Vladimir Korneev mit Lieblingsliedern

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Der 30jährige Musicaldarsteller Vladimir Korneev (Magaldi, Bernardo, Moritz Stiefel) ist spätestens mit seinen drei Preisen beim „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“ 2009, 2011 und 2013 auch im Chanson zu Hause. Jetzt bietet er auf russisch, deutsch, französisch und gebärdend bekannte Chansons, Raritäten oder auch eigene Neue. Auf das „LIEDÉЯ“-Programm folgt mit „LIEBÉИ“ das nächste Solo, was in der Bar jeder Vernunft Berlin am 17. April 2018 seine Premiere erlebte.

Mit großartiger Interpretation und sehr glaubhaftem eigenem Stil erfindet er die Lieder über die Liebe neu. Dabei glänzen auch die musikalischen Deutungen von Pianist Liviu Petcu, der ab und zu kleine musikalische Mashups gestaltet. Auch wenn das Solo eher im Halbdunkel mit umschmeichelnden Nebel am Flügel und vorm Mikrofon gesungen wird, ist die Bildhaftigkeit des Vortrags auch Dank des wechselnden Lichts extrem gelungen.

Ganz stark wirken dabei seine neuen Kompositionen, zu denen Carsten Golbeck die Liedtexte schrieb, und bei denen sich Vladimir Korneev selbst am Flügel begleitet. Als nächstes sogar ein Programm nur mit eigenen Liedern? Dass Geschichten um die bekannten Chansons oder ein direkt persönlicher Zugriff fehlen, wird besonders deutlich beim fast schon verfremdeten russischen „Kalinka“. Wesentlich dichter konnte das Publikum dem Charles-Kalman-Chanson „Auf einer einsamen Insel“ folgen – nicht zu Letzt, weil es in Deutsch gesungen wurde. Wenn Zuschauer gehofft haben zu erfahren, warum Vladimir Korneev die einzelnen 21 Titel plus Zugaben ausgewählt hat, wird es keine Antwort geben. Außer: es sind die Lieblingslieder übers LIEBÉИ.

Weitere Bilder sind zu finden unter 11x LIEBÉИ mit Vladimir Korneev

Vladimir Korneev: LIEBÉИ
Am Flügel: Liviu Petcu

17. bis 29. April 2018 in der Bar jeder Vernunft Berlin

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25x A Walk on the Dark Side

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25 Fotos zur Uraufführung „A Walk on the Dark Side“ am 14. April 2018 im Maxim Gorki Theater Berlin. Ein Familienkrimi von Yael Ronen & Ensemble mit Jonas Dassler und Dimitrij Schaad als Brüder.

Regie: Yael Ronen | Bühne: Magda Willi | Kostüme: Amit Epstein | Musik: Nils Ostendorf | Video: Benjamin Krieg | Licht: Hans Fründt | Dramaturgie: Irina Szodruch
Mit Matthias, Immanuels Bruder: Jonas Dassler | Magda, Matthias‘ Freundin: Lea Draeger | Mania, Immanuels Ehefrau: Orit Nahmias | Immanuel, Matthias‘ Bruder: Dimitrij Schaad | David, der Halbbruder der beiden Brüder: Jeff Wilbusch

© Frank Wesner

40 Jahre Saturday Night Fever

Sondheims „Saturday Night“ sollte nicht verwechselt werden mit der Bee-Gees-Compilation „Saturday Night Fever„. Die Filmvorlage feiert jetzt 40 Jahre „Saturday Night Fever“ mit John Travolta ab 13. April 2018 in ausgewählten Kinos, meist CinePlex, CineStar und Kinopolis – nur zu wenigen Terminen.

#SNF #SaturdayNightFever

Aktuell auf der Bühne in Wiesbaden, Brno und auf Tournee.
Im Sommer Freilicht in Schwäbisch Hall auf der Großen Treppe vor St. Michael. Regie und Choreografie: Christopher Tölle, Musikalische Leitung: Heiko Lippmann.

Regie: John Badham | Drehbuch: Norman Wexler | Produktion: Robert Stigwood | Musik: Bee Gees
mit John Travolta, Karen Lynn Gorney, Barry Miller, Joseph Cali u.a.

Saturday Night Fever - 40 Jahre im Kino 20180413 Kino - Banner

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Die Reise um die Erde in 25 Bildern

25 Fotos aus der neuen Interpretation von „Die Reise um die Erde in 80 Tagen“ mit fünf Schauspielern in allen Rollen und einigen neuen Liedern.

Die Reise um die Erde in 80 Tagen
von Adolphe d’Ennery und Jules Verne

Premiere am 11. April 2018 am Theater an der Parkaue Berlin, Spielort: Bühne 1, Junges Staatstheater Berlin

Regie: Volker Metzler | Bühne + Kostüme: Claudia Charlotte Burchard | Text + Musik: Kalle Krass | Dramaturgie: Almut Pape | Theaterpädagogik: Uta Sewering
mit Erik Born | Jakob Kraze | Johannes Hendrik Langer | Florian Pabst | Denis Pöpping

Elegies – Engagement für die richtige Sache

Robin Kulisch und Daniel Witzke bereiten als Musical-Benefiz-Event am 10. Dezember 2018 im Studio vom Admiralspalast Berlin die deutschsprachige Erstaufführung von „Elegies – Lieder für Engel, Punks und Dramaqueens“ vor. Das Musical von Bill Russell und Janet Hood wurde schon 1998 englisch in Stuttgart aufgeführt, dann 2007 von Daniel Witzke in Hamburg inszeniert und auch in Oberhausen einmal präsentiert. Dort waren die Monologe von ihm ins Deutsche übersetzt. Zusammen mit Robin Kulisch, der 2007 ebenfalls eine Aufführung in Hamburg plante, bereiten sie nun gemeinsam die deutschsprachige Erstaufführung mit übersetzten Liedern für Berlin vor. Für einen Abend.

Dabei stehen Sie in direktem Kontakt mit dem Autoren Bill Russell, der bei den 30 Monologen einige auffrischte und andere mit neuen ersetzte. Denn in den Sprechpassagen blicken Verstorbene zurück auf ihr Leben und auf die Umstände, wie HIV und Aids ihr Leben ausgelöscht hatte. Ansteckung, Krankheitsverlauf, Therapie haben sich in den letzten 25 Jahren drastisch geändert, so dass das amerikanische Musical mit der depressiven Einschüchterung der Endachtziger dringend einen frischen Blick für die Menschen von heute braucht.
Die zehn Lieder der Hinterbliebenen bleiben und werden von Robin Kulisch ([titel der show]) übersetzt.

Über 51 meistens Musicaldarsteller haben ihre Teilnahme zugesagt, der UdK-Musical-Studiengang stellt einen Studierendenchor, der Admiralspalast bietet das Studio mit 450 Plätzen. 75% der Einnahmen sollen mindestens die Spendensumme von 50.000 Euro erreichen und so die Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe „Kein Aids für alle – bis 2020!“ unterstützen. Denn der Ausbruch von Aids und ein schwerer Krankheitsverlauf wäre heute bei vielen vermeidbar, wenn rechtzeitig getestet werden würde, Ärzte besser Symptome erkennen und viele Stellen zusammen arbeiten würden. Mehr Bereitschaft zum Test gäbe es auch, wenn es keine Diskriminierung im täglichen Leben geben würde, was heute immer noch nicht so ist.

Der offizielle Kartenvorverkauf startet am 1. Mai 2018. Die Ticketpreise werden zwischen Euro 89,- und Euro 179,- liegen.

Ausblick auf den April 2018

Im April 2018 gibt es wirklich wieder eine große Vielfalt an Operetten und Musicals. Alles unterschiedliche Stücke.
Erstaunlich viele Soloprogramme haben Premiere oder einmalige Konzerte werden gegeben. In der Berliner Bar jeder Vernunft haben Vladimir Korneev mit „LIEBÉИ“ und Florian Wagner mit „Mein erstes Mal“ jeweils Uraufführung. Max Dollinger gibt den „verspielten Mann“ in Weimar. Felix Martin (aktuell Frollo im Stuttgarter „Glöckner“) gibt sein Jubiläumskonzert im Wintergarten Berlin mit der Harry Ermer-Band & Gästen.
Tom Gaebel singt Sinatra im Ernst-Reuter-Saal Reinickendorf.
Männer-Minne singt Cole Porter in der ufaFabrik Berlin, das Musical-Orchester Reinickendorf spielt auch im Berliner Ernst-Reuter-Saal und das Franz Lehár-Orchester mit Solisten im Berio-Saal vom Wiener Konzerthaus.

40 Jahre „Saturday Night Fever“ – ab 13. April 2018 wieder in ausgewählten Kinos. Richtig gute deutsche Filme starten im April 2018: „Transit“, „3 Tage in Quiberon“, „Spielmacher“, „Draussen in meinem Kopf“ oder auch „Early Man – Steinzeit bereit“.

Die Ausstellung „Alles dreht sich… und bewegt sich – Der Tanz und das Kino“ findet ein Ende im Filmmuseum Potsdam (15.7.2017 – 22.4.2018).

Leider kann ich persönlich nur ganz wenig sehen.
Inszenierungen von Operetten und Musicals fehlen noch? Bitte anmerken. Vielen Dank von allen, die mich rechtzeitig auf Produktionen hinwiesen oder von denen ich sie übernehmen konnte.

meine 41 Premieren und 8 Wiederaufnahmen von Operetten, Musicals (inklusive 6 Uraufführungen) und Revuen vermischt im April 2018:
Die Blume von Hawaii (Osnabrück 1.4.), Dein Wunsch ist uns ein Lied (Berlin 2.4.), 13 (Wien 4.4.), UA Jakob und die Wächterin der Zeit (Berlin 6.4.), Cabaret (Dresden 6.4.), WA Die Tagebücher von Adam und Eva (Heppenheim, 6.4.), Die lustige Witwe (Eggenfelden 6.4.), Attentäter (Assassins) (Linz 7.4.), Die letzten fünf Jahre (Görlitz 7.4.), I Love You, You’re Perfect, Now Change (Berlin 7.4.), Das Schlafzimmer von Alice (Eisleben 8.4.), WA Im weißen Rössl (Plauen 8.4.), Aglaia (Dessau-Roßlau 8.4.), Spring Awakening (Münster 8.4.), WA Evita (Bonn 11.4.), Es liegt in der Luft (Erfurt 12.4.), Der Zauberer von Oz (Klagenfurt 12.4.), Mal verliert man, mal gewinnen die anderen – Die Fußball-Show (Berlin 12.4.), Der Graf von Monte Christo (Erlenbach am Main 12.4.), Bonjour Kathrin (Bad Godesberg 12.4.), Ewig jung (Trier 13.4.), ÜN Die Räuber. Eine Rockoper (Kiel 14.4.), Marilyn Forever (Wien 14.4.), WA Cabaret (Magdeburg 14.4.), abgesagt wurde die UA Davor/Danach (Wien 16.4.), wofür es die WA The Last Five Years (Premiere war am 5. 12. 2016) gibt, Die Lustigen Nibelungen (Innsbruck 17.4.), Bad Vilbel – Das Musical (Bad Vilbel 19.4.), UA Pumuckl – Das Musical (München 19.4.), Der Watzmann ruft (München 19.4.), Thrill me (Berlin 20.4.), Sing, Baby sing (Bad Freienwalde (Oder) 20.4.), UA Coco (Bern 20.4.), Eine Frau, die weiß, was sie will (Baden 20.4.), Linie 1 (Dortmund 21.4.), Der kleine Vampir (Bottrop 21.4.), UA Traube, Liebe, Hoffnung (Mainz 21.4.), Das fliegende Klassenzimmer (Stralsund 22.4.), I Love You, You’re Perfect, Now Change (Hamburg 26.4.), WA [titel der show] (Hamburg 26.4.), ÖE Edges (Gablitz 27.4.), UA Utopia (Bamberg 27.4.), UA Aus Tradition anders (Darmstadt 28.4.), Sweet Charity (Hof 28.4.), Die Dreigroschenoper (Dresden 28.4.), Die Fledermaus (Berlin 28.4.), Die lustige Witwe (Berlin 28.4.), Die Wilsons – eine MUSICALische Komödie (Nürnberg 28.4.), Dracula (Wildhorn) (Geislingen a. d. Steige 29.4.), WA Der Zauberer von Oz (Wien 29.4.).

11x LIEBÉИ mit Vladimir Korneev

Vladimir Korneev: LIEBÉИ – Französische Chansons, russische Romanzen & neue deutsche Lieder
Am Flügel: Liviu Petcu
Premiere am 17. April 2018 in der Bar jeder Vernunft Berlin, 9x bis 29. April 2018

Pressetext: „„Chanson macht mich nackt“, sagt der Chansonnier, der mit selbst komponierten Liebesliedern, großen Klassikern der französischen und deutschen Chanson-Tradition und russischen Romanzen einen neuen Abend voller Leidenschaft und Poesie gestaltet.
Neben eigenen Kompositionen mit Texten seines Autors Carsten Golbeck begegnet man sowohl den Namen Piaf, Brel, Legrand und Dalida als auch den russischen Großmeistern Alla Pugacheva, Vladimir Vyssotzky und Alexander Tariverdijev. Dazu bringt Korneev mit Marlene Dietrich und Zarah Leander auf seine eigene Art deutsche Lieder der alten Salonkunst in die heutige Zeit …“

Fotos © Frank Wesner