Finale in Berlin beim BWG

Bundeswettbewerb Gesang Berlin Vorrunde 20151020 14.45.12Das Halbfinale vom
44. Bundeswettbewerb Gesang Berlin für Musical/Chanson (und OPERETTE!) findet vom Montag bis Mittwoch (30. November bis 2. Dezember 2015) im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße, statt. 180 hatten sich angemeldet und wurden in den Vorrunden an sieben Orten ausgesiebt und nach Berlin delegiert. Die Finalrunden sind öffentlich bei freiem Eintritt. Am Montag der Juniorwettbewerb für Musical/Chanson, Dienstag dann für Musical und Mittwoch abschließend Chanson und die Bekanntgabe der Finalisten für Donnerstag und Freitag.
So auch der wiederkehrende, zweijährige Rhythmus.

Bundeswettbewerb Gesang Berlin Vorrunde 20151019 11.41.11Das Preisträgerkonzert findet am darauffolgenden Montag, 7. Dezember 2015, 19.30 Uhr, im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Gayle Tufts moderiert und die musikalische Begleitung übernimmt Adam Benzwi und seine Band, Regie führt Corinna Druve und die Choreografie errbeitet Maik Damboldt – beide vom Friedrichstadt-Palast Berlin.

Am Montag waren 32 junge Talente in der Zeit von 10 Uhr bis 17.30 Uhr zu bewerten. Dies bewältigte – inklusive dem Aussuchen von drei wunderbaren Operettenliedern – die Jury der Finalrunden in Berlin:

Peter Christian Feigel (Vorsitz, Dirigent, Staatsoperette Dresden), Philip Bröking (Operndirektor Komische Oper Berlin), Matthias Davids (Leiter der Sparte Musical am Landestheater Linz), James de Groot (ZAV – Künstlervermittlung Köln Musical), Alexandra Georgieva (Ballettdirektorin Friedrichstadt-Palast Berlin), April Hailer (Schauspielerin, Musicaldarstellerin, Dozentin für musikalisch-szenische Gestaltung am Mozarteum Salzburg), Frederik Hanssen (Kulturredakteur DER TAGESSPIEGEL), Eric Lee Johnson (Musicaldarsteller, Voice-Over Artist/Synchronsprecher, Entertainer), Serkan Kaya (Schauspieler und Musicaldarsteller), Anna Mateur (Jazzsängerin, Texterin, Schauspielerin).

Förderpreise Juniorwettbewerb
1. Förderpreis: Jahresstipendium der Günter-Neumann-Stiftung € 4.200
2. Förderpreis: aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin € 3.000
3. Förderpreis: aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin € 2.000
Förderpreis: aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin € 1.200
Förderpreis: der Walter und Charlotte Hamel Stiftung € 1.000

Preise Hauptwettbewerb
1. Preis Musical des Regierenden Bürgermeisters von Berlin € 5.000
2. Preis Musical: aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin € 4.000
3. Preis Musical: aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin € 3.000
1. Preis Chanson des Regierenden Bürgermeisters von Berlin € 5.000
2. Preis Chanson: aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin € 4.000
3. Preis Chanson: aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin € 3.000
Preis des Deutschen Bühnenvereins für die beste Darstellung einer Musical-Szene € 2.500
Preis der Walter Kaminsky-Stiftung € 2.500
Preis der BDG-Stiftung Gesang des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen € 2.500
Walter Jurmann-Preis € 2.000
Chanson-Preis der Stiftung Deutsches Kabarettarchiv € 2.000
Preis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung € 2.000

Für außerordentliche Leistungen eines Klavierbegleiters/einer Klavierbegleiterin kann die Jury einen Pianisten-Preis in Höhe von € 2.000 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vergeben.

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geisterhafte Weihnachtsnacht

Weihnachtsgeschichte, Eine 20151127 001 Theater am Kurfürstendamm Berlin © Frank Wesner __Eine Weihnachtsgeschichte“ –
Nach einer Erzählung von Charles Dickens

Musical von Christian Berg mit der Musik von Michael Schanze

Premiere am 28. November 2015 im Theater am Kurfürstendamm Berlin

Regie: Michael Ihnow

Wer mit wem im Haus oder …

Haus auf dem Land 20151125 001 Renaissance-Theater Berlin (c) Frank Wesner_

„Haus auf dem Land“ von Donald Margulies, Deutsch von Helmar Harald Fischer

Europäische Erstaufführung am 29. November 2015 im Renaissance-Theater Berlin

Regie: Guntbert Warns | Bühne: Momme Röhrbein | Kostüme: Angelika Rieck
mit Michael Mendl, Judy Winter, Heikko Deutschmann, Anika Mauer, Linn Reusse, Christian Schmidt

Ein Jahr nach dem Tod der Schauspielerin Kathy versammeln sich die Angehörigen auf dem Landsitz der Familie: ihre Mutter Anna ist selbst eine sehr erfolgreiche Grande Dame der Bühne. Bruder Elliot, musste seine Schauspielkarriere aufgeben und versucht sich nun als Theaterautor. Witwer Walter, ein einflußreicher Hollywood-Regisseur, ist jetzt liiert mit der schönen aber erfolglosen Schauspielerin Nell. Und Kathys Tochter Susie, eine College-Studentin, die nicht viel von der familiären Erblast der Schauspielerei wissen will – und erst recht nichts von der neuen Flamme ihres Vaters hält. Als Michael, ein alter Freund der Familie, für ein paar Tage auf dem Anwesen zu Gast ist, steigt die Anspannung. …

Informationen vom Theater, Fotos © Frank Wesner

Es gibt keine Neutralität – Die Gewehre der Frau Carrar

Das „sich Heraushalten” schütze nicht davor, selber schmerzhaft betroffen zu werden und die fehlende oder zu späte Entscheidung für „das Gute” helfe nur „dem Bösen” zu obsiegen.

„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“ Dieses Bibelwort hat sich Frau Carrar zur Maxime gemacht, nachdem ihr Mann im Kampf gegen putschende Generäle erschossen wurde. Sie ist entschlossen, sich und ihre Familie aus den politischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Doch als nun auch einer ihrer Söhne beim Fischen willkürlich von faschistischen Truppen getötet wird und sie vom Durchbruch der faschistischen Generäle bei Malaga hört, holt sie die sorgsam verborgenen Waffen ihres Mannes aus dem Versteck und geht selbst an die Front…
Darf man sich heraushalten, wenn faschistische Kräfte die Macht an sich reißen? Muss man für die „gerechte” Sache notfalls auch zur Waffe greifen? Brechts Einakter über den Spanischen Bürgerkrieg war zu seinen Lebzeiten – nach der Pariser Uraufführung mit Helene Weigel in der Titelrolle 1937 – eines seiner meistgespielten Stücke.

Die Gewehre der Frau Carrar von Bertolt Brecht

Premiere am 28. November 2015 im Berliner Ensemble auf der Probebühne

Regie und Bühne: Manfred Karge, Kostüme: Wicke Naujoks, Musikalische Leitung: Tobias Schwencke, Dramaturgie: Anika Bàrdos, Licht: Steffen Heinke, Projektionen: Frieder Aurin

Mit Ursula Höpfner-Tabori (Teresa Carrar), Jonathan Kutzner (Ihr Sohn José), Roman Kaminski (Ihr Bruder Pedro), Stephan Schäfer (Der Verwundete), Nadine Kiesewalter (Das Mädchen), Felix Tittel (Der Padre), Anke Engelsmann (Die Nachbarin), Michael Kinkel (Der Fischer), Uli Pleßmann (Der andere Fischer), Barney Lubina/Arda Dalci (Der Knabe)

Die Sänger: Martin Schneider, Jörg Thieme, Anke Engelsmann, Nadine Kiesewalter, Michael Kinkel, Uli Pleßmann, Stephan Schäfer, Felix Tittel

Die Musiker: Joe Bauer (Schlagzeug, Klänge, Geräusche), Damir Bačikin (Trompete), Valentin Butt / Gerhard Schiewe (Akkordeon), Rodrigo Santa María (Gitarre)

Heidi nicht nur für Heranwachsene

Heidi 20151210 Kino - Plakat im KinoDie neue Heidi-Verfilmung ist ganz der Natur verpflichtet, wunderbar fotografiert mit bezaubernden Details und verzaubernden Designs, ausgestattet mit aufwändigen Requisiten und Kostümen, mit abwechslungsreicher, intensiver Akkordeon-Violinen-Musik von Niki Reiser (der schon Heidi 2001 vertonte) und bietet Raum für Gesten und Blicke großen Spielertheaters. Bei der Besetzung kein Wunder.
Die Geschichte bleibt einfach und stringend im Zeitraffer der Jahreszeiten erzählt. Heidi muss auf die Alm, dann quasi nach Frankfurt am Main entführt (die Zugfahrt muss damals doch nicht nur einen knappen halben Tag gedauert haben?) und per Heimweh wieder zurück. Dabei zeigt sich Großmama Sesemann (Hannelore Hoger) als spürsinnige Vermittlerin. Drei wundervolle Kinderdarsteller vermitteln die direkten Gefühle und Ängste.
Heidi 20151210 Kino - Banner Schriftzug mit DarstellernEin Kinderfilm nicht nur für Heranwachsene.

Heidi
Kinostart: 10. Dezember 2015 (Verleih: StudioCanal Deutschland)
Regie: Alain Gsponer, Drehbuch: Petra Biondina Volpe (Basierend auf Johanna Spyri), Komponist: Niki Reiser
mit Anuk Steffen (Heidi), Bruno Ganz (Almöhi), Quirin Agrippi (Geissenpeter), Isabelle Ottmann (Klara Sesemann), Hannelore Hoger (Großmama Sesemann), Maxim Mehmet (Herr Sesemann), Katharina Schüttler (Fräulein Rottenmeier), Peter Lohmeyer (Sebastian), Jella Haase (Tinette), Dete (Anna Schinz)

Heidi 20151210 Kino - Banner ohne Datum

Irish Pub mit Geschichte(n)

Das „Irish Celtic“ ist das Pub des alten Raubeins Paddy. Das Lokal hat große Zeiten hinter sich, von denen sein Besitzer mit noch größerer Begeisterung erzählt. Paddy führt dabei in unzähligen Anekdoten mit hinreißendem Humor durch die Geschichte Irlands, seine Mythen und Legenden – vom keltischen Ursprung bis in die heutige Zeit. Eine fünfköpfige Live-Band spielt die mitreißende irische Musik mit Live-Gesang, von traditionellen Folk-Songs über feenhafte Melodien bis zu stürmischer Tanzmusik. Das fabelhafte Ensemble beweist zu den unverkennbaren Klassikern des Irish Folk vor allem eines: Tanz und Musik sind das Lebenselixier der grünen Insel!

Irish_Celtic_LogoSeit seiner Premiere 2012 von „Irish Celtic – Spirit of Ireland“ immer wieder auf internationaler Tournee. Nun vom 15.-20. Dezember 2015 wieder im Berliner Admiralspalast gastierend.

Im Ambiente des Irish Pub Kilkenny gab es erste Einblicke in die Show – Fotos © Frank Wesner

Text vom Veranstalter