sich. Eine Plastiktüte Musical-Merchandising gibt es oben drauf.
Manche Stücke waren schon wieder weg oder noch nicht da. Also öfters mal vorbei schauen?

alleseintheater.wordpress.com © Frank Wesner

Film lebendig – lieben, hassen und Musik machen – The Commitments im Palace Theatre London

Schön, dass ich es noch einmal zu „The Commitments“ ins Palace Theatre London geschafft habe. Den Film von 1990 über die Gründung und die Streitigkeiten einer Amateurband, die den Soul nach Dublin bringt, habe ich schon vergessen. Das Musical mit den zusammengewürfelten Hits läuft dann auch einfach stationsmäßig ab, ohne wirklich gutes Theater zu werden. Trotzdem eine gute gemachte Compilation, wo die Darsteller selbst die Musiker geben (plus 7 irgendwo versteckte …). Einzig Brian Gilligan begeistert wirklich, weil er als Deco was riskiert auf der Bühne.
Nach zwei Jahren (Premiere: 08.10.2013) werden die letzten beiden Sonntagsvorstellungen am 1. November 2015 sein.

Leider fühlte ich mich einmal mehr von den tkts und anderen Ticketverkäufern schlecht beraten. Der eine konnte nur das anbieten, der andere hatte nur Plätze dort. Jedenfalls war der dritte Rang geschlossen. Es gab also locker Upgrades zum Geldsparen. Immerhin habe ich mittig gesessen und nicht hinten im Parkett, wo man von der Bühne den oberen Teil nicht sieht.

Buch: Roddy Doyle / Regie: Jamie Lloyd / Bühnenbild: Soutra Gilmour / Licht-Design: Jon Clark / Sound-Design: Rory Madden / Choreographie: Ann Yee
Besetzung: Jimmy Rabbitte: Denis Grindel / Deco: Brian Gilligan / Imelda: Sarah O’Connor / Natalie: Natalie Hope / Bernie: Jessica Cervi / Joey ‘The Lips’: Anthony Hunt / Derek: Mark Dugdale / Billy: John Currivan / Dean: Andrew Linnie / James: Barnaby Southgate / Mickah: Sam Fordham / Outspan: John McLarnon / Jimmys Da: Sean Kerns / Jimmy’s Ma; Outspan’s Ma: Julia Worsley / Alice: Riona O’Connor / Ray etc.: Alex Tomkins / Hot Press: Thomas Snowdon / Ensemble: Fiona Carty / Padraig Dooney / Christopher Fry / Ryan Gibb / Mark Irwin / Daniel Lloyd / Peter Mooney / Hollie O’Donoghue / Amy Penston

The Commitments im Palace Theatre London

The Commitments im Palace Theatre London

London direkt

Ein paar Impressionen aus London rundherum von der Themse. Immer wieder schön zu fotografieren – wenn man vor lauter Hektik den Blick den verliert. Brauche ich dann gar nicht bearbeiten (nur beschriften).

London im August 2015

© Frank Wesner

Im Vierviertel rummotzen wie ein American Idiot

Eine Generation geprägt von 9/11 mit Angst, Aussichtslosigkeit und Ausdruckslosigkeit. Wer braucht solche Menschen, die nur rebellieren und rummotzen, nicht reflektieren, dann ganz überrascht sind, dass in den Krieg ziehen Opfer fordert und Drogenkonsum mit der Physis bezahlt wird. Welch Überraschung.
Jetzt hat es das Musical „American Idiot“ von New York in einer neuen Inszenierung nach London ins Art Theatre im West End geschafft. Dort ab 15. Juli zu sehen und ein großer Erfolg, der schon wieder verlängert wurde. Aktuell bis 22. November 2015 stehen die 11 Darsteller auf der Bühne.
Rockmusik der Band Green Day’s immer im Vierviertel. Wie einfallslos – wie das ganze Stück. Wo sich das Leben der drei Freunde trennt und jeder eine anderen Weg einschlägt. Doch Freiheit und Drogenrausch als Ziel? Familie bedeutet Verantwortung? Kriegseinsatz führt zur Beinamputation und Fiebertraum? Letzteres ist neben der Verbeugung, wo alle 11 mit Gitarren auf der Bühne sind, die einzige interessante, weil eben reflektierende Szene. Die Krankenschwester a la Spinnenfrau – hier Schmetterling – der hilft, die Aggression über die Situation herauszulassen.
100 pausenlose Minuten viel zu laut und rebellisch ohne Ziel. Am Schluss weiß er, dass er zuviele Worte gemacht hat wie ein Idiot. Nun ja. Da er nicht über die Gesellschaft und das Sein gesprochen und gesungen hat: recht hat er.

16.08.15 – Letzte Vorstellungen

Sommer schon vorbei? Letzte Vorstellungen!
WWRY verabschiedet sich in Köln wieder und nun endlich. Was ist das Geheimnis dieser mittelschlauen Flachheit mit zu lauter Musik und schreienden Stimmen?
In Dresden „Wir sind mal kurz weg“ (Comödie Open Air), in Basel „The Lion King“ (Musical-Theater, Freddy Burger Management), in Weitra „Eine verrückte Brautschau“ (Schloss Weitra), in Fulda „Schatzinsel“ (aus Brno), in Röttingen „Der geheime Garten“ (Frankenfestspiele), in Bad Gandersheim „Jesus Christ Superstar“ (Domfestspiele), in Dinkelsbühl „Jesus Christ Superstar“ (Freilichtbühne am Wehrgang) und in Beelitz die enttäuschende „Frau Luna“ auf der Festwiese.

eine Sängerin behauptet sich – Dusty Springfield

Immer wieder Umbesetzungen und die offizielle Premiere wird hinausgeschoben. Doch die Aufführungen von „Dusty“ laufen seit 25. Mai 2015 im Charing Cross Theatre London im Bahnbogen. Den Sound fand ich nicht gut, aber ansonsten wurde alles ordentlich gemacht.

Denn zu Videoeinblendungen mit der originalen Dusty Springfield aus London gibt es Spielszenen mit ihr und ihren Wegbegleitern inklusive ihrer großen Liebe zur amerikanischen Sängerin. Das Ensemble der Darsteller spielt auch selbst die Musik bzw. Instrumente. So wird ihr Lebensweg lebendig, sind Figuren zum identifizieren da, die Dialoge haben.

Als Highlight gibt es eine 3D-Spiegelung der Originalen plus Musiker und Backgroundsänger daneben. (Etwas kleiner bekannt aus dem Friedrichstadtpalast) Doch was wäre, wenn die Hauptdarstellerin nicht fehlen würde und entweder in das Hologramm tritt oder mit ihm im Duett singt?

Jedenfalls ist das Theater sehr gut besucht. Haben die Produzenten Angst vor schlechten Kritiken? Momentan bis 21. November 2015 geplant.

Buch: Kim Weild, Duncan Sibbald & Jack Bradley / Regie: Chris Cowey / Musikalische Leitung: Dean Austin / Choreographie: Lyndon Lloyd / Bühnenbild: Phil Lindley / Licht: Eugene O’Connor / Sound: Paul Gavin & James Nicholson
Besetzung: Mary O’Brien – Dusty Springfield: Ellie Ann-Lowe / Nancy: Francesca Jackson u.a.

Kinder spielen erwachsene Gangster – wie im Film

Der Alan-Parker-Film von 1976 jetzt live auf einer Londoner Theaterbühne. Im Lyric Theatre in Hammersmith (nicht West End). Zwei kriminelle Banden rivalisieren und eine Music Hall ist mitten drin. Doch alle Erwachsenen werden nur von Kindern gespielt! Da können die Londoner was. Nachwuchs wird gefördert und hat teilweise schon Erfahrung. Denn wohin mit den Matildas, Simbas, Billys etc., wenn sie aus den Bühnenrollen entwachsen? Sie spielen in einem großen Kinder- und Jugendlichen-Ensemble Erwachsene!

Bugsy Malone im Lyric Hammersmith London

Bugsy Malone im Lyric Hammersmith London

Das macht Spaß, hat immer eine Portion Selbstironie mit Schlagsahne, die Inszenierung ist witzig, die Musik ist flott, das Banjo schelmisch aufgelegt, das Licht theatralisch super und die Soundanlage eine Freude. Zum Glück wird aus dem Film dann Theater, wenn die mit Farbe spritzenden Gewehren Erschossenen sich beschwehrend wieder aufstehen und mit „Oh no!“ kommentieren. Große Show mit Tretautooldtimern.

Das da nur drei Besetzungen in den Hauptrollen für 8 Vorstellungen die Woche reichen? Immerhin ist das Ensemble nicht unbedingt groß … Beeindruckend.

Ob wie bei „Spring Awakening“ eine Übernahme ins West End erfolgt? Jedenfalls ist Theater selbst beeindruckend, denn es ist ein Wiederaufbau AUF einem Shoppingcenter. Jetzt sogar nach zwei Jahren mit einem Anbau von Probenräumen, den West Wing. Alles ganz modern und mit viel Platz – unüblich für London.

All Star Productions sind immer zu empfehlen

BYE BYE BIRDIE 20150811 London - Plakat kleinAusflug in Londons „Osten“ nach Walthamstow zur neuen All Star Production: „Bye Bye Birdie“ übern Pub von Ye Olde Rose and Crown Theatre. 15 Darsteller, 4 Musiker, 60 Plätze, Wohnzimmerathmosphäre. Die Inszenierung (James Hume) macht richtig Freude, ist gut auf den Punkt, Aaron Clingham fetzt mit seiner Musik und lässt die Darsteller zeigen, was in ihnen steckt. Man sitzt ja auch keinen Meter von der Spielfläche entfernt …

Der Marketingkuss von Conrad Birdie vor seinem Wehrdienst wird für eine Kleinstadt, den Fanclub und eine Familie zur wahren Zerreißprobe. Eine aktuell gebliebene Persiflage der 1960er. Auch der Plattenlabelmanager und Muttersöhnchen muss schauen, wo er bleibt. Denn seine Sekretärin Rose Alvarez (grandios und der Star des Abends: Liberty Buckland) hat – mit den langen Jazz-Hot-Beinen – den besseren Überblick!

Bye Bye Birdie von All Star Production im Ye Olde Rose and Crown Theatre London; Premiere am 14. August 2015, Voraufführungen ab 11. August 2015, bis 4. September 2015
Musik: Charles Strouse / Gesangstexte: Lee Adams / Buch: Michael Stewart
Regie: James Hume / Musikalische Leitung: Aaron Clingham / Choreographie: Anthony Whiteman
Besetzung: Albert Peterson: Ryan Forde Iosco / Rose Alvarez: Liberty Buckland / Conrad Birdie: Zac Hamilton / Mae Patterson; Ursula Merkle: Jayne Ashley / Hugo Peabody: Benedikt De La Bedoyere / Harvey Johnson: Lucas James / Charles F. Maude: Lewis Asquith / Kim MacAfee: Abigail Matthews / Nancy: Beth Bradley / Alice; Gloria Rasputin: Emily Noke / Harry MacAfee: Harry Hart / Doris MacAfee: Stephanie Lyse / Randolph MacAfee: Stephen Loriot / Margie: Flora Charlton

Stückentwicklung mit Schülern – Wunderkinder heißt Prodigy im St. James Theatre London

Prodigy 201508 St James Theatre London - PosterDas soll „nur“ eine Stückentwicklung mit, von und für Schülern sein? „Prodigy“ bedeutet Wunderkind und ist gleichzeitig der Name eine TV-Talent-Show, die die Mechanismen mächtig aufs Korn nimmt und parodiert.Fünf Instrumentalisten kämpfen um den Sieg, die TV-Macher um gute Quoten bei schlechten Skandalen und die Eltern um das Beste für sich …

6 Aufführungen des National Youth Music Theatre im The St. James Theatre, London-Victoria – lernen, wie neue Musicals geschrieben werden – einfach exzellent, großartig und beeindruckend. Wie Schüler auch die Erwachsenen darstellen … Dazu bildet das Ensemble auch sein eigenes Orchester und wechselt aus dem Graben auf die schlaue Bühne.
Ein absolutes Highlight.

“Prodigy” – Buch und Gesangstexte von Jake Brunger, Musik und Gesangstexte von Pippa Cleary.
Im The St. James Theatre, London-Victoria, nur vom 12.-15. August 2015 mit dem National Youth Music Theatre.

Prodigy 201508 St James Theatre London - Banner

High-Tech-Video-Tanz-Musik-Show Sinatra im Palladium London

Hat dann doch was: die High-Tech-Video-Tanz-Musik-Show „Sinatra – The Man & His Music“ im Palladium London. Auch wenn ihr wichtiges fehlt: nämlich Live-Gesang und Witziges, wie beispielsweise ein Duett mit dem Video.

In High-Tech-Projektionen singt das Sinatra-Solo-Video zur 24er Big-Band. Beeindruckend. Dazu wird oft, aber leider nicht immer getanzt. Bei den Interviews ist das OK, aber bei jeder Gesangsnummer hätte es eine Tanznummer geben müssen. Vielleicht sind aber auch 8 Damen und 6 Herren (angekündigt waren 20 Tänzer statt 14!) dann zu wenig, um schnellste Umzüge zu schaffen.

Trotzdem beeindruckend. Da komme ich auf Ideen, wie man diese Grundlage ins Repertoire einer großen Ballettcompagnie mit Big-Band-Anschluss bringen könnte. Machbar auf alle Fälle. Neue und mehr Choreographien und die Zuschauer würden aus dem Staunen nicht mehr hinaus kommen.

Neues klingt so alt hergebracht: Memphis

„Memphis“ ist nicht meins. Die Liebesgeschichte zwischen dem weißen Radio-DJ Huey und der schwarzen Nachtclubsängerin Felicia im Memphis der 50er Jahre ist für mich zu vorhersehbar unspannend. Zudem darf der „nice guy“ nicht lesen können (armer Junge), immer rebellieren und alles richtig machen. Dabei ist Matt Cardle als Huey eine unbedarfte Sensation, der einfach was auf der Bühne wagt. Leider leider leider hat der junge Mann für die Bühne ein Tattoo-Problem: rechter Arm komplett bemalt – das ist zu viel Privates auf der Szene. Schade. Zu gerne hätte ich auch den alternierenden Huey (Jon Robyns) einmal gesehen. Beverley Knight als Felicia spielt und singt als schwarze stolze Soulsängerin super.

Wenn ich überlege, wie mehrschichtig „Hairspray“ mit dem Thema der rassenüberwindenen Liebe zur Musik umgegangen ist und im selben Theater gespielt wurde, ist „Memphis“ kalter Kaffee.

Dafür haben sie eins der besten Programmhefte, die es im Moment im West End zu kaufen gibt (GBP 6,-).

Anmerkung: Im laufenden Betrieb wird gerade auf dem Dach aufgestockt und der Schnürboden erweitert (bzw. das dort mehr/schwereres hinein gehangen werden kann). Plus neue Garderoben und Büros oben. Das ist doch viel spannender als die Lovestory, die dann doch nicht gut endet (weil der Rebell rebellisch alles zerstört) und dann noch einen versöhnlichen Ausblick hat.

Memphis im Shaftesbury Theatre London

Memphis im Shaftesbury Theatre London

Prodigy bedeutet Wunderkind

Prodigy 201508 St James Theatre London - PosterHeute einmal nicht für Dayseats vor 10 Uhr an der Tageskasse sein, sondern auf die sehr seltene Freitag(!)-Nachmittag-Matinee freuen: „Prodigy“ – Buch und Gesangstexte von Jake Brunger, Musik und Gesangstexte von Pippa Cleary.
Im The St James Theatre, London-Victoria, nur vom 12.-15. August 2015 mit dem National Youth Music Theatre. Die Autoren haben schon ein paar Musicals aufgeführt, u.a. auch für Preise nominiert.

Und abends? Nach 7 Tagen mit 12 verschiedenen Musicals für heute Abend noch nichts geplant. Langsam gehen mir die Produktionen aus, die mich interessieren oder einmal wiedersehen möchte …

Prodigy 201508 St James Theatre London - Banner

Don’t miss Miss Saigon

Sprung in die Zeiten zurück: „Miss Saigon“ in der neuen Fassung und der großartigen Tourneeinszenierung ist immer noch eine erstklassige Aufführung mit atemberaubenden Ensemble. Obwohl der amerikanische Chris sich etwas schont. OK, acht Mal die Woche auf den Punkt sein, ist viel. Sind auch 35 Darsteller auf der Bühne. Selbst die herrlich gespielte Eröffnungsszene mit den tausenden Kleinigkeiten machen wir in der Oper nicht anders, aber ist neben der Liebe auch soviel Lust dabei. Bitte auch in Deutschland einstudieren – dieses Musical hat uns heute immer noch etwas zu sagen. Interessant: Bis auf Ellen (mit dem Extralied) hat jede Figur dort Dreck am Stecken …

Das sogar der zweite Rang manchmal geschlossen ist, überrascht mich dann doch. Jedenfalls gab es Upgrades. Große Musik, große Geschichte, große, schlaue Bühne.

Film, Fußball und Cultureclash – Bend It Like Beckham im Phoenix Theatre London

Jetzt will ich mir den Film von 2002 auch ansehen. „Bend It Like Beckham“ hat uns heute wirklich etwas zu sagen, über Familie, Tradtion und Wertewandel. Das sollte man sich in London im Phoenix Theatre unbedingt ansehen.

Jess, ein Londoner Mädchen, mit indischem Migrationshintergrund hat Talent fürs Fußballspielen und muss sich dabei vor den eigenen Eltern verstecken. Und in den Trainer der Frauenmannschaft verguckt sich jeder, auch ihr bester Freund. Dazu die patente Jules als Kickerpartnerin, deren Mutter ungerne fragt, dafür Flagge zeigen kann.

Das hat selbst auf der Bühne Dramatik, spielt mit verschiedenen Musikstilen und zeigt viel Selbstironie. „Anatevka“ für heute mit Extras. Unbedingt noch einmal.

„Bend It Like Beckham“ im Phoenix Theatre London, Premiere: 24. Juni 2015
Musik: Howard Goodall („Love Story“) / Texte: Charles Hart („The Phantom of the Opera“) / Buch: Paul Mayeda Berges & Gurinder Chadha
Regie: Gurinder Chadha / Musikalische Leitung: Nigel Lilley / Choreographie: Aletta Collins / Bühnenbild: Miriam Buether / Kostüme: Katrina Lindsay / Licht: Neil Austin / Sound: Richard B. Jerooker
mit Jess: Natalie Dew / Jules: Lauren Samuels / Joe: Jamie Campbell Bower u.a.

Sensationell: Greenwich Theatre mit The Adventures of Pinocchio und Tommy

Zwei wirklich sensationelle Musicals. Von einer Produktionsfirma im annähernd gleichen Bühnenbild – nachmittags für die Kinder, abends für die Jugend und Junggebliebenden.
Erst bei „The Adventures of Pinocchio“ wirklich Sondheimisch fühlen, perfekt, 71 Minuten. Mit 3er Live Band. Super Darsteller – nur 6 – in mehreren Rollen.

„Tommy“ dann als extrem gelungenes Regietheater von Michael Strassen mit super Choreographie und Live-Band. Alle in weiß mit einfarbigen Versatzstücken. Die engen weißen Hosen reißen leider leicht bei dem Einsatz auf der Bühne.

Inszenierung für 6 Männer und 4 Frauen extrem geeignet für Musicalklassen! Super Ensemble, Hauptdarsteller (arbeitete schon in Deutschland) spielt alle Altersstufen.

Wenn ich könnte, ich müsste beide Inszenierungen sofort einkaufen.

Greenwich Theatre mit The Adventures of Pinocchio und Tommy

Greenwich Theatre mit The Adventures of Pinocchio und Tommy

Besser als gedacht – Beautiful Funny Girl Carole

Beautiful The Carole King Musical 20150810 Aldwych London - quer kleinNatürlich ist „Beautiful – The Carole King Musical“ eine Compilation-Show mit Evergreens der Popgeschichte, die auch ich kenne. Aber das aus den Lebensjahren 16 bis 29 (1958-1971) der Komponistin-Singer-Songwriterin Carole King dann doch so ein spannendes Musical wurde, hätte ich nicht angenommen. Nicht nur lustig, sondern zeigt Brüche in Menschen und der Medienmaschine. Macht neugierig auf die historischen Personen. Große Show mit selbst musizieren auf der Bühne. OK – das Soundsystem ist so grandios, dass ich das während der Show nicht unterscheiden kann.

Dazu zwei zurecht ausgezeichnete Frauen (Carole King: KATIE BRAYBEN, Cynthia Weil: LORNA WANT) in einer Geschichte, die irgendwie an „Funny Girl“ entfernt erinnert. Lustig. Hat Parallelen in der Erzählweise. 18 Darsteller inkl. 6 Hauptrollen.

Beautiful – The Carole King Musical 20150810 Aldwych London - Banner mit Klaviatur

Beautiful – Wolkig mit der Aussicht auf leichten Nieselregen

Für abends dann doch ein Halb-Preis-Ticket bekommen für die quasi ausverkaufte Show „Beautiful The Carole King Musical“ im Aldwych. Wollte sie mir schon gar nicht ansehen, aber nun: das Angebot war verlockend. Obwohl inzwischen die Händlergebühr auch gestiegen ist auf 4 britische Pfund.

Ansonsten Geldsparen in London, wenn die neuen BluRays nur noch die englische Tonspur haben und viel schlimmer: nur noch englische Untertitel. Dann gar nicht kaufen und auf Deutschland warten. Und dann eben gar nichts mehr kaufen …

Leichter Nieselregen plötzlich etwas unerwartet, aber erfrischend. Dank dem Seeklima.

Beautiful The Carole King Musical 20150810 Aldwych London - quer klein

Grand Hotel mit großem Regietheater im kleinen Southwark Playhouse London

Grand Hotel im Southwark Playhouse London

Grand Hotel im Southwark Playhouse London

Die Zuschauer sitzen links und rechts der Spielfläche, die eher ein langer Korridor ist. Im Musical „Grand Hotel“, was 1928 in der Berliner Nobelherberge gleichen names spielt, treffen Schicksale und Träume aufeinander. Das das auch im Southwark Playhouse gelingt, ist der der Inszenierung von Thom Southerland und dem wunderbar besetzten Ensemble zu verdanken. Zudem brillieren förmlich spielerisch und musikalisch Scott Garnham als unsympathischer Möchtegerngewinnler Baron Felix von Gaigern und Christine Grimandi als exaltierte zukünftige Ex-Ballerina Elizaveta Grushinskaya. Victoria Serra als unbedarft verletzte Sekretärin Flämmchen und George Rae als langsam verlierender Otto Kringelein sind ebenfalls große Klasse.

Das Spiel mit nur wenigen Möbeln ist beeindruckend, das Licht fesselnd, der Sound fantastisch. Die Musiker sitzen quasi über den Zuschauern versteckt. Das alles wird gerade zum Schluss zum packenden Regietheater, wie man es in Deutschland kaum zu gut zu sehen bekommt. Pausen- und atemlos!

„Grand Hotel“ im Southwark Playhouse, Premiere: 5. August 2015, Voraufführungen ab 31. Juli 2015, bis 5. September 2015
Buch: Luther Davis / Musik & Songtexte: Robert Wright & George Forrest / zusätzliche Musik & Songtexte: Maury Yeston
Regie: Thom Southerland / Musikalische Supervision: Simon Lee / Musikalische Leitung: Michael Bradley / Choreographie: Lee Proud / Ausstattung: Lee Newby / Licht: Derek Anderson / Sound: Andrew Johnson
Besetzung: Baron Felix von Gaigern: Scott Garnham / Elizaveta Grushinskaya: Christine Grimandi / Flaemmchen: Victoria Serra / Otto Kringelein: George Rae / Hermann Preysing: Jacob Chapman / Colonel Doctor Otternschlag: Philip Rham / Raffaella: Valerie Cutko / Erik: Jonathan Stewart / Rohna; Zinnowitz: James Gant / Sandor; Chauffeur: Charles Hagerty / Witt: Paul Iveson / Ensemble: Rhiannon Howys / Jammy Kasongo / Ceili O’Connor / Durone Stokes / Samuel J Weir / Leah West

09.08.15 – letzte Vorstellungen

Logo VisitenkarteSchluss mit Sommer? Letzte Vorstellungen von folgenden Produktionen:
Letztmalig in Merzig „La Cage Aux Folles“ (Zeltpalast Merzig), in Gutenstein „Der Barometermacher auf der Zauberinsel“ (Festspiele), in Mödling „Peter Pan“ (im Stadttheater, teatro, bis 9.8.), in Linz Tournee „Elisabeth“, in Zwingenberg „Jesus Christ Superstar“ (Schlossfestspiele Zwingenberg) und in Röttingen „Paganini“ (Frankenfestspiele).
Gestern am Sa 08.08.15 letztmalig „Wodka, Cola“ (Oper-Oder-Spree, Konzerthalle Atrium in Frankfurt/Oder) und in Wunsiedel „Cabaret“ (Luisenburg-Festspiele Wunsiedel).

Kann man mögen: Sunny Afternoon im Harold Pinter Theatre London

4 Olivier-Awards (bestes neues Musical, bester Hauptdarsteller, bester Nebendarsteller, Musikalität) und Zuschauer 50plus, die förmlich aus sich herausgehen und komplett mitgehen. Mir ging es nicht so. Einfach nicht meine Musik (60er Jahre).

Trotzdem eine sehr gut gemachte Rebellengeschichte, eine 4er Band, die sich durchsetzen muss. Das dabei alle Darsteller selbst die Musik machen liegt auf der Hand. Nur zwei Musiker gibt es, die nicht mitspielen. Alle anderen wechseln nicht nur die Rollen, sogar die Instrumente. Und ich mochte die beiden Posaunen. Genialer Sound, wenn auch das Rascheln der neuen Papiertüten, wo die Bestellung in die Reihen gebracht wird (Dank Kellner und modernen mobilen Applikationen) einfach nur nervend ist.

Aber eigentlich habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie sie das mit den Männerhaaren hinbekommen haben. Sind das Perücken oder trägt der Musicaldarsteller in einem fast ausverkauften Long-Run heutzutage lange Haare?

Sunny Afternoon 20150907 Harold Pinter Theatre London - Banner

In London spontan sein und die Nerven behalten

London 20150807 Flyer BeginnDrei Musicals schon geschafft (ganz links), nun könnte ich in den nächsten zehn Tagen noch maximal 18 Aufführungen schaffen. Doch wann was auf welche Matinee schieben?
Oben die, die ich unbedingt sehen möchte. Darunter die eventuellen bzw. Wiederholungen.

Gestern geklärt, wo es alles Dayseats gibt, und nun mal sortieren.

Heute erst einmal wieder zwei Off-West-End-Shows. Da habe ich noch keine Flyer …

Und selbst im Regietheater schlagen die Briten Deutschland inzwischen! Weil sie eben das Stück erzählen wie es ist und dann kommen die Regieideen! Aber das wusste schon Walter Felsenstein Ende der 1940er. Doch wer weiß das schon noch in Deutschland …

Geheimnisse am Spitfire Grill im Union Theatre London

Vom Film zum Musical: Im „Spitfire Grill“ erscheint eine Unbekannte mit starkem amerikanischen Akzent. Was ihr Geheimnis? Warum will sie bleiben? Was denken nicht alles die anderen Dorfbewohner? Eine spannende Geschichte zwischen nur 6 Personen. Drei Musiker (Piano, Akkordeon, Gitarre/Ukulele). Viel Country Musik, aber eben auch großartige Balladen, wo jeder glänzen kann.

Die Gastinszenierung im Bahnbogen des Union Theatres London kommt manchmal komplett ohne Requisiten aus, dann wieder nicht. Nun ja. Aber die Darsteller sind spannend und spielen Situationen. Die Geschichte wird spannend erzählt. Als Motor dient dabei die Verlosung des Restaurants an den, der 100 Dollar dem Brief beilegt und den besten Grund schreibt, warum er dorthin möchte.

Definitiv ein Musical zum Entdecken. Nicht der große Wurf, könnte mysteriöser sein.

„The Spitfire Grill“ – 23. Juli bis 15. August 2015, Premiere: 24. Juli 2015. Music & Buch: James Valcq, Gesangstexte & Buch: Fred Alley, basiert auf den gleichnamigen Film von Lee David Zlotoff
Off-Broadway-Premiere im Duke Theatre am 7. September 2001, produziert von Playwrights Horizons

Regie: Alastair Knights, Musikalische Leitung: Simon Holt, Choreographie: Lee Crowley, mit Belinda Wollaston, Hilary Harwood, Natalie Law, Katie Brennan, Hans Rye, Chris Kiely und Andrew Borthwick.

Stadttheater ganz groß: Gypsy im Savoy Theatre London

Gypsy im Savoy Theatre London

Gypsy im Savoy Theatre London

Der „Gypsy“-Produktion im Savoy Theatre London sieht und merkt man die Herkunft vom Chichester-Festival durchaus an. Zwar nicht wenig Geld, aber eben weniger. Vom Aufwand und der Inszenierung einer deutschen Stadttheaterinszenierung vergleichbar.

Auch sind die Darsteller großartig, für die man extra ins Theater geht. Auch nichts Neues, aber was seit Jahrhunderten funktioniert. Aber wie sie unter der Regie von Jonathan Kent dann acht Mal wöchentlich die Szenen und Sätze auf den Punkt bringen, das trifft mitten ins Herz. Imelda Staunton als Mama Rose ist der Verkaufsschlager und spielt JEDE Show bis zum 28. November 2015!

„Gypsy“-Premiere: 15. April 2015 im Savoy Theatre, Voraufführungen ab 28. März 2015
Regie: Jonathan Kent, Choreographie: Stephen Mear, Ausstattung: Anthony Ward (Chichester Festival Theatre Produktion)
Imelda Staunton als Mama Rose, Lara Pulver als Louise, Gemma Sutton als June, Peter Davison neu als Herbie, Dan Burton as Tulsa sowie
Billy Hartman as Uncle Jocko, Lucinda Shaw as Mother, Harry Dickman as Pop, Jack Chissick as Mr Goldstone, Anita Louise Combe as Tessie Tura, Roger Dipper as L.A., Louise Gold as Mazeppa, Tom Hodgkins as Mr Weber, Kieran Jae as Yonkers, Julie Legrand as Electra, Clare Halse as Majorie May, Luke Street as Little Rock, Damien Poole as Kansas, Lauren Hall as Delores and Natalie Woods as Agnes

Gypsy 20150401 Savoy Theatre London - Banner

06.08.15 – 3 P

Was für ein Abenteuer! Toi.Toi.Toi heute nach Beelitz, Ehrenfriedersdorf, Zwingenberg und ins Kino.
In Beelitz Premiere „Frau Luna“ auf der Festwiese (bis 16.8.; Regie: Peter Fabers (auch als Gastwirt Schulz & Mars), Choreografie: Winfried Schneider), bei Ehrenfriedersdorf Premiere MEIN FREUND WICKIE im Naturtheater Greifensteine (von Josef Göhlen (Texte) und Christian Bruhn (Musik)), in Zwingenberg Premiere „Jesus Christ Superstar“ bei den Schlossfestspielen Zwingenberg (für 4 Mal; Regie: Nicole Claudia Weber, Musikalische Leitung: Rainer Roos, mit Patrick Stanke, Mischa Mang, Jana Marie Gropp) und
Kinostart „Therapie für einen Vampir“ (super/Kult: Österreich, Komödie) und „Highway to Hellas“ (Deutscher prüft Kreditwürdigkeit in Griechenland).

Frau Luna 20150806 Beelitzer Festspiele - Banner

Spielzeitbeginn 2015/16 – 01.08.15 – 1 UA

Kommt noch wer 20150801 Bad Freienwalde - 13 Sommerkomödie im Oderbruch - PlakatToi.Toi.Toi heute ins brandenburgische Bad Freienwalde und ins sächsische Lichtenwalde.
Als 13. Sommerkomödie im Oderbruch gibt es die Uraufführung „Kommt noch wer?“ im Filmtheater Bad Freienwalde (Komposition & Songtexte: Florian Stanek, Buch: Wolfgang Nitsch, Idee & Ausstattung: Matthias S. Raupach; mit Matthias Raupach, Eveline Schloffer, Klara Steinhauser, Victor Petitjean, Dieter Hörmann, Wolfgang Nitsch), die Dresdner Musicalausbildungsstätte Oh-Töne macht Operette im Schlosspark Lichtenwalde bei Chemnitz (Leitung: Cornelia Drese) und letztmalig in Wetzlar „Lotte“ Freilicht im Lottehof (Komposition: Marian Lux, Buch: Kevin Schroeder, Regie: Christoph Drewitz).