Ausblick auf den Mai 2019

Ausblick auf den Mai 2019:
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Die Freiluftsaison interessiert mich nicht. Vieles wird geboten. So gut wie alles ist mir viel zu aufwändig, dorthin extra zu reisen. Und dieses nervige, sich selbst feiernde Theatertreffen, dass zum einen NUR Schauspiele berücksichtigt und sich NICHT alle Produktionen angesehen hat, sondern mit starker Vorauswahl mit einer Auswahl nur sich selbst bestätigt.
Berlin bietet am 2. Mai 2019 die WA „Sonny Boys“ im Schlosspark Theater, am 13.5. endlich wieder einmal „Die Schreib:maschine“ der Deutschen Musical Akademie in der Neuköllner Oper Berlin. Sollte öfters und erfolgreicher sein, aber immerhin ein schöner Abend.
Katharine Mehrling gibt ein Gershwin/Bernstein-Konzert in der Deutschen Oper Berlin und zeigt „vive la vie“ in der Bar jeder Vernunft Berlin.
Am Sonntag, 19.05.2019, fällt die Vorstellung „The Band – Das Musical“ aus (abends wird eh nicht gespielt) und dafür gibt es ab 13°° Uhr einen Tag der offenen Tür im Theater des Westens Berlin.
Als Musiktheaterwerkstatt gibt es „Szenen aus der Fledermaus“ an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin im Studiosaal – jeweils 2x in Version 1 und 2 (die im Juni). Was auch immer das bedeuten soll.
Am Dienstag, 28.05.2919, präsentiert Johannes Kram eine Gala „10 Jahre Nollendorfblog“ im Tipi Berlin mit vielen Gästen.

Anlässlich des 200. Geburtstages von Franz von Suppé feiert der Lehrgang für Klassische Operette den oftmals auch als „Vater der Wiener Operette“ bezeichneten Komponisten – ein „Souper für Suppé“. Am Montag, 13. Mai 2019, in der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien. Regie: Wolfgang Dosch Musikalische Leitung, Klavier: László Gyükér.
Mit Musik von Johann Strauß, Wolfgang Rihm und mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln gibt es die BALLETT-UA „1-2-3 … EIN WALZERTRAUMA“ an der Oper Hannover. CHOREOGRAPHIE: Jörg Mannes; BÜHNE: Thomas Rupert; KOSTÜME: Rosa Ana Chanzá;

Das zweimalige Kinoereignis ist am 16.5. und 19.5.2019 in teilnehmenden Lichtspielhäusern „MAQUIA – EINE UNSTERBLICHE LIEBESGESCHICHTE“ – ein Japan Anime der fantastischen Art.
Viele interessante Kinofilme starten, die sehenswert sind:
am Do 02.05.19 „ROYAL CORGI – DER LIEBLING DER QUEEN“ (möchte ich noch nachholen),
am Do 09.05.19 das umwerfende, amerikanische Biopic „STAN & OLLIE“, die Theateradaption mit Transgenderthematik „ANYTHING“ sowie „GLAM GIRLS – HINREISSEND VERDORBEN“ mit Anne Hathaway, Rebel Wilson, Tim Blake Nelson, Alex Sharp; Regie: Chris Addison;
am Do 16.05.19 die russische Animation „URFIN – DER ZAUBERER VON OZ“ in der ganz eigenen Erzähl- und Animationsweise.
am Do 23.05.19 die lang erwartete Disney-Neuverfilmung „ALADDIN“ mit neuen und bekannten Liedern; die lange, aber auch viel zu kurze (!) Dokumentation über die eigene Seereise, um Musik aufzunehmen: „BLOWN AWAY – Music, Miles and Magic“ sowie „Sunset over Hollywood“ von Uli Gaulke (Doku über Hollywood in Rente)
am Do 30.05.19 „MISTER LINK – EIN FELLIG VERRÜCKTES ABENTEUER“ – ein schlaues, empfehlenswertes Animationsabenteuer sowie „ROCKET MAN“ – die musikalische Autobiographie, von der noch viel vor dem Kinostart geheim ist.

Ausblick auf Mai 2019

28 Musicals stehen in der musicals und immerhin sogar 27 in der Blickpunkt Musical.
40 Musicals hatte die Musicalzentrale auch gemeldet – leider sind keine Uraufführungen gekennzeichnet (inklusive von vier Konzerten, einer Voraufführung und einer Falschmeldung, wo das Jahr niemand überprüft hat). Einige Inszenierungen von Operetten und Musicals fehlen noch? Bitte anmerken. Vielen Dank an alle, die mich rechtzeitig auf Produktionen hinwiesen oder von denen ich sie übernehmen konnte. Auf rechtzeitige und elektronische Plakate und Banner freue ich mich ebenfalls.

meine 46 Musical- und 6 Operettenpremieren sowie 5 Wiederaufnahmen mit Übernahmen und Gastspieltourneen von Operetten, Musicals (inklusive 7 oder mehr Uraufführungen, mindestens eine EE und DSE) vermischt im Mai 2019:
Evita (Klagenfurt 2.5.),
UA Radio Ruhrpott (Castrop-Rauxel 2.5.),
EE Be More Chill (Wien 3.5.),
Peter Pan (München 3.5.),
Spring Awakening (Rostock 3.5.),
Shockheaded Peter (Eggenfelden 3.5.),
Cats for Kids (Trier 3.5.),
UA Tscharleys Tante (Gablitz 4.5.),
Dreiviertel Leonce und Lena (Köln 4.5.),
Anatevka (Magdeburg 4.5.),
Die Fischbrötchenoper (Stralsund 4.5.),
Jekyll & Hyde (Halberstadt 4.5.),
Hair (Radebeul 4.5.),
Cabaret (Geislingen 4.5.),
VA WALLACE – Das Musical (Pulheim 4.5.),
Der Vetter aus Dingsda (Coburg 5.5.),
Next To Normal (Wien 6.5.),
UA Bayern Sonate (Straubing 7.5.),
Edges (Regensburg 8.5.),
ÜN Otello darf nicht platzen (Lend me a Tenor) (Krefeld 8.5.),
ist die Welt auch noch so schön (Berlin 9.5.),
Die letzten fünf Jahre (Zwickau 9.5.),
Geliebter Jacques … (Frankfurt am Main 9.5.),
UA Jacob und Wilhelm – Weltenwandler (Hanau 10.5.),
Der kleine Horrorladen (Lüneburg 10.5.),
UA Maximilian – Ein wahrer Ritter (Wiener Neustadt 11.5.),
Elternabend (Hildesheim 11.5.),
Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Come Back (Braunschweig 11.5.),
Hedwig & The Angry Inch (Karlsruhe 12.5.),
Zwei auf einer Insel (Salzburg 16.5.),
First Date (Kerpen 16.5.),
Sunset Boulevard (Bozen 16.5.),
Mamma Mia! (Stuttgart 17.5.),
Emil und die Detektive (Röttingen 17.5.),
Spatz und Engel (Detmold 17.5.),
9 to 5 (Mainz 17.5.),
Der Bettelstudent (Leipzig 18.5.),
Grimm und weg! (Schwalbach 18.5.),
Wir gratulieren! Zwei Werke – ein Anlass: Mieczysław Weinberg zum 100sten Geburtstag & Jacques Offenbach zum 200sten Geburtstag (Greifswald 18.5.),
Natürlich Blond (Coesfeld 18.5.),
Chicago (Innsbruck 18.5.),
Lazarus (Bielefeld 18.5.),
WA My Fair Lady (Köln 19.5.),
WA Carousel (Wien 20.5.),
The Black Rider (Würzburg 23.5.),
Rocky Horror Show (Neunkirchen 23.5.),
Irma la Douce (Neubrandenburg 24.5.),
GS Katharina die Große (Berlin 24.5., russische Originalsprache),
Die Dreigroschenoper (Senftenberg 25.5.),
Anatevka (Lähden-Ahmsen 25.5.),
ÜN La Cage aux Folles (Ein Käfig voller Narren) (Zwickau 25.5.),
WA Stuwwelpeter (Lüneburg 25.5.),
UA Shirin & Leif (Bremen 26.5.),
UA Sommer, Sonne, 79 (Dinkelsbühl 28.5.),
DSE Madagascar (Wunsiedel 29.5.),
Das Dschungelbuch (Salzhemmendorf 29.5.),
Roxy und ihr Wunderteam (Berlin 31.5.)

Flying Steps lebendige Bilder einer Ausstellung

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Nach den Erfolgsproduktionen „Flying Bach“ und „Flying Illusion“ laden die Berliner Flying Steps in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie, welche die Flying Steps bereits 2010 in die Neue Nationalgalerie einlud, ein im April 2019 zu „Flying Pictures“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Inszeniert von den Flying Steps und dem brasilianischen Streetart-Duo OsGemeos, verbindet „Flying Pictures“ Elemente von Kunst, Musik und Tanz-Performance.

Das Komponisten-Brüderpaar Vivian und Ketan Bhatti, die seit 2009 mit den Flying Steps zusammenarbeiten und für „Flying Bach“ mit dem Echo Klassik-Sonderpreis ausgezeichnet wurden, adaptieren Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ zu einer zeitgenössischen Interpretation, die den Beats und Rhythmen der Tänzerinnen und Tänzer entspricht. Zu den abendlichen Aufführungen im Hamburger Bahnhof wird das Musikstück von einem akustischen Ensemble gemeinsam mit dem deutsch-argentinischen Beatboxer Mando live aufgeführt.

Die Aufführungen finden vom 5. April bis 2. Juni 2019 je Freitag bis Sonntag (freitags und samstags um 19 und 21.30 Uhr) und jeden zweiten Mittwoch (19 Uhr) statt. Preise: € 63,50 / € 48,50 / € 33,50 Eine Zusammenarbeit der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin und Flying Steps [Text vom Veranstalter]

Flying Pictures 20190403 132 Hamburger Bahnhof Berlin (c) Frank Wesner__

Hamburger Bahnhof Berlin 2019 © Frank Wesner

Ausblick auf den Mai 2018

Ausblick auf den Mai 2018
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Im Mai 2018 ist das große Finale vom Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck: 18.–24.5.2018, wo dieses Jahr 68 Teilnehmer im Musical in verschiedenen Alterklassen antreten. Fast interessanter wäre es einmal, ehemalige Preisträger, die den Beruf inzwischen ausüben, aufzulisten und die Jury näher zu beleuchten.
Studenten präsentieren sich in Wien mit der österreichischen Erstaufführung „Triumph of Love“ und in Berlin mit der UdK Collage „Wenn ja, wie viele“. In diesen Tagen, wo täglich Premierenankündigungen für die nächste Spielzeit ausgewertet werden wollen, verliert sich schnell der Überblick. Ist die Premiere jetzt oder in einem Jahr?

Zwei Ballette haben Premiere zu Showbiz-Ikonen: „Marilyn“ am Opernhaus Hannover am 5. Mai und „Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin“ auf den Bühnen der Stadt Gera am 11. Mai 2018 (Ballettdirektorin und Chefchoreografin Silvana Schröder hat drei Verkörperungen von Liberace auf der Bühne; Musik von Frédéric Chopin, Franz Liszt, George Gershwin u.a.)

Operettenkonzert trifft auf Balkanoperette, „Moskau, Tscherjomuschki“ zeigt mit „Die Kassierer und Die Drei von der Punkstelle“ Vielfalt in Operettenannäherungen. Beim SING ALONG „Im weißen Rössl“ am 20. Mai im Staatstheater am Gärtnerplatz München – „dürfen die Zuschauer mitsingen und die Darsteller tatkräftig unterstützen, wann immer Sie die Lust dazu packt.“

Gerade wieder die Amateurtheater setzen Akzente mit Stückauswahl und Erstaufführungen wie „Whistle Down the Wind“ in Wiener Neustadt, „Villa Sonnenschein“ in Balve, „Robin Hood“ in Darmstadt, „Karl Marx – Fast ein Musical“ in Berlin, „9 to 5“ in Coesfeld usw. usw.

Die lang ersehnte, weltweite Kinoausstrahlung von „An American In Paris“ findet am Mittwoch, 16. Mai, statt. Unbedingt hingehen, staunen und lernen! So geht GROßES Regietheater heute.

Leider kann ich persönlich nur ganz wenig sehen. Vor allem die beginnende Freiluftsaison schaffe ich so gut wie gar nicht. Gerade Vereinsbühnen wie in Tecklenburg stehen so gar nicht in meinem Reiseplan.
21 (echte) Musicals hatte die Musicalzentrale auch gemeldet. Einige Inszenierungen von Operetten und Musicals fehlen noch? Bitte anmerken. Vielen Dank an alle, die mich rechtzeitig auf Produktionen hinwiesen oder von denen ich sie übernehmen konnte.

meine 44 Premieren und 7 Wiederaufnahmen mit Übernahmen von Operetten, Musicals (inklusive 6 Uraufführungen) und zwei Operettenkonzerten vermischt im Mai 2018:
ÖE Triumph of Love (Wien 3.5.), WA Ludwig² (Füssen 3.5. – Neueinstudierung), ÜN Miss Yellow and Me – I wanna be a Musical (Berlin 3.5.), DSE Kick it like Beckham (Salzburg 4.5.), Ein wenig Farbe (Wien 4.5.), Villa Sonnenschein (Balve 4.5.), Die letzten fünf Jahre (Regensburg 4.5.), Hedwig and the Angry Inch (Trier 4.5.), Acht Frauen (Lüneburg 4.5.), Tuppertherapie (Datteln 4.5.), Die Blume von Hawaii (Hildesheim 5.5.), Robin Hood (Darmstadt 5.5.), Kiss Me, Kate (Halberstadt 5.5.), Sweeney Todd (Kaiserslautern 5.5.), Wahrheit ist in allen Dingen (Lübeck 5.5.), DSE Whistle Down the Wind (Wiener Neustadt 6.5.), UA Karl Marx – Fast ein Musical (Berlin 6.5.), UA Keine Panik! – Es ist alles nur Theater (Neulenbach 6.5.), Operettenkonzert (Regensburg 6.5.), Lazarus (Wien 9.5.), UA Dornröschen (Hanau 11.5.), 5 Uhr Tee bei Familie Kraus (Berlin 11.5.), Balkanoperette (Linz 11.5.), UdK Collage Wenn ja, wie viele (Berlin 12.5.), WA Im weißen Rössl (München 12.5.), Die lustige Witwe (Frankfurt am Main 13.5.), The Addams Family (Tübingen 17.5.), Next to Normal – Fast Normal (Wiener Neustadt 17.5.), Tom Sawyer (Datteln 18.5.), Hello, Dolly! (Pulheim 18.5.), Frühlings Erwachen (Bielefeld 18.5.), Höchste Zeit! (Stuttgart 18.5.), WA Dornröschen Diät (Mannheim 18.5.), Moskau, Tscherjomuschki (Braunschweig 19.5.), Konzert La Périchole (Salzburg 19.5.), Peter Pan (Tecklenburg 20.5.), Peter Pan (Bad Vilbel 20.5.), Natürlich Blond (Mainz 24.5.), High Society (Neubrandenburg 25.5.), ÜN Lö Grand Bal Alamanya (Berlin 25.5.), WA Natürlich blond (Georgsmarienhütte – Kloster Oesede 25.5.), MS Madagaskar II (Senftenberg 26.5.), Die Kassierer und Die Drei von der Punkstelle (Dortmund 26.5.), UA Vespertine (Mannheim 26.5.), ÜN Jesus Christ Superstar (Oldenburg 26.5.), 9 to 5 – Das Musical (Coesfeld 26.5.), UA Strange Fruit (Dortmund 27.5.),Hallo, Dolly! (Hamburg 27.5.), Und es war Sommer (Dinkelsbühl 29.5.), High School Musical (Wismar 30.5.), UA Prillan und Henni singen (Koblenz 30.5.), WA Rats (Hameln 30.5.), Die Dreigroschenoper (Darmstadt 31.5.), ÜN Zwiebelchen (Berlin 31.5.), UA Ahne & Henning Sedlmeir | Rache! (Berlin 31.5.)

 

Les Ballets Trockadero in Berlin

Stil, Spitze, Sprünge und noch viel mehr bietet die ganz und gar männliche Tanzcompagnie. Komplett Bartlos. Jeder der Tänzer hat ein Frauen- wie auch Männer-Pseudonym. Und neben der Technik und Musikalität wird neben gelebter Leichtigkeit und Ausstrahlung auch auf Spaß und Witz wert gelegt.

Les Ballets Trockadero de Monte Carlo gastiert mit einem dreiteiligen Ballettabend vom 9. bis 14. Januar 2018 im Admiralspalast Berlin

40000er Marke

Meine Theaterdatenbank verzeichnet 40.000 Künstler am 13. Dezember 2017.

Und plötzlich war es wieder soweit. Der 40.000 Künstler war persönlich eingetragen – Dank der 6 Vorstellungen in 4 Tagen in London. Wobei mir ein Großteil der Künstler aber längst schon bekannt war.
Alle zusammen gehen über 110-tausende Relationen ein. 3579 Stücke, 4141 Fassungen, 7081 Produktionen, 7452 Aufführungen, 5530 gesehene Aufführungen, 1298 Vorstellungen Backstage, 80931 Rollen, 14855 Medien und nun 40000 Personen.

Meine Theaterdatenbank verzeichnet 39.000 Künstler am 15. August 2017.

 

328 in 2016

Mit 328 Vorstellungen war das Jahr 2016 nicht ganz so überladen wie die vier Jahre davor. Der letztjährige Spitzenwert von 360 bleibt unerreicht – zum Glück? Darin eingerechnet sind die 209 gesehenen Vorstellungen von Musical, Operette, Schauspiel, Oper, Konzert, Ballett und und und.
Bei 119 Vorstellungen war ich dabei (plus den Proben). Mit Salome (Oper), Jewels (Ballett), Pigmalion (Barockoper), Nussknacker (Ballett) und „Die Hugenotten“ (Oper) hatte ich Premiere.

Die Kinofilme zähle ich (leider) nicht. Es sind manchmal einfach viel zu viele. Ob es ca. 50 gewesen sein mögen. Oder wesentlich mehr?

Und ich habe so viel nicht gesehen. In letzter Zeit war ich kaum im Varieté- oder Revuetheater in Berlin (kein Friedrichstadt-Palast, kein Wintergarten, kein Chamäleon). Einiges in Berlin nicht, erst recht nicht viel außerhalb, vor allem keine Großproduktionen in Deutschland, wo ich viel Reisen muss.

Das wird nur besser, wenn ich entweder rechtzeitig eingeladen werde und einen Termin langfristig planen kann – oder, wenn ich die Möglichkeit bekomme, kurzfristig mit wenig Aufwand mein Kommen zu organisieren. Mal sehen, was wird.

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jazziges Lebensgefühl

Es beginnt mit Knalleffekt. In einer heftigen Straßenschießerei wird eine Mutter unter den Augen ihres kleinen Jungen niedergeschossen. Als junger Mann ist er mittendrin zwischen Bandenkrieg und Music-Hall im Chicago von 1930. Was der Ballettchef des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München als Neugierde weckende Handlung etabliert, verliert sich aber in schlaglichtartige Szenen von unterschiedlicher Idee zu variierender Musik.

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Chicago 1930 Ballett Staatstheater am Gärtnerplatz

Auch die anspruchsvollen Musiknummern, im ersten Teil des Balletts auch nur von einem kleinen Teil des Orchesters mit hervorstechender Rhythmusgruppe gespielt, stehen eher für sich allein, als den Abend etwas Ganzes, Überspannendes zu geben, was ich aber bei solch einem Thema und diesem Anfang erwartete. Das die Musik eher nur als Projektionsfläche und Begleitung gesehen wird, ist dadurch erkennbar, dass die Bewegungen weiter fließen, auch wenn das Musikstück sanft ausgeklungen ist. Andreas Kowalewitz bringt aber viel vom jazzigen Lebensgefühl zum Erklingen.

Chicago 1930 20160721 München - Ensemble als Revue-Girls © Marie-Laure Briane_

Chicago 1930 Ballett Staatstheater am Gärtnerplatz © Marie-Laure Briane

Karl Alfred Schreiner setzt auf eine Körpersprache der sich windenden und schlängelnden Verdrehungen, was seine zehn Frauen und Männer virtuos umsetzen können. Mir fehlen da dann in der Aufführung die sportlichen, akrobatischen Teile des Tanzes. Auch immer wieder neu überraschen konnte das Ballett „Chicago 1930“ nicht, wobei die Girls in der Music-Hall schon viel Show ins Spiel brachten. Natürlich haben sowohl Massenszenen wie auch intime Momente große Ausstrahlungskraft, doch schon die Konzeption der Verfolgungsjagd hat eher etwas Verspieltes als Erzählendes.

Rifail Ajdarpasics Bühnenbild gibt fast eine Seitengasse einer Straße wieder, Ziegelsteinmauerwerk-Häuser mit Fenstern und Türen. Hinten in der Mitte kann sich eine Bar eindrehen. Das besondere sollten die Aufprojektionen sein, die entweder nur in die Fensterflächen Farben und Schatten zaubern oder das Mauerwerk quasi überblenden können. Doch so richtig wird das erst im zweiten Teil gemacht. Ich hätte da gerne viel mehr von diesen Ideen gesehen.

Kostümbildner Alfred Mayerhofer schuf Figuren erzählende Kostüme in eher gedeckten Farben und Tönen – zum Glück nicht Ballettschläppchen, aber eben auch ganz ohne Schuhe auf der Bühnenstraße. Auffallend waren da öfters die langen Haare der auch voll bebärteten Männer – manche auch nur mit zartem Strich von Oberlippenbart.

Trotz der Ambitionen um einen jungen Mann auf der Suche nach seinem Platz im Mafia gesteuerten „Chicago 1930“ fehlt Klarheit, etwas Erotik und das konsequent Berührende.

Bilder vom Staatstheater am Gärtnerplatz zur freien Verfügung gestellt, Copyright: © Marie-Laure Briane

Chicago 1930

Ballett in einem Prolog und zwei Teilen von Karl Alfred Schreiner

mit Musik von Irving Kahal, Paul Abraham, George Gershwin, Nick LaRocca, Heitor Villa-Lobos, Duke Ellington, Vince Giordano, George Antheil, Michael Nyman, Béla Bártok, Dmitri Schostakowitsch, Paul Hindemith und Samuel Barber

Uraufführung am 21. Juli 2016 durch das Staatstheater am Gärtnerplatz im Cuvilliéstheater, München

Regie & Choreographie: Karl Alfred Schreiner | Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz | Choreographische Mitarbeit: Bärbl Kaufer & Marcus Koch | Karl Alfred Schreiner | Bühnenbild: Rifail Ajdarpasic | Kostüme: Alfred Mayerhofer | Projektionen: Raphael Kurig & Thomas Mahnecke | Lichtdesign: Jakob Bogensperger | Dramaturgie: Daniel C. Schindler

Ensemble; (Luigi): Alfonso Fernández | Luigi; Ensemble: Giovanni Insaudo | Ensemble; (Maria; Luigis Mutter): Anna Calvo | Maria; Luigis Mutter; Ensemble: Ariella Casu | Marias Vater; Ensemble; (2. Polizist): Matteo Carvone | 1. Polizist; Ensemble; (Marias Vater): Javier Ubell | Geist des Vaters; Ensemble: Isabella Pirondi | Hot Officer; Ensemble; (Geist des Vaters): Sandra Salietti | Der Don; Ensemble: Alessio Attanasio | Der Ire, die rechte Hand des Don; Ensemble: Neel Jansen | Der Priester; 3. Polizist; Ensemble: Russell Lepley | Der Mann mit dem Hut; Ensemble: Davide Di Giovanni | 2. Polizist; Ensemble. Roberta Pisu | Ensemble: Passant;Bar-Gast;Mafioso; Trauergemeinde: Francesco Annarumma | Ensemble: Passant;Bar-Gast;Mafioso; Trauergemeinde: Rita Barão | Ensemble: Passant;Bar-Gast;Mafioso; Trauergemeinde: Amelie Lambrichts | Ensemble: Passant;Bar-Gast;Mafioso; Trauergemeinde: Verónica Segovia | Ensemble: Passant;Bar-Gast;Mafioso; Trauergemeinde: Vanessa Shield | Ensemble: Passant;Bar-Gast;Mafioso; Trauergemeinde: David Valencia | Ensemble: Passant;Bar-Gast;Mafioso; Trauergemeinde: Lieke Vanbiervliet

Chicago 1930 20160721 München - Banner

Chicago 1930 Ballett Staatstheater am Gärtnerplatz © Marie-Laure Briane

21.05.16 – 3 P

Toi.Toi.Toi heute nach Bielefeld, Hanau und vor allem nach Berlin.
In Bielefeld Premiere in deutscher Fassung aber mit dem englischen Titel: „Das Lächeln einer Sommernacht – A Little Night Music“ im Stadtheater (von Musik und Songtexte von Stephen Sondheim, Buch von Hugh Wheeler, Deutsche Fassung von Eckart Hachfeld; Regie: Kay Link, Musikalische Leitung: William Ward Murta, Choreografie: Amy Share-Kissiov, Bühne und Kostüme: Cornelia Brey, Dramaturgie: Daniel Westen, mit Fredrik Egerman: Alexander Franzen, Anne Egerman: Johanna Spantzel, Henrik Egerman: Tom Schimon, Petra: Navina Heyne, Desirée Armfeldt: Melanie Kreuter, Fredrika Armfeldt: Julia Meier, Madame Armfeldt: Monika Mayer, Carl-Magnus Malcolm: Tobias Licht, Charlotte Malcolm: Katharina Solzbacher, Frid: Marius Bechen, Mr. Lindquist & Quintett: Frank Bahrenberg, Mrs. Nordstrom & Quintett: Katharina Schutza, Mrs. Anderssen & Quintett: Angelina Arnold, Mr. Erlanson & Quintett: Carlos H. Rivas, Mrs. Segstrom & Quintett: Patrizia Margagliotta),
in Hanau Premiere des „Schauspiels mit Gesang und Tanz“ „Rotkäppchen“ bei den Brüder Grimm Festspielen Hanau (BUCH|MUSIK|REGIE: JAN RADERMACHER, MUSIKALISCHE LEITUNG: MARKUS SYPEREK, CHOREOGRAFIE: BART DE CLERCQ, BÜHNENBILD: TOBIAS SCHUNCK, KOSTÜMBILD: ULLA RÖHRS)
und in Berlin Neueinstudierung des dreiteiligen George Balanchine Balletts „Jewels“ mit dem Staatsballett Berlin mit neuem Kostüm- und Bühnenbild in der Deutschen Oper Berlin.

beim Chefchoreographen zu Gast

Feuer bewahren – nicht Asche anbeten 20160211 Kino - Ballett Dokumentation Plakat

Feuer bewahren – nicht Asche anbeten über Martin Schläpfer

In der neuen Kinodokumentation „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“ gewährt der Ballettdirektor und Chefchoreograph der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg, Martin Schläpfer, spannende Einblicke in den Alltag eines Choreographen, seiner Ballettkompagnie und in die Aufführungen. Filmemacherin Annette von Wangenheim führte dazu sehr reflektierende Interviews. Sowohl Arbeit wie auch Privates fangen die Faszination um einen Künstler ein.

Wunderbar fotografiert wurden die Proben im Ballettsaal wie auch in der Natur. Auch die Ausschnitte aus den Aufführungen geben einen guten Eindruck. Manche Nahaufnahmen in den Bewegungen sind aber viel zu dicht bei Choreographien, wo der ganze Körper wichtig und die eigentliche Nahaufnahme ist. Das funktioniert bei ruhigen Momenten besser und zeigt die Kraft, Anstrengung, Konzentration und Schweiß bei den Tänzer_innen deutlich.

Ob die modernistischen Werke ihren Wert haben, vermittelt sich kaum. Eher die Informationen von und um Martin Schläpfer machen die Dokumentation spannend. Gerade bei der Klangkonstruktion „Deep Field“ und den langen, nervenden Passagen verliert der Film extrem an Interesse.

Übrigens geht der Ausspruch „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“ auf Gustav Mahler zurück.

„Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“
über Martin Schläpfer – Ballettdirektor und Chefchoreograf
Kinostart: 11. Februar 2016 – 85 Minuten
Buch & Regie: Annette von Wangenheim

Feuer bewahren – nicht Asche anbeten 20160211 Kino - Banner

Ballett auf Eis

16 mal 16 Meter Eisfläche bringt viel frische, kühle Luft in den Zuschauerraum. Links und rechts Gassen neben der 8cm dicken Eisfläche und im Hintergrund eine große Projektionsfolie. Darauf dann 24 Eistänzer, die dann Tschaikowskijs Ballettmusik on Ice in einer Eislaufshow zum Leben erwecken.
Ein Plus ist die Musikalität des Eistanzes. Und bevor das Handlungsballett in seiner Form erschöpfen kann, gibt es verblüffende Zauberei, Flüge an Seilen in den Bühnenhimmel und aristische, akrobatische Einlagen.
Ganz ohne Worte, aber mit viel Können und Ausdruck zur mit einem Orchester aufgezeichneten Musik. Gelungen.
„Nussknacker on Ice“ von Imperial Ice im Admiralspalast Berlin: 01. 12.- 12. 12. 2015

Nussknacker on Ice 20151202 Berlin - nussknacker-on-ice-gross-1240x504

wenigstens das Licht war gut

Pizzeria Anarchia 20151015 Neuköllner Oper - Besetzung_70 Minuten „Pizzeria Anarchia“ an der Neuköllner Oper als internationales Musiktanztheater mit nicht so viel Musik und nicht so wirklich Tanz plus ein nervend ermüdendes Sprachgewirr aus Italienisch, Deutsch und Englisch sind extrem ermüdend. (Wann ist endlich mit dem Sprachenmix Schluss?)
Selbst E-Gitarre und Bassklarinette sind zwar laut, aber können die Geschichte über einen Hausbesitzer und anachischen Hausbesetzern nicht wach halten. Das selbstreflektierende Theater über die eigene Produktion klebt an sich selbst wie Pizzateig, assoziativ eher zu sich selbst als zur Gentrifizierung, backt sich im eigenen Sud aus, ist nicht wirklich ironisch, kaum ansprechend oder gar erotisch (Was dem Tanztheater ureigens ist).
Zwei Musiker, ein performender Bariton und sieben auch singende Tänzer vom Balletto Civile aus Genua erzeugen unter Michela Lucentis Regie und bei Theaterleiter Bernhard Glocksins Dramaturgie einen höchst entbehrlichen Abend. Wenigstens das Licht von Matteo Attolini war spannend und gut. Eine investigative Fernsehreportage kann leicht schlauer und Punkt genauer sein.

Pizzeria Anarchia 20151015 Neuköllner Oper - BannerPizzeria Anarchia
Eine internationale Theaterproduktion von Balletto Civile, Fondazione Luzzati-Teatro della Tosse (I), Neuköllner Oper und Musiktheatertage Wien (A).
Urauführung am 15. Oktober an der Neuköllner Oper Berlin
Idee, Konzeption: Thomas Desi (A), Michela Lucenti und Maurizio Camilli (I) Bernhard Glocksin (D)
Regie, Choreographie: Michela Lucenti·Komposition: Michael Emanuel Bauer·Text: Thomas Desi und Balletto Civile·Dramaturgie: Bernhard Glocksin· Ausstattung: Chiara Defant·Sound Design, Ton: Tiziano Scali
Mit: Fabio Bergaglio, Florian Bergmann, Ambra Chiarello, Benoit Pitre, Maurizio Camilli, Alberto Cavenati, Michela Lucenti, Alessandro Pallecchi, Manuela Serra, Demian Troiano

nur vier kurze Abende ist das Nederlands Dans Theater (NDT) zu Gast in Berlin

Vom 28. bis 31. Oktober 2015 steht das Nederlands Dans Theater (NDT) erstmals seit 15 Jahren wieder auf einer Berliner Bühne: dem Haus der Berliner Festspiele an der Schaperstraße. Das NDT zeigt die Arbeiten seiner Haus-Choreografen Sol León und Paul Lightfoot, sowie die neuesten Kreationen seiner Associate Choreographers Crystal Pite und Marco Goecke!
Ansässig in Den Haag, treten die Tänzer jährlich vor über 115.000 Besuchern in Europa, den Vereinigten Staaten, Asien und Australien auf. Seit seiner Gründung im Jahr 1959 hat das NDT ein reichhaltiges Repertoire aus 600 verschiedenen Ballett-Produktionen aufgebaut. Das multinationale Tanzensemble des NDT 1 besteht aus 28 herausragenden Tänzern aus allen Teilen der Welt. Sie sind zwischen 24 und 41 Jahren alt.

Mit dem Tanztheater „Arcimboldo 2000“ anlässlich des 40. Geburtstags des Nederlands Dans Theater und gleichzeitig 25 Jahre dessen künstlerische Leitung durch Jirí Kylián gab es drei Gastspiele vom 22.-24.08.2000 bei Internationalen Tanzfest Berlin – Tanz im August in der Deutschen Oper Berlin, es tanzten die Tänzer der drei NDT-Compagnien: NDT I (große Compagnie), NDT II (17-22 Jahre), NDT III (über 40 Jahre).

An den vier Abenden 2015 werden jeweils drei der Choreographien voller Poesie und tänzerischer Ausdruckskraft gezeigt:
„Shoot the Moon“: Premiere am 27. April 2006, Lucent Danstheater Den Haag
Choreografie Sol León und Paul Lightfoot
Musik Philip Glass: Movement II aus „Tirol Concerto für Klavier und Orchester“
Licht Tom Bevoort
Bühne und Kostüme Sol León und Paul Lightfoot

„Stop-Motion“: Premiere am 29. Januar 2014, Lucent Danstheater, Den Haag
Choreografie Sol León und Paul Lightfoot
Choreografie-Assistenz Anders Hellström
Musik Max Richter: „Ocean House Mirror“, „Powder Pills Truth“, „He is here“, „Everything is burning“, „November“, „Monologue“, „A lover’s complaint“, „On the Shore“, „End title“, „Sorrow Atoms“, „How to die in Oregon“
Licht Tom Bevoort
Bühne Sol León und Paul Lightfoot
Kostüme Joke Visser, Hermien Hollander
Video Sol León und Paul Lightfoot (Konzept), Rahi Rezvani (Kamera und Regie), Dicky Schuttel (Kamera), Dicky Schuttel, Harmen Straatman (Montage)
Mit Dank an Stefan Zeromski, Saura Lightfoot-León und Hector the falcon

Thin Skin“: Premiere am 28. Januar 2015, Lucent Danstheater Den Haag
Choreografie Marco Goecke
Dramaturgie Nadja Kadel
Musik Patti Smith: „Godspeed“, „Wave“, „Fire of unknown origin“, „Birdland“, „Come back little Sheba“, „Abyssinia“. Keith Jarrett: Auschnitt aus „The Bremen Concert Part II“ (1973).
Licht Udo Haberland
Bühne und Kostüme Marco Goecke

„Solo Echo“: Premiere am 9. Februar 2012, Lucent Danstheater Den Haag
Choreografie Crystal Pite
Choreografie-Assistenz Anders Hellström
Musik Johannes Brahms: Auszüge aus zwei Sonaten für Cello und Klavier. „Allegro Non Troppo“ aus op. 38 e-Moll und „Adagio Affettuoso“ aus op. 99 F-Dur.
Licht Tom Visser
Bühne Jay Gower Taylor
Kostüme Crystal Pite, Joke Visser

High-Tech-Video-Tanz-Musik-Show Sinatra im Palladium London

Hat dann doch was: die High-Tech-Video-Tanz-Musik-Show „Sinatra – The Man & His Music“ im Palladium London. Auch wenn ihr wichtiges fehlt: nämlich Live-Gesang und Witziges, wie beispielsweise ein Duett mit dem Video.

In High-Tech-Projektionen singt das Sinatra-Solo-Video zur 24er Big-Band. Beeindruckend. Dazu wird oft, aber leider nicht immer getanzt. Bei den Interviews ist das OK, aber bei jeder Gesangsnummer hätte es eine Tanznummer geben müssen. Vielleicht sind aber auch 8 Damen und 6 Herren (angekündigt waren 20 Tänzer statt 14!) dann zu wenig, um schnellste Umzüge zu schaffen.

Trotzdem beeindruckend. Da komme ich auf Ideen, wie man diese Grundlage ins Repertoire einer großen Ballettcompagnie mit Big-Band-Anschluss bringen könnte. Machbar auf alle Fälle. Neue und mehr Choreographien und die Zuschauer würden aus dem Staunen nicht mehr hinaus kommen.

Ballett der Supersonderklasse bis nach der Applausordnung

bejart-ballet-lausanne Werbung außenDas MUSS man gesehen haben. Das Bejart-Ballett-Lausanne gastiert im Sommer mit 32 Tänzer_innen in verschiedenen Theatern Deutschlands. In der Deutschen Oper Berlin zeigen sie das 110 minütige pausenlose Programm „Ballet for Life“ was für Gänsehaut sorgt von Beginn an. Im wahrsten Sinne wird das Leben und die Schönheit der Bewegung gefeiert, nimmt sich Zeit und findet auch verbalen Ausdruck, zelebriert Tanz und Akrobatik.

Der Sound der Einspielungen und Aufnahmen ist fantastisch und erzeugt Atmosphäre. Teilweise Liveaufnahmen von der Rockband Queen mit ihrem Sänger Freddie Mercury aus Stadien. Das Licht eine Pracht und die wunderbaren Versace-Kostüme sind wandelbar und zahlreich, einfach erscheinend, genial bis zur durchscheinenden Beintrikot mit Glitzereffekt.

bejart-ballet-lausanne ProgrammWarum es geht? Keine Ahnung. Einfach 22 fesselnde Szenen. Warum selten darunter Mozart-Musik (auch Rezitativ oder Konzert) ist? Keine Ahnung. Hätte ich nicht gebraucht und tritt auch nicht zu Queen in Beziehung.

Die 32 Individualisten sind nicht einfach nur Masse, sondern alle Solisten. Sie treten immer wieder unterschiedlich hervor. Allein schon die „Radio Gaga“-Interpretation lässt die pseudo-schlaue Musicalcompilation „We Will Rock You“ vor Kreativität, Esprit und Können komplett erblassen.

Zur Applausordnung bittet der künstlerische Leiter Gil Roman, der die Maurice-Béjart-Choreographie mit dem Ensemble einstudierte, nacheinander die Tänzer_innen auf die Bühne in die Mitte. Wann gab es jemals so eine hochemotionale und überaus berührende Verbeugungsordnung zu erleben – zum Miterleben!

Nachdem ich wieder weiter atmen konnte, überlegte ich mir, wann ich noch einmal in der Woche dieses grandioses Ballett ansehen kann. Warum wird so etwas eigentlich nicht in Berlin einstudiert und regelmäßig gezeigt?

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feuchte Versuchung mit Klassik, Jazz, Hip-Hop, Breakdance Akrobatik

Wet Temptation 20150827 Admiralspalast Berlin - LogoPressetext: Die Show der Verlockung! Klassik, Jazz, Hip-Hop, Breakdance Akrobatik. Die 11 attraktiven, begehrenswerten, charmanten Männer, erschaffen eine vollkommen neue Tanzdimension. Höchste technische Perfektion unter strömendem Regen auf der Bühne des Admiralsplastes.

Die neue Tanz-Sensation „Wet Temptation“ aus St. Peterburg wurde 3 Jahre in Folge zur besten Show des Landes gekürt. In Russland und den GUS-Ländern haben über 3 Millionen Zuschauer das phänomenale Spektakel kreischend erlebt.

Der Regisseur Rustam Nadirshin schaffte es atemberaubend, die unwiderstehlichsten Tänzer, Artisten und Akrobaten der Welt, die seit frühester Kindheit Meister ihres Faches sind, zu vereinen und die unterschiedlichsten Tanzstile der 11 Persönlichkeiten virtuos fließend unter dem strömenden Regen zu einer verführerischen Einheit werden zu lassen.

Energie, Gefühl, Leidenschaft, eine Liebeserklärung mithilfe einer verführerischen Körpersprache garantieren einen unvergesslichen Abend mit überwältigenden Emotionsausbrüchen.

Deutschland Premiere: 27. August – 29. August im Admiralspalast, Friedrichstr. 101, 10117 Berlin

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23.06.15 – 1 P – 1 WA

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Toi.Toi.Toi heute nach Wetzlar zur Premiere „The Addams Family“ Freilicht im Rosengärtchen Wetzlar mit der Musicalgruppe der Goetheschule Wetzlar (Vorstellungen danach im Bürgersaal Büblingshausen, Regie: Julian Goletzka & Martin Schmidt).
In Berlin die nachgeholte Ballett-Wiederaufnahme „Bajadere“ mit dem Staatsballett in der Deutschen Oper Berlin.

Uraufführungen am 21. Juni …

Logo VisitenkarteUraufführungen am 21. Juni sind u.a. vor 37 Jahren „Evita“ im Prince Edward Theatre, London (21.06.1978) und vor genau 10 Jahren „Erwin Kannes – Der Trost der Frauen“ (auch bekannt als „Letterland„) in der Neuköllner Oper, Berlin-Neukölln (21.06.2005).
Aber auch vor 147 Jahren „Die Meistersinger von Nürnberg“ im Hof- und Nationaltheater München (21.06.1868)
Heute vor einem Jahr (21.06.2014) hatten Premiere „My Fair Lady“ auf der Freilichtbühne am Roten Tor, Augsburg, „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ bei den FreilichtSpiele Tecklenburg, „Sekretärinnen“ auf der Freilichtbühne Mannheim, „Evita“ am Harzer Bergtheater Thale, „Shockheaded Peter“ am Staatstheater Cottbus, „Kiss Me, Kate“ bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall sowie „Don Juan“ [Ballett] an der Komischen Oper, Berlin-Mitte (Uraufführung).

Heute ist dort an der Komischen Oper Berlin Uraufführung „My Square Lady“. Vor 6 Jahren war Uraufführung der Oper „Hamlet“ (21.06.2009).

08.05.15 – 2 UA – 3 P – 1 WA

Toi.Toi.Toi heute nach Berlin, Dessau, Zwickau, Essen, Lüneburg und Hamburg.
In Berlin Uraufführung „Marlene 1945 – In den Ruinen von Berlin“ im Theater O-TonArt (Buch & Regie: Alexander Katt, Musikalische Leitung: Florian Ludewig; mit Ilka Sehnert, Marion Alessandra Becker, Volker Figge und Frank Zimmermann), in Dessau Uraufführung „Kristallpalast“ – Eine Jahrhundert-Revue mit Ballett und Schauspiel im Anhaltischen Theater, in Zwickau Premiere „Der Vogelhändler“ im Gewandhaus (Regie: Wolfgang Dosch), in Essen Premiere „City of Angels“ im Theater im Rathaus durch die Folkwang-Uni (Regie: Henner Kallmeyer, Musikalische Leitung: Patricia Martin & Michael Mills), in Lüneburg Premiere „Frankenstein junior“ auf der JUNGE BÜHNE T.3 mit Studenten der Leuphana-Universität, in Hamburg Wiederaufnahme „Heiße Zeiten“ im St. Pauli Theater (bis 22.5.) und in Berlin gibt es an der Deutschen Oper Berlin um 19.15 Uhr im Mausoleum die 1000. Einführung!
Gestern war österreichische Erstaufführung „Aufstieg und Fall von Little Voice“ in den Kammerspielen der Josefstadt Wien (Regie: Folke Braband) und es gab 16 mich nicht sonderlich interessierende Kinostarts.

01.05.15 – 1 P – 1 WA

Toi.Toi.Toi nach Wiener Neustadt, Dortmund und Freiburg.
In Wiener Neustadt „Once on this Island“ vom Theater im Neukloster (von Stephen Flaherty (Musik) und Lynn Ahrens (Buch und Texte) aus dem Jahr 1990; Deutsche Übersetzung von Johannes Glück), In Dortmund Ballett-WA „Der Traum der roten Kammer“ im Opernhaus Dortmund (Ballett von Xin Peng Wang nach dem gleichnamigen Roman von Cáo Xueqin, Musik von Michael Nyman), in Freiburg Gastspiel „TO-HU-WA-BO-HU!!!“ – Die Musical Show mit Camilla Kallfaß (DIE SCHÖNEN / MUSIKTHEATER IM E-WERK, Ferdinand-Weiß-Str. 6a, 79104 Freiburg).

18.04.15 – 3 UA – 1 EA – 4 P

Toi.Toi.Toi nach Brandenburg an der Havel, Dresden, Herne, Wiesbaden, Zeitz, Esslingen, Innsbruck, Berlin.
Zur Buga 2015 in Brandenburg an der Havel Uraufführung „Blumenkinder – Das Hippie Musical“ im Theater Brandenburg (Compilation, event-theater e. V., Libretto: Clemens Füsers, Regie: Sylvia Kuckhoff), in Dresden Uraufführung „O Patria Mia!“ vom tjg. theater junge generation im Puppentheater im Rundkino (von Andreas Steinhöfel / in einer Fassung von Felicitas Loewe, Regie: Felicitas Loewe, Musikalische Leitung: Bernd Sikora, Bühne: Martin Mannig), in Herne Uraufführung „Der Traumfänger“ in der Aula der Realschule Crange Herne (dann etwas auf Tournee, von und mit Tim Berkels), in Wiesbaden deutschsprachige Erstaufführung von „Our House“ vom Jungen Staatsmusical in der Wartburg (Musik der britischen Ska-Band „Madness“ und Texten von Tim Firth; Regie: Iris Limbarth), in Zeitz Premiere „Der Zauberer von Oz“ in den Klinkerhallen Zeitz (Ensemble MU-TH der Villa Kolorit), in Esslingen Premiere „Ring Of Fire – Cash Is King“ (Regie: Marcus Grube / Ulf Deutscher), in Innsbruck Premiere „Cabaret“ am Tiroler Landestheater – Großes Haus (Regie: Carl Philip von Maldegham, Conférencier: Dale Albright, Sally Bowles: Nina Proll / Sophie Berner), in Berlin Ballett-Neueinstudierungspremiere mit Gesang „Roméo und Juliette“ an der Deutschen Oper von 1839 & Hector Berlioz (Musikalische Leitung: Donald Runnicles; Inszenierung und Choreografie: Sasha Waltz; Mit Ronnita Miller, Thomas Blondelle, Nicolas Courjal sowie Sasha Waltz & Guests, Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin) und letztmalig LEIDER SCHON „Trau Dich!“ der Musicalcompany im Café Theater Schalotte.

07.03.15 – 2 P – 1 WA

Toi.Toi.Toi heute nach Lohne, Lübeck und München.
In Lübeck Wiederaufnahme „Evita“ im Großen Haus (Musikalische Leitung: Ludwig Pflanz, Inszenierung: Jörg Fallheier), in Lohne Premiere „Peter Pan – Fliege deinen Traum“ mit der Nachwuchsgruppe der Musical-AG Lohne und in München Premiere „Hattrick“ in der Reithalle (3 Fußball-Ballette).

In Basel wird heute noch nicht die Schweizer Erstaufführung in englischer Sprache gefeiert von „The Lion King“ im Musical-Theater vom Freddy Burger Management (internationale Tournee), sondern erst am 12.03.2015.

14.02.15 – 6 P – 1 WA

Toi.Toi.Toi heute nach Baden, Nürnberg, Magdeburg, Krefeld, Hof, Dortmund und Berlin.
In Baden Premiere „Das Lächeln einer Sommernacht – A Little Night Music“ im Stadttheater Baden (14. Februar – 29. März 2015; statt Robert Herzl nun Regie: Alexandra Frankmann-Koepp; nun mit Patricia Nessy, Jens Janke, Eva Serrarens sowie Lukas Perman, einer wunderbaren Kerstin Ibald, einer berührenden Karin Pagmar und einer beeindruckenden Katharina Dorian), in Nürnberg „Singin‘ in the Rain“ im Opernhaus (ebenfalls eine inszenierende Choreographin: Melissa King, mit Gaines Hall, Sophie Berner, Robin Poell, Filipina Henoch), in Magdeburg „Crazy for You“ im Opernhaus (in Deutsch!!! Regie: Erik Petersen, Musikalische Leitung: Hermann Dukek, Choreografie: Kati Farkas, mit Dirk Weiler, Bettina Mönch, Markus Liske), in Krefeld Übernahmepremiere aus Münster von „Das Geheimnis des Edwin Drood“ im Theater Krefeld (Regie: Karl Absenger, Musikalische Leitung: Andreas Fellner, Bühne und Kostüme: Karin Fritz, Choreografie: Teresa Rotemberg), in Hof „The Rocky Horror Show“ (Regie: Reinhardt Friese, Choreographie: Stephan Brauer; Riff-Raff: Chris Murray, Dr. Frank’n’Furter: Léon van Leeuwenberg), in Dortmund Ballettpremiere „Drei Streifen: Tanz“ im Opernhaus (Choreographien von Benjamin Millepied, Demis Volpi und Jirí Bubeníček „Das Piano“), in Berlin Wiederaufnahme „Orpheus“ an der Komischen Oper (das einzige empfehlenswerte von der Triologie) und letztmalig im PrimeTimeTheater „GWSW Flirtschule“.

13.02.15 – 1 UA – 6 P

Toi.Toi.Toi heute nach Innsbruck (ZWEI(!)-Personen-Stück), Wien, Gera, Gelsenkirchen, Berlin und Stuttgart. In Innsbruck ist die Uraufführung „Becoming Barbra – Warten auf Streisand“ in den Kammerspielen (Von und mit Dale Albright), in Wien Premiere als „Schlagzeug im Kopf“ im Renaissancetheater (UA war im Grips als „Die Faxen dicke“; Theater der Jugend; Musik & Lieder: Thomas Zaufke; Regie: Frank Panhans), in Hamburg Studenten-Premiere „Godspell“ der Joop van den Ende Academy auf der Studiobühne New York, in Gera Premiere „Die schöne Helena“ im Großen Haus (Fassung von Peter Hacks; Regie: Deborah Epstein), in Gelsenkirchen „Heute Abend: Lola Blau“  im Kleinen Haus vom Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (mit Christa Platzer), in Berlin Ballett-Premiere „Dornröschen“ (Regie und Choreographie: Nacho Duato) und in Stuttgart Premiere „PARTICLES“ – musikalisch – artistisch – tänzerisch (Friedrichsbau Varieté Stuttgart, Siemensstraße 15, 70469 Stuttgart). Die Musik aus der Feder von Steffen Wick und Simon Detel wurde zum großen Teil eigens für diese besondere Varieté-Show geschrieben. Weitere Kompositionen aus ihrem ausgezeichneten Projekt „Piano Particles“ wurden dem musikalischen Gesamtkonzept angepasst. Zusammen mit einem Streichquartett stehen die beiden Klangkünstler zu jeder Vorstellung von „Particles“ live auf der Bühne.

2014 – ein Jahr wieder mit über 333 Vorstellungen plus über 600 notierte Premieren

Im ganzen Jahr 2014 war es wie sonst auch: über 333 Vorstellungen habe ich erlebt.
Doch im Jahr 2014 habe ich TÄGLICH konsequent Theaterpremieren in Deutschland, Österreich, Schweiz und teilweise auch woanders (London usw.) aufgezeichnet. Dabei habe ich über 600 Premieren erfasst. Plus Wiederaufnahmen und letzte Vorstellungen. Wer hat das sonst so gewissenhaft gemacht?

11.12.2014

Toi.Toi.Toi heute nach Esslingen für „Weihnachten an der Front“ im Schauspielhaus und WA „Giselle“ (Ch: Patrice Bart) vom Staatsballett Berlin im Schiller-Theater (kann man machen, muss man nicht unbedingt)
Kinostarts von dem sehr interessanten und empfehlenswerten „Titos Brille“ (Doku über Adriana Altaras, Musik: Wolfgang Boehmer) und auch der letzte „Hobbit“ startet, obwohl das Schlachtgehabe ziemlich nervend und langweilig war.

01.11.2014

Toi.Toi.Toi nach Hamburg, Kassel, doppelt in Essen.
Uraufführung in Hamburg von „Der kleine Störtebeker“ im Schmidt Theater (von Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth, Regie: Carolin Spieß), in Kassel Premiere (einer neuen Übersetzung?) „The Sound of Music“ am Staatstheater (Regie: Philipp Kochheim; mit Karolin Konert, Elisabeth Sikora, Alexander Franzen, Jessica Krüger), in Essen Premiere „Into the little Hill“ im Casa des Schauspiel Essen (Lyrische Erzählung für zwei Stimmen und Ensemble von George Benjamin | Text von Martin Crimp; Regie: Kay Link) und in Essen Ballett „Romeo und Julia“ im Aalto (Choreographie Ben Van Cauwenbergh, Bühne und Kostüme Thomas Mika).

17.10.2014 – 1 UA – 6 P – 2 WA

Mal nicht den Überblick verlieren – ich brauch Stunden für so einen Mammuttag zum notieren. Toi.Toi.Toi nach Duisburg, Stuttgart, Fürth, Hildesheim, Köln, Passau, Luzern, Schwerin, Dresden, Görlitz … und was ich zu spät erfahren habe.
Uraufführung „Der Schlüssel“ von Pro You in der Rheinhausen-Halle Duisburg, in Stuttgart englische „The Addams Family“ im Kelley Theater in Stuttgart Germany, in Fürth Tourneestart „Sunset Boulevard“ (Regie: Gil Mehmert, Musikalische Leitung: Heiko Lippmann), in Hildesheim einmal mehr „Victor/Victoria“ (Perücken sehen schrecklich aus auf den Fotos, Regie: Katja Buhl; King Marchan: Tim Müller, Norma: Annika Dickel), in Köln „Cabaret“ der Kammeroper Köln, neu: im Walzwerk Pulheim, ein Konzert „Rhapsody in Blue“ in der Aula der Halepaghen-Schule Buxtehude (Das Stader Kammerorchester und das Schlagwerkensemble der Kreisjugendmusikschule interpretieren Highlights aus Operette und Musical), in Passau „Comedian Harmonists“ vom Landestheater in der Dreiländerhalle, in Luzern „The Black Rider“ (Regie: Andreas Herrmann), in Schwerin „Rusalka“ (Regie: Hendrik Müller), in Dresden WA „Evita“ (Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel, wer spielt eigentlich…), in Görlitz WA „Sweeney Todd“ (Regie: Sebastian Ritschel) und in Berlin Gastspiel des Béjart Ballet Lausanne im Tempodrom.

04.10.2014 – 1 UA – 5 P – 1 WA

Heute also der große Premierentag! Besonderes in Göttingen und Chemnitz. Toi.Toi.Toi auch nach Döbeln (war da sehr oft), Pforzheim (lange nicht mehr da), Heilbronn (was für eine versunkene Tradition) und Berlin.
In Göttingen Uraufführung „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“ im Deutschen Theater (Schauspiel mit Musik nach Mark Twain, Neufassung UA, Musik von Kurt Weill, Buch und Gesangstexte von John von Düffel, Originalliedtexte von Maxwell Anderson; u.a. mit Moritz Schulze), in Döbeln Premiere „Sunset Boulevard“ (Regie: Ivan Alboresi, Norma Desmond: Susanne Engelhardt, Joe Gillis: Jens Winkelmann, Betty Schäfer: Barbora Fritscher, Max von Mayerling: Guido Kunze), in Chemnitz „Geschichten aus dem Hut – Udo Lindenberg meets Adele“ im Opernhaus als Ballett, in Pforzheim „My Fair Lady“ im Großen Haus (Regie: David Gravenhorst), in Heilbronn „Der kleine Horrorladen“ (Regie: Jasper Brandis), in Berlin Wiederaufnahme „Kinder der Sonne“ am Maxim Gorki Theater (das war sehr gut) und letztmalig im Café Schalotte „Verflixt“ und im TIPI am Kanzleramt „Paul Morocco & Olé: The Flamenco Comedy Show“. Was fehlt? Bitte melden!
„Cabaret“ in Plauen mit Gianni Meurer und Patricia Meeden

Theaterdatenbank verzeichnet 30.000 Künstler am 28. September 2014

28. September 2014: Und plötzlich war es soweit. Der 30.000 Künstler war persönlich eingetragen und der 30.001 wollte die 55.238te Relation eingehen.
2751 Stücke – 5006 Produktionen – 5445 Aufführungen. Irgendwo muss ja das Wissen herkommen…

28. September 2014: Und plötzlich war es soweit. Der 30.000 Künstler war persönlich eingetragen und der 30.001 wollte die 55.238te Relation eingehen. 2751 Stücke - 5006 Produktionen - 5445 Aufführungen. Irgendwo muss ja das Wissen herkommen...

Theaterstatistik

Von C bis Z. Zeit für einige Statistiken. Die Spielzeit 2013/2014 ist zu Ende und obwohl ich im Juli mächtig selten ins Theater bin (nur 12 Mal) sind es insgesamt 340 Vorstellungen geworden (Spielzeit davor: 345).
242 Mal schaute ich von vorne zu (zum Vergleich: 256). Was dann rechnerisch wie inhaltlich 98 Opernvorstellungen zu machen machte macht.
Schlimm nur ist, dass die Theatervorstellungen und Darstellungen immer mehr so unspeziell werden, so dass nur kurze Momente in der Erinnerung übrig bleiben.

03.07.2014 – 4 P – 1 WA – Kino

Toi.Toi.Toi heute nach Bad Vilbel bei Frankfurt am Main zu „Blues Brothers“ auf der Wasserburg (Regie: Christian H. Voss; mit Thomas Gerber, Michael Hiller, Carlos Horacio Rivas, Luis Lay u.a.), nach Österreich zu „Little Shop of Horrors“ bei den Sommerfestspielen Gamlitz (Regie: Gilles Pugibet, Choreographie: Irena Panzenböck), in Chemnitz wird das Schultanzprojekt „Romeo und Julia“ gezeigt, in Jagsthausen gibt es die Gastspielpremiere(? Wer weiß genaues?) „Hello, I‚m Johnny Cash“ bei den Burgfestspiele Bad Vilbel (Inszenierung: Volker Kühn, Johnny Cash: Gunter Gabriel, June Carter: Helen Schneider), in Rathen bei Dresden ist Wiederaufnahme „Dracula – das Musical“ auf der Felsenbühne mit der Landesbühne Sachsen und bei Osnabrück ist Premiere von Christian Tobias Müller in „Zustände wie im alten Rom“ auf der Waldbühne Kloster Oesede, Georgsmarienhütte.
Heute auch Kinostart „Wüstentänzer – Afshins verbotener Traum von Freiheit“ (NICHT VERPASSEN!) und Andreas Döhler ist zu sehen in „Millionen“ von Fabian Möhrke. Was verpasse ich noch alles???

21.06.2014 – 8 P

Toi. Toi. Toi für das Staatsballett Berlin mit Leonard Jakovina als Don Juan und Vladislav Marinov als Zanni; Premiere am 21. Juni 2014 in der Komischen Oper Berlin: „Don Juan“ von Giorgio Madia, sowie in Hamburg „Hairspray jr.“ mit den Absolventen der Hamburger Stage School auf Kampnagel (Regie: Jacqueline Dunnley),
Shockheaded Peter – Staatstheater Cottbus,
My Fair Lady – Freilichtbühne am Roten Tor, Augsburg,
Evita – Harzer Bergtheater, Thale,
Sekretärinnen – Freilichtbühne Mannheim,
Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat – FreilichtSpiele Tecklenburg,
Kiss Me, Kate (Küß mich, Kätchen!) – Freilichtspiele Schwäbisch Hall

aP1730410 - Kopie b P1730331 - Kopie Revueoperettenballett P1730449 © Frank Wesner

09.06.2014 – 1 P

Toi.Toi.Toi nach Wien für die Off-Off-Konzert-Idee „Endlich Montag!“ in der Theatercouch für die 5 Sänger und in Tecklenburg gibt es eine traditionelle Pfingstgala. In Halle an der Saale gibt es ein letztes Mal „Frankenstein junior“ von Mel Brooks und das Staatsballett spielt die letzte Vorstellung auf der Bühne der Deutschen Oper, bevor diese endlich 6 Monate saniert wird.

03.05.2014 – 5 P

Toi.Toi.Toi heute nach Chemnitz zur Übernahmepremiere „Funny Girl“ (aus Dortmund & Nürnberg, Regie: Stefan Huber, Musikalische Leitung: Tom Bitterlich, Choreographie: Danny Costello, mit Frederike Haas, Marc Seitz), nach Osnabrück zu „Comedian Harmonists“ (Regie: Alexander May, Choreografie: Morris Perry, Dramaturgie: Alex Wunderlich), nach Lüneburg zu „LehrerInnen!“ im theater im e.novum (Regie & Bühnenbild: Kerstin Steeb), nach Bamberg zu „Edith Piaf“ (Regie: Nora Bussensius), nach Hildesheim zu „beziehungsweise – Tanzcollage mit der MusicalCompany“ (mit Magdalene Orzol, Annika Dickel, Tim Müller und Jens Plewinski) und nach Gelsenkirchen zur letzten „Ein Lied von Freiheit“ im Consol Theater (Rockoper über Verdi-Wagner, Komposition: Mario Stork ).