Wie viele Premieren bringt der Juli?

Logo VisitenkarteIm Juli erreicht die Sommersaison seinen Höhepunkt. Ende Juni zähle ich 46 Musicalpremieren für den Juli 2015. Inklusive zweier Kinder- bzw. Jugendproduktionen.

Ein fideler Bauer und zwei weiße Rössl sind die magere Operettenvorfreude.

Mal sehen, wie viele neue Produktionen bis Ende Juli Premiere gehabt haben.

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Hunger auf Bühne: ACADEMYeins Abschluss-Show des 12. Jahrgangs in Berlin

ACADEMY Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg - Hunger Postkarte40 Jugendliche bekommen seit September 2014 zwei Mal in der Woche Unterricht von Grundlagen und Techniken der Disziplinen Gesang, Tanz und Schauspiel. Die drei Gruppen sind getrennt voneinander und spezialisieren sich ein Stück weit. Jede erarbeitete Eigenes zum Thema „Hunger“, was dann in einer Workshopreise zu einer achtmaligen Aufführung zusammengestellt wurde. So treten sie vom 25. Juni bis 4. Juli im Saal der Alten Feuerwache e.V. (Oranienstraße 96, 10969 Berlin, Eingang neben der Bundesdruckerei) gemeinsam auf – mit einem Vorspiel beim Einlass: „Was ich gestern gegessen habe“.

ACADEMY Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg - außenAnschließend dann die 100(!)-minütige Collage aus Szenen, Gesang, Tanz und Spiel. Soloauftritte sind bei der Anzahl aller Mitwirkenden eher kurz, aber Talente sind durchaus auszumachen. Wenn auch nicht sehr zahlreich, aber wer kann schon in einer großen Gruppe auffallen, in dem er besonders gut mit den anderen verbunden ist …

ACADEMY Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg - InhalteSchon interessant, aber Collagen sind nur selten etwas fürs Publikum. Besonders, wenn sie von jungen Menschen so bunt gestreut erdacht sind. Alles zerfasert, ist kurz und wenig zielführend. Ich finde es interessanter, wenn auch junge Menschen mit gut geschriebenen Bühnencharaktern arbeiten und daran etwas lernen, wachsen und zeigen.
Zudem wurde viel in Englisch gesungen, was für die Jugendlichen eine Alltagssprache sein kann, aber für die Zuschauer? Erstaunlich gut gesprochen haben alle, was in Anbetracht der multinationalen Herkunft der großen Gruppe hervorzuheben ist.

ACADEMY Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg - academy_logo_4coutlineDas Angebot der ACADEMY – Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin ist aber wirklich lobeswert und gerade als Talenteschmiede ein seltenes Juwel in der deutschen Theaterlandschaft. ACADEMY Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg - QuadratGroßen Dank den Sponsoren und Förderern: der Gasag und Alten Feuerwache e.V., unterstützt von der Kreuzberger Kinderstiftung und der Stiftung am Grunewald.

HUNGER

Die Abschluss-Show des 12. Jahrgangs der ACADEMY – Bühnenkunstschule für Jugendliche.
Regie Rachel Hameleers / Dozentinnen Gesang – Tanja Pannier, Cymin Samawatie / Tanz – Eliane Hutmacher, Stella Caric / Schauspiel – Martine Schoenmakers, Tanja Otolski / Produktion Ronja Hinz / Projektassistenz Pauline SchönfelderACADEMY Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg - Hunger Banner

Ermüdende Nachtgestalten: Golem in der Neuköllner Oper Berlin

Golem 20150611 Neuköllner Oper - BesetzungAlso konsequent weiter denken: Wenn Maschinen und Projektionen unsere Wahrnehmung beherrschen, dann kann also das Miniorchester schon vor dem Schluss gehen, die Sänger singen erst Halb- und dann Vollplayback und verschwinden auch schon vorm Ende. Verbeugen findet nur als Videoeinspielung statt … Konsequent wäre: gar nicht live spielen und das ganze ins Kino verlagern. Bloß da müssten sich die Macher mit professionell arbeitenden Künstlern messen, die dort Theater erfolgreich zeigen! Und die Neuköllner würden merken, was für ein Know-How aufzufahren ist, um Publikum zu gewinnen.

„Golem“ an der Neuköllner Oper (11. Juni bis 5. Juli 2015) ist selbst als 60 minütige Aufführung eine komplette Enttäuschung – trotz der gefälligen Musik von Nicolae Bretan (1887- 1968).

Auch sind Martin Gerke und Ulrike Schwab Lichtblicke in diesem düsteren Nichts an Inszenierung, die gleichzeitig in drei versetzten Zeitsträngen stattfindet. Und wer hat James Clark und Lars Feistkorn überhaupt besetzt?

Fragen und Schrecken über diese ärgerliche Produktion bleiben. Warum will sich da mit aller Macht jemand abschaffen? Zum Nachdenken regt mich das eher ab (oder eben auch auf).

Golem 20150611 Neuköllner Oper - Banner

27.06.15 – Konzert – 1 UA – 8 P

Toi.Toi.Toi heute nach Leipzig, Georgsmarienhütte, Kriebstein, Schönebeck, Hildesheim, Hanau, Brakel, Augsburg, Heilbronn und Bad Bentheim.
in Leipzig heute und morgen das Galakonzert „In Frisco ist der Teufel los“ bei der Musikalischen Komödie (Das Musical von Guido Masanetz als Gala; mit Christoph-Johannes Eichhorn, Volker Vogel, Frank Schmutzler, Mirko Mahr, Mathias Drechsler, Nora Lentner, Sabine Töpfer, Anne-Kathrin Fischer, Patrick Rohbeck, Radoslaw Rydlewski, Fabian Egli, Milko Milev), in Georgsmarienhütte Freilichtpremiere „Wie man was wird im Leben ohne sich anzustrengen“ auf der Waldbühne Kloster Oesede (ML: Christian Tobias Müller, Regie: Lars Linnhoff, Choreographie: Guido Niermann), in Mittelsachsen Premiere „Der Vogelhändler“ auf der Seebühne Kriebstein (Regie: Klaus Kühl), bei Magdeburg Premiere „Im weißen Rössl“ auf der Freilichtbühne des Bierer Bergs beim Schönebecker Operettensommer mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie (Regie: Katharina Kutil, mit Nadine Hammer als Josepha!), in Hildesheim Premiere „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ vom TfN Theater für Niedersachsen (Regie: Barbara Neureiter, Choreographie: Katja Buhl), in Hanau Uraufführung der „total verrückte Schlager-Revue Cinderella“ im Amphitheater (Eratheco-Theater-Company, Regie: Marc Ermisch; Mit Hilde Freund, Björn Breckheimer, Barbara Bach, Rüdiger Schade und Markus Göbel), in Brakel Premiere „Heiße Ecke“ auf der Freilichtbühne Bökendorf (Regie & Choreographie: Anke Lux), in Augsburg Premiere „Blues Brothers“ auf der Freilichtbühne am Roten Tor (SO HEIßT DIE BÜHNE DORT!, von Matthias Straub nach dem Film, Regie: Manfred Weiß, Musikalische Leitung: Tim Allhoff), in Heilbronn Premiere „Sekretärinnen“ am Theater Heilbronn (Regie: Philippe Besson) und in Bad Bentheim Premiere „Linie 1“ auf der Freilichtbühne (Regie: Sonja Wassermann).
Eine allerletzte Vorstellung vom Opernloft in der Fuhlentwiete 7 (ehemalige Druckerei von Springer) und ebenfalls in Hamburg „Thrill Me“ beim English Theatre Hamburg sowie in Berlin „Lost & Found“ in der Max Taut Aula Berlin.

26.06.15 – 1 UA – 2 P – 1 ÜN

Regt euch auf!  Medien melden unvollständig und zum falschen Tag. Merkt das an! Wenn nur einer sich regt, bleibt es so bescheiden. Der Hauptmann hat DREI Choreographen!
Toi.Toi.Toi doppelt nach Berlin, Dresden und Zwickau.
In Berlin „Der Hauptmann von Köpenick – Das Musical“ Freilicht im Innenhof des Köpenicker Rathauses (von Heiko Stang nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Carl Zuckmayer, bis 30.8., Regie und Bühne: Heiko Stang / Musikalische Leitung: Frank Hollmann / Choreografie: Doris Marlis & Michael Apel / Step-Choreografie: Nini Stadlmann / Kostüme: Antje Schrader / Regieassistenz: Alexander Katt, Gewandmeister: Patric-Sven Barthel, mit Maximilian Nowka, Juliane Maria Wolff, Björn Ole Blunck, Ina Wagler-Fendrich, Franz Frickel, Andreas Goebel, Paulina Plucinski, Alexander Zamponi, Jesse Garon, Dirk Weidner, Dennis Weißert, Josephine Strauch, André Nicke, Peggy Schinke, Gerald Geipel, Maximilian Stang, Christoph Stadler), ebenfalls in Berlin für 3 Mal die Übernahme aus Rheinsberg „Lost & Found“ in der Max Taut Aula Berlin (Musical von Micha „Wudi“ Wudick), in Dresden Premiere „Anatevka“ an der Staatsoperette (zuletzt dort Premiere am 11.12.1992; Regie: Arne Böge, Musikalische Leitung: Christian Garbosnik, Ausstattung: Hendrik Scheel, Choreographie: Radek Stopka; mit Elmar Andree / Dietmar Fiedler, Bettina Weichert, Elke Kottmair, Bryan Rothfuss / Jannik Harneit, Mandy Garbrecht u.a.) und HEUTE erst in Zwickau Premiere „Hair“ auf der Freilichtbühne am Schwanenteich (Regie & Choreographie: Stephan Brauer; mit Daniel Koch, Benjamin Petschke, Ole Solomon Junge, Matthias Wagner u.a.).

25.06.15 – 1 UA – 7 P – 1 WA – Kino

Toi.Toi.Toi heute nach Berlin, Düsseldorf, Ettlingen, Bautzen, Ingolstadt, Röttingen, Wien, München und Ehrenfriedersdorf.
In Berlin Uraufführung der Compilation „Nur zur Miete“ der Berliner Stage Company e.V. im ATZE Musiktheater Wedding sowie Abschluss-Show des 12. Jahrgangs der ACADEMY – Bühnenkunstschule für Jugendliche (ACADEMYeins mit Atrin Madani) im Saal der Alten Feuerwache e.V. (Oranienstraße 96, 10969 Berlin), in Düsseldorf Premiere „Sisters of Swing“ im Schauspielhaus Düsseldorf (Geschichte der Andrews Sisters, von Ron Peluso, Regie: Dirk Diekmann), in Ettlingen Premiere „Das Lächeln einer Sommernacht“ bei den Schlossfestspielen Ettlingen (Regie: Udo Schürmer, mit Katja Brauneis, Saskia Dreyer, Guido Weber, Philipp Dürnberger, Markus M. Düllmann, Tim Reichwein, Teresa Scherhag u.a.), in Bautzen Premiere „My Fair Lady“ beim 20. Bautzener Theatersommer (Deutsch-Sorbisches Volkstheater im Hof der Ortenburg, Regie: Lutz Hillmann), in Ingolstadt Freilichtpremiere „Rio Reiser – König von Deutschland“ auf der Freilichtbühne im Turm Baur (Regie: Heiner Kondschak, mit Matthias Zajgier als Rio Reiser), in Röttingen Freilichtpremiere „Paganini“ bei den Frankenfestspiele Röttingen (Regie: Pavel Fieber), in Wien Premiere „Die lustige Witwe“ mit der Operettenklasse vom Konservatorium (Regie: Wolfgang Dosch), in München Gastspielpremiere „Spamalot“ aus Zürich im Deutschen Theater München und in Ehrenfriedersdorf Wiederaufnahme „Winnetou I“ im Naturtheater Greifensteine.
Heute auch Kinostart „Strange Magic“ (Waldabenteuer mit Popsongs), „Die Liebe seines Lebens“ (hochkarätig besetztes Kriegsdrama), „Antboy“ (Kinderfilm aus Skandinavien), „Ted 2“ (versauter Bär will Vater werden), „Verliebt, verlobt, verloren“ (Doku über koreanische Studenten in der DDR).
Gestern (Mi 24.06.15) war in Ehrenfriedersdorf Wiederaufnahme „DER RÄUBER HOTZENPLOTZ“ im Naturtheater Greifensteine (Kindermusical nach Otfried Preußler) und in Karlsruhe Wiederaufnahme „Männer“ im K2 (anschließend auch 7x Open Air).

Ooops! Die Arche ist weg… – ab 30. Juli 2015 im Kino

Ooops! Die Arche ist weg... 20150730 Kino - Plakat 2Warum wird für Animationsfilme eine Zielgruppe definiert, die jenseits vor der Pubertät liegt? Jedenfalls auch dann, wenn die Geschichte des Films aktuell gesellschaftliche Themen aufgreift wie Angst vor dem Unbekannten, das Fremde an sich, zusammen etwas erreichen, Bürokratie bekämpfen, für seine Ziele einstehen usw. etc.

„Ooops! Die Arche ist weg…“ ist sehr gelungen und höchst professionell gemacht. Die 3D-Version setzt den Effekt für die Tiefe ein, so dass die Geschichte der Mittelpunkt bleibt. Die Sintflut steht kurz bevor und die Tiere finden sich vor der Arche ein. Doch die aus der Wüste angereisten Nestrier sind nicht auf der Bürokratenliste. Zwar schaffen es Nestrier Dave mit seinem Sohn Finny noch auf die Arche, doch beim Ablegen bleiben Finny zusammen mit dem Grymp-Mädchen Leah zurück. Ooops! Die Arche ist weg... 20150730 Kino - logo_kleinFür beide beginnt eine lehr- und abwechslungsreiche Abenteuerreise hinauf zum Bergesgipfel, da das Wasser immer näher kommt. Währenddessen versuchen die Eltern andere zum Umdrehen der Arche zu bewegen …

Ooops! Die Arche ist weg... 20150730 Kino - FigurenNeben den Kindern Daniel Kirchberger (Finny [links]) und Maximiliane Häcke (Leah [rechts]) sind dabei Christian Ulmen (Dave), Katja Riemann (Kate), Helmut Gauß (Löwe), Tilo Schmitz (Wal Mobesy) sowie Patrick Bach (Parasit Stayput) und Tetje Mierendorf (Bösewicht Herr Griffin).

Ooops! Die Arche ist weg... 20150730 Kino - SujetAußer dem „Titelsong“ gibt es keine Lieder und der ist für mich sehr entbehrlich. Ansonsten kann mit der Grundkonstellation an Figuren neben Sequels eine Menge vermarktet werden: Spiele, Figuren etc. Das macht Hollywood genauso …

Rundherum zu empfehlen: „Und wenn Sie keine Kinder für einen Kinobesuch haben, dann borgen Sie sich welche!“Ooops! Die Arche ist weg... 20150730 Kino - Bild quer mit Figuren

Kinostart: 30. Juli 2015 (86 Min.), Regie: Toby Genkel, Co-Regie: Sean McCormack

23.06.15 – 1 P – 1 WA

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Toi.Toi.Toi heute nach Wetzlar zur Premiere „The Addams Family“ Freilicht im Rosengärtchen Wetzlar mit der Musicalgruppe der Goetheschule Wetzlar (Vorstellungen danach im Bürgersaal Büblingshausen, Regie: Julian Goletzka & Martin Schmidt).
In Berlin die nachgeholte Ballett-Wiederaufnahme „Bajadere“ mit dem Staatsballett in der Deutschen Oper Berlin.

Steckbrieflich gesucht: „Der Hauptmann von Köpenick – Das Musical“

Der Hauptmann von Köpenick 805 (c) Frank Wesner„Der Hauptmann von Köpenick – Das Musical“

von Heiko Stang nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Carl Zuckmayer

Uraufführung am 26. Juni 2015 im Köpenicker Rathaushof in Berlin – bis 30. August 2015

Musik und Text: 
Heiko Stang / Buch: Carl Zuckmayer

Regie und Bühne: Heiko Stang / Musikalische Leitung: Frank Hollmann / Choreografie: Doris Marlis & Michael Apel / Step-Choreografie: Nini Stadlmann / Kostüme: Antje Schrader

Wilhelm Voigt: Maximilian Nowka / Plörösenmieze & Liesken: Juliane Maria Wolff / Friedrich Hoprecht & Oberwachtmeister: Björn Ole Blunck / Marie Hoprecht: Ina Wagler-Fendrich / Paul Kallenberg & Zuchthausdirektor: Franz Frickel / Bürgermeister Obermüller & Knell: Andreas Goebel / Mathilde Obermüller & Wirtin: Paulina Plucinski / Adolf Wormser: Alexander Zamponi / Wabschke & Moritatensänger: Jesse Garon / Hauptmann v. Schlettow: Dirk Weidner / Willy: Dennis Weißert / Fanny: Josephine Strauch / Swing: André Nicke / Extrachor: Peggy Schinke, Gerald Geipel, Maximilian Stang, Christoph Stadler

Hauptmann von Köpenick - Das Musical 20150626 Rathaus Köpenick Berlin - Banner Frank Wesner_

Uraufführungen am 21. Juni …

Logo VisitenkarteUraufführungen am 21. Juni sind u.a. vor 37 Jahren „Evita“ im Prince Edward Theatre, London (21.06.1978) und vor genau 10 Jahren „Erwin Kannes – Der Trost der Frauen“ (auch bekannt als „Letterland„) in der Neuköllner Oper, Berlin-Neukölln (21.06.2005).
Aber auch vor 147 Jahren „Die Meistersinger von Nürnberg“ im Hof- und Nationaltheater München (21.06.1868)
Heute vor einem Jahr (21.06.2014) hatten Premiere „My Fair Lady“ auf der Freilichtbühne am Roten Tor, Augsburg, „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ bei den FreilichtSpiele Tecklenburg, „Sekretärinnen“ auf der Freilichtbühne Mannheim, „Evita“ am Harzer Bergtheater Thale, „Shockheaded Peter“ am Staatstheater Cottbus, „Kiss Me, Kate“ bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall sowie „Don Juan“ [Ballett] an der Komischen Oper, Berlin-Mitte (Uraufführung).

Heute ist dort an der Komischen Oper Berlin Uraufführung „My Square Lady“. Vor 6 Jahren war Uraufführung der Oper „Hamlet“ (21.06.2009).

20.06.15 – 2 UA – 5 P – 1 WA

Toi.Toi.Toi nach Thale, Trier, Leipzig, Lüneburg, Frankfurt am Main, Greifswald und Berlin.
In Thale Premiere „Sunset Boulevard“ im Harzer Bergtheater Thale (Regie: Holger Potocki, mit Cornelia Drese als Norma Desmond (nicht Gerlind Schröder) sowie Michael Rapke, Norbert Zilz, Nina Schubert u.a.), in Trier Uraufführung „Othello – Reloaded“ (Theater, Schauspielensemble) (Musik: Sven Sorring, Nochintendant & Regie: Gerhard Weber; mit Andrea Matthias Pagani in der Titelrolle), in Leipzig Premiere „West Side Story“ vom Ballett in der Oper (Regie & Choreographie: Mario Schröder; mit u.a. Cusch Jung als Schrank), in Lüneburg Premiere „Anatevka“ im Theater (Regie: Holger Hauer), in Frankfurt am Main Premiere „Emil und die Detektive“ vom papageno Musitheater am Palmengarten in „Hinterm Horizont macht Schule“ hat mit der Greifswalder Version Premiere im Theater Vorpommern, in Berlin Uraufführung „Schlafe, mein Prinzchen“ am Berliner Ensemble (von Franz Wittenbrink) und in Berlin Wiederaufnahme „Cabaret“ wieder im Tipi (bis 20.9.; mit 50 Livekritikern, Bloggern und Twitterern, hatte Premiere am 23.10.2004 in der Bar Jeder Vernunft, Berlin-Wilmersdorf; ML: Adam Benzwi, mit Michael Kargus / Oliver Urbanski, Sophie Berner / Carol Schuler, Guido Kleineidam, Regina Lemnitz, Uwe Dreves / Peter Kock, Anja Karmanski / Maika Beate Wüscher, Torsten Stoll, Michael Chadim u.a.).
Letztmalig in Gießen/Wieseck „Robin Hood“ (Musical-AG der Herderschule)

19.06.15 – 5 P – Konzert – 2 WA

Toi.Toi.Toi heute nach Berlin, Baden, Bad Hersfeld, Greven, Köln, Fulda und Magdeburg.
Für Berlin wurde die 2008er Basler Inszenierung von Gonouds „Faust“ gründlich überarbeitet und hat mit locker 100 Darstellern auf der Bühne und ca. 100 Personen rundherum Premiere (Regie: Philipp Stölzel, Co-Regie: Mara Kurotschka, Dirigent: Marco Armiliato, Faust: Teodor Ilincai, Marguérite: Krassimira Stoyanova, Méphisto: Ildebrando D’Arcangelo, Valentin: Markus Brück).
Ebenfalls in Berlin Premiere „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ am Kleinen Theater (Regie: Matthias Witting; Mit: Mirko Böttcher, Eva Blum, Boris Freytag, Michael Gerlinger, Julia Katzer),
in Baden bei Wien „Die Fledermaus“ in der Sommerarena (Regie: Alexandra Liedtke, Musikalische Leitung:  Franz Josef Breznik, Choreografie: Michael Kropf, 19. Juni 2015 – 03. September 2015),
in Bad Hersfeld „Cabaret“ in der Stiftsruine (jetzt mit Pause – bis Mitternacht, Regie: Gil Mehmert, Co-Regie: Erik Petersen, Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben, Choreographie: Melissa King; Conférencier: Helen Schneider, Sally Bowles: Bettina Mönch, Cliff Bradshaw: Rasmus Borkowski, Frl. Schneider: Judy Winter, Herr Schultz: Helmut Baumann),
in Greven „Fame“ vom Münsterländischen Freilichtbühne Greven-Reckenfeld e. V.,
im WDR Köln das Konzert „Herz über Bord“ in der Philharmonie Köln (Operette von Eduard Künneke),
in Fulda Wiederaufnahme „Die Päpstin“ (von Dennis Martin, Johanna: Sophie Berner / Isabel Trinkaus, Gerold: Ron Holzschuh) und
Magdeburg Wiederaufnahme „The Rocky Horror Show“ auf dem Domplatz (Regie: Ulrich Wiggers)
Letztmalig in Dresden an der Staatsoperette „Eine Nacht in Venedig“ und in Dortmund „Anatevka – Fiddler on the Roof“ im Opernhaus.

eine Muse braucht auch eine Muse – Broadway Therapy ab 20. August 2015 im Kino

Broadway Therapy - She's Funny That Way 20150820 Kino - PlakatWarum bekommt ein Kinofilm mit dem Originaltitel „She’s funny that way“ einen neuen englischen Titel in Deutschland? „Broadway Therapy“ rückt die Handlung in den Titel, aber verwirrt genauso. Ob alle mit Broadway auch Theater verbinden und geht es um Theater hier überhaupt?

Alleine für das „zufällige“ Aufeinandertreffen im Restaurant der teilweise sich nicht bekannten, handelnden Personen, lohnt sich der ganze Film. Wer ist wer und was will jeder von einem?

„Eine Hure soll eine Hure spielen“

Der Familienvater und Theaterregisseur mit (mehreren) Aliasnamen dankt der Nutte Izzy mit 30.000 Dollar, damit sie nicht mehr als Escort arbeitet. Sie verwirklicht ihren Traum als Schauspielerin und überzeugt beim Vorsprechen bei genau diesem Regisseur. Die Konstellationen mit Kollegen verkomplizieren sich und plötzlich ist die neurotische Therapeutin auch noch mittendrin. WAS FÜR EIN INTELLIGENTER SPAß!

„Keine Witze in der Therapie“

Das neue Stück „Ein griechischer Abend“ schafft es am 19. September im Belasco Theatre am Broadway zur Uraufführung (und schafft eine Woche). Doch vom Theater auf der Filmbühne sieht man nichts, denn die wunderbaren Doppelbödigkeiten haben sich auf Hotelzimmerfluren etc. schon abgespielt. Dabei wollte man ja private Probleme nicht in die Theaterarbeit mit hinein nehmen.

EINE EMPFEHLENSWERTE, (HINTER)SINNIGE KOMÖDIE VOLLER ANSPIELUNGEN UND ZITATE. Woody Allen hätte es nicht besser und verdrehter machen können. DANKE

„Broadway Therapy“ (Originaltitel „She’s funny that way“)
USA 2014, Länge: 94 Minuten
Kinostarttermin: 20. August 2015
Regie: Peter Bogdanovich / Drehbuch: Peter Bogdanovich & Louise Stratten / Musik: Ed Shearmur / Kamera: Yaron Orbach
Besetzung: Owen Wilson: Arnold, Regisseur / Imogen Poots: Isabelle alias Izzy / Rhys Ifans: Seth Gilbert, Schauspieler / Kathryn Hahn: Delta Simmons , Arnolds Frau und Schauspielerin / Will Forte: Jushua Fleet, Autor / Jennifer Aniston: Jane, Therapeutin
Broadway Therapy - She's Funny That Way 20150820 Kino - Banner mit Portraits

18.06.15 – 1 UA – Kinostart

Logo VisitenkarteToi.Toi.Toi heute nach Cadolzburg zur Uraufführung des 6-Personen-Musicals „Mademoiselle Marie“ bei den Cadolzburger Burgfestspielen (von Matthias Lange und Fritz Stiegler, Regie: Jan Burdinski).
Ebenso Kinostart des empfehlenswerten Polit-Thrillers „Die Lügen der Sieger“ (Regie: Christoph Hochhäusler; mit Florian David Fitz, Lilith Stangenberg).

14.06.15 – 2 P

Toi.Toi.Toi heute nach Kloster Oesede in Georgsmarienhütte für „Rabatz im Zauberwald“ auf der Waldbühne Kloster Oesede (Märchenmusical von Wolfgang Barth (Text) und Klaus Rüter (Musik), Regie & Choreografie: Lars Linnhoff, Musikalische Leitung & Choreografie: Sabrina Vieweber) und in Berlin Premiere des Theaters auf dem Theater mit „Ariadne auf Naxos“ der Staatsoper im Schiller-Theater (Regie: Hans Neuenfels; mit der Gattin als Haushofmeister).

13.06.15 – 3 UA – 1 EA – 9 P – 1 WA

Stücke, die ich so lala finde. Toi.Toi.Toi nach Berlin, Mannheim, Tecklenburg, Ulm, Freiburg, Marburg, Heilbronn, Mayen, Lohne, Leinfelden-Echterdingen, Memmingen, Rathen, Wien und Leipzig.
Vielleicht finde ich das Musical N2N in Berlin gut. Heute Premiere „Fast normal“ („Next to normal“) im Renaissance Theater (Regie: Torsten Fischer, Musikalische Leitung: Harry Ermer, Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos; mit Katharine Mehrling, Guntbert Warns, Felix Martin, Devi-Ananda Dahm/Sophia Euskirchen, Dennis Hupka, Anthony Curtis Kirby, Jan-Philipp Rekeszus), in Berlin „Girls Night“ im Coupé Theater Berlin (Musical von Louise Roche), in Mannheim Premiere „Heiße Ecke“ auf der Freilichtbühne, in Tecklenburg deutsche Erstaufführung „Zorro“ bei den Freilichtspiele, in Ulm Premiere „West Side Story“ auf der Wilhelmsburg (Regie: Rhys Martin, mit Nikolas Heiber, Maria Rosendorfsky, Dalma Viczina, Christopher Brose / Maximilian Widmann, Stefan Rüh), in Freiburg Uraufführung „Die gute Stadt“ (Eine Stadt-Oper von Sinem Altan und Tina Müller, Regie: Thalia Kellmeyer, Musikalische Leitung: Nikolaus Reinke, Ausstattung: Olga Motta), in Marburg Uraufführung „Cinderella – A Rock’n’Roll Fairytale“ vom Landestheater auf dem Marktplatz (Regie: Matthias Faltz), in Heilbronn Premiere „Sekretärinnen“ (Regie: Philippe Besson), in Mayen Uraufführung „Genoveva“ bei den Burgfestspiele (von Carsten Braun – Text von Peter Nüesch; mit Robby Plücker), in Lohne Premiere „The Addams Family“ mit der Musical-AG Lohne, in Leinfelden-Echterdingen „Aida“ im Theater unter den Kuppeln – Freilichtbühne (Regie: Michael Hartusch), in Memmingen Premiere „Zarah 47“ vom Landestheater Schwaben (statt 30.5.), in Rathen Premiere „Der Glöckner von Notre Dame“ (Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Victor Hugo Fassung von Peter Dehler auf der Felsenbühne, MIT TOM PAULS ALS GLÖCKNER), in Wien Diplomshow Vanessa Ehmann im Theater im 1. Stock und in Leipzig Wiederaufnahme „Der Zigeunerbaron“ in der Musikalischen Komödie.

Danke Robert Carsens Inszenierung „Die Liebe zu den drei Orangen“

Seltener Abschiedsschmerz für viel zu lange von Robert Carsens Inszenierung „Die Liebe zu den drei Orangen“ („L’Amour des Trois Oranges“) an der Deutschen Oper Berlin (Premiere am 9. Dezember 2012).
mit Ante Jerkunica, Thomas Blondelle / Martial Defontaine, Dana Beth Miller, Markus Brück, Burkhard Ulrich, Bastiaan Everink, Marko Mimica, Barbara Krieger, Rachel Hauge, Alexandra Hutton, Heidi Stober, Andrew Harris, Seth Carico, Stephanie Lauricella, Jörg Schörner, Sunnyboy Dladla, Gideon Poppe, Matthew Peña, Álvaro Zambrano, Matthew Newlin, Noel Bouley, Thomas Lehman, Carlton Ford, Simon Pauly, ZhengZhong Zhou, dem Chor der Deutschen Oper Berlin, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem ebenso großartigen Opernballett der Deutschen Oper Berlin, der allseits einsetzbaren spielfreudigen Statisterie der Deutschen Oper Berlin und den MITARBEITERN RUNDHERUM und ÜBERALL.
DANKE für’s dabei sein dürfen. DANKELiebe zu den drei Orangen 20150612 Deutsche Oper Berlin - Schlussdeko

Der Weltenbauer Award am 9. Juni 2015 in Berlin

Weltenbauer Logo Weltenbauer Preis kleinDer von der Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V. (DTHG) verliehene Weltenbauer Award prämiert die originellste und überzeugendste technische Umsetzung einer künstlerischen Idee in einer Aufführung eines Theaters, einer Show oder Event-Produktion. Diese bühnentechnische Lösung muss live in einer Aufführung eingesetzt und ihre Anwendung dokumentiert werden.

Weltenbauer Logo Weltenbauer-Preis_2 Die 10 nominierten Produktionen für den Weltenbauer Award 2015 lauten:
„Babylon“ – Bayerische Staatsoper München
„Götterdämmerung“ – Anhaltisches Theater Dessau
„Jekyll & Hyde“ – TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH (Landestheater Altenburg und die Bühnen der Stadt Gera)
„Lichtgrenze“ – Stadt Berlin
„Madame Butterfly“ – Theater Kiel
„Orpheus steigt herab“ – Münchner Kammerspiele
„[The] Rolling Floyd“- Theater Drachengasse Wien
„Shockheaded Peter (Struwwelpeter)“ – Staatstheater Cottbus
„Die Soldaten“ – Bayerische Staatsoper
„Das Wunder von Bern“ – Stage Entertainment

3 der nominierten Aufführungen werden mit einem Preis ausgezeichnet.

Die Preisverleihung findet statt am Dienstag, 9. Juni 2015, um 18.30 Uhr auf der Safety in Action Bühne in Halle 3.2. der Messe Berlin

Weltenbauer-Preis stage-set-scenery_email_signatur_partner_de

Vier Mal Musical und nicht für Pia Douwes und nichts für die Operette – der Österreichische Musiktheaterpreis 2015

12 Kategorien, 2 Sonderpreise und ein Lebenswerk- und einen neuen Musical-Preis. Der Österreichische Musiktheaterpreis wird seit 2013 für herausragende Leistungen in Oper, Operette, Musical und Ballett verliehen. Er wird von privaten Sponsoren finanziert. Die Preisträger erhalten eine Skulptur, den Goldenen Schikaneder.
Teilnahmeberechtigt sind alle darstellenden Künstlerinnen und Künstler an den österreichischen Stadt-, Landes- und Bundestheatern, wobei jedes Theater je eine Nominierung pro Kategorie einreichen kann. Die Gewinner werden aus einer Jury von Künstlerinnen und Künstlern ermittelt. Neu 2015 wird außerdem der Kronen Zeitung Musical Preis vergeben.
Die dritte Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises fand am 8. Juni 2015 (einen Tag später als der Broadway-Tony) im Ronacher statt und wurde von Christoph Wagner-Trenkwitz moderiert. Das VBW Orchester musiziert unter der Leitung von Koen Schoots. Wer ist mit was aufgetreten?

Preisträger 2015 (in Musicals)
Beste männliche Hauptrolle: Jochen Schmeckenbecher – Mann von la Mancha (Don Quixote/Cervantes) an der Bühne Baden
Beste Ausstattung: Der Besuch der alten Dame im Ronacher (Peter J. Davison/Bühne und Uta Loher und Conny Lüders/Kostüme), Platee im Theater an der Wien (Gideon Davey)
Beste Gesamtproduktion: Sweeney Todd an der Volksoper Wien
Krone Musicalpreis: Uwe KrögerÖsterreichischer Musiktheaterpreis 20150608 Wien - Artikel Kronen Zeitung

Die NOMINIERTEN:
(Preisträger mit *)

BESTE AUSSTATTUNG
Oper Graz – Annemarie Woods – La Favorite
* Raimund Theater, Ronacher – Peter J. Davison (Bühne) / Uta Loher & Conny Lüders (Kostüm) – Der Besuch der alten Dame
* Theater an der Wien – Gideon Davey – Platée

BESTE BALLETTPRODUKTION
Landestheater Linz – Mei Hong Lin – Carmina Burana
Oper Graz – Darrel Toulon – Die Liebe einer Königin
* Theater an der Wien – Hamburg Ballett/John Neumeier – Die Kameliendame

BESTE GESAMTPRODUKTION
Oper Graz – Jenůfa
Theater an der Wien – Platée
* Volksoper Wien – Sweeney Todd

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE
* Bühne Baden – Jochen Schmeckenbecher – Don Quixote/Cervantes – Der Mann von la Mancha
Oper Graz – Yijie Shi – Fernand – La Favorite
Theater an der Wien – Marcel Beekman – Platée – Platée

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE
Raimund Theater, Ronacher – Hans Neblung – Matthias Richter, Bürgermeister – Der Besuch der alten Dame
* Theater an der Wien – Bo Skovhus – Nick Shadow – The Rake’s Progress
Volksoper Wien – Boris Eder – Baron Koloman Zsupan – Gräfin Mariza

BESTER MÄNNLICHER NACHWUCHS
Landestheater Linz – Oliver Liebl – Blechmann – The Wiz – Der Zauberer von Oz
* Salzburger Landestheater – Alexey Birkus – Gremin – Eugen Onegin
Theater an der Wien – Andrew Owens – Don Ramiro – La cenerentola und Tito Vespasiano | La clemenza di Tito (für 2 Rollen nominiert)

BESTE MUSIKALISCHE LEITUNG
Oper Graz – Dirk Kaftan – Jenůfa
Theater an der Wien – René Jacobs – Idomeneo
* Volksoper Wien – Hans Graf – Feuersnot

BESTE REGIE
Oper Graz – Johannes Erath – Lohengrin
Stadttheater Klagenfurt – Tobias Kratzer – Die Csárdásfürstin
Theater an der Wien – Damiano Michieletto – Idomeneo

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE
Oper Graz – Gal James – Jenůfa – Jenůfa
Raimund Theater, Ronacher – Pia Douwes – Claire Zachanassian – Der Besuch der alten Damen
* Tiroler Landestheater – Jennifer Maines – Kundry – Parsifal

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE
* Landestheater Linz – Bernadett Fodor – Erda – Das Rheingold
Oper Graz – Tatjana Miyus – Musetta – La Bohème
Volksoper Wien – Martina Mikelic – Florence Pike – Albert Herring

BESTER WEIBLICHER NACHWUCHS
Landestheater Linz – Martha Hirschmann – Dido – Dido und Aeneas
* Oper Graz – Dshamilja Kaiser – Leonor de Guzman – La Favorite
Raimund Theater, Ronacher – Milica Jovanovic – Christine Daaé – Love Never Dies

BESTES FESTIVAL
Wiener Festwochen | Markus Hinterhäuser

ORF III PREIS
Piotr Beczala

KRONE MUSICALPREIS 2015 durch Publikumswahl:
Annemieke Van Dam / Pia Douwes / * Uwe Kröger / Lukas Perman / Drew Sarich

Österreichischer Musiktheaterpreis 20150608 Wien - Banner

Mehr Nominierte als sonst – nicht jeder kann gewinnen – Die Tony Awards 2015 in New York

Fun Home on Broadway 2015 5 Tonys - LogoAnd the winner are…: „Fun Home“ und „The Curious Incident of the Dog in the Night-Time“ („Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“) bekamen jeweils fünf Tonys in den Kategorien von Musical bzw. Schauspiel.

Tony Awards 2015 Banner calendar2015_heroDer Tony Award, eigentlich der Antoinette Perry Award, ist ein seit 1947 jährlich vergebener US-amerikanischer Theater- und Musicalpreis, der als wichtigster amerikanischer Theaterpreis gilt. Der Tony Award wird von circa 700 Juroren vergeben, die sich aus der Unterhaltungsbranche und Presse rekrutieren.
Tony Awards 2015 logo_tonyawards_2015Bei den Tony Awards gilt ein Theaterstück bzw. Musical als „neu“, wenn es bisher weder eine Broadway-Produktion davon gab noch Teil des „historischen oder allgemeinen Repertoires“ ist. Um für den Tony Award nominiert werden zu können, muss eine Show innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne Premiere gehabt haben. Als „Broadwaytheater“ wird ein Theater mit mehr als 500 Sitzplätzen sowie einigen anderen Kriterien definiert.

Tony Awards 2015 Logo hochMehrfach nominierte Produktionen
12: An American in Paris, Fun Home
10: Something Rotten!
9: The King and I
8: Wolf Hall Parts One & Two
7: Skylight
6: The Curious Incident of the Dog in the Night-Time
5: Hand To God, On the Twentieth Century, The Visit, You Can’t Take It with You
4: Airline Highway, The Elephant Man, On the Town
3: The Audience
2: The Last Ship

Fun Home on Broadway 2015 5 Tonys - Banner

Fun Home on Broadway 2015 5 Tonys - LogoIn sieben Kurzgeschichten rekapituliert Bechdel ihre Kindheit und Jugend im ländlichen Pennsylvania der 1960er-Jahre. Schwerpunkt ist ihr kompliziertes Verhältnis zu ihrem Vater Bruce, der das familieneigene Bestattungsunternehmen (engl.: Funeral Home, ironisch von der Familie zu Fun Home verkürzt, d.h. „Spaßhaus“) leitet. Während Alison ein rebellischer Tomboy ist, ist Bruce feminin und „bis zur Tyrannei“ perfektionistisch, was bis zu seinem frühen Tod (Verkehrsunfall, als sie 19 war) zu Spannungen zwischen ihm einerseits und Alison und ihren Brüdern Chris und John andererseits führt.

Fun Home on Broadway 2015 5 Tonys - DarstellerKing and I on Broadway 2015 Tonys - LogoAnna Leonowens, die Witwe eines englischen Offiziers, kommt 1860 als Lehrerin an den Hof des Königs von Siam. Um das schlechte Image der Siamesen ein wenig aufzumöbeln, soll sie Seiner Hoheit, dessen 67 Kindern und zahllosen Haupt- und Nebenfrauen die Grundlagen der westlichen Zivilisation beibringen.
1952: Tony Award – Bestes Musical, 1956: 5 Oscars für die Verfilmung, 1996: Tony Award – Beste Neuinszenierung eines Musicals: 9 Nominierungen, 4 gewonnenKing and I on Broadway 2015 Tonys - Banner

Curious Incident of the Dog in the Night-Time on Broadway 2015 5 Tonys - LogoSimon Stephens adaptierte „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ (Originaltitel: „The Curious Incident of the Dog in the Night-Time“) als Theaterstück, das am 2. August 2012 seine Premiere im Cottesloe Theatre des Royal National Theatre in London erlebte, wo es bis Oktober des Jahres aufgeführt wurde. Es erwies sich als enormer Publikumserfolg und erhielt 2013 sieben Laurence Olivier Awards. Ab März 2013 wurde es im West End im Apollo Theatre gespielt. Doch 19. Dezember 2013 stürzte jedoch die Decke des Apollo Theatre teilweise ein. Aktuell ist die Produktion im Gielgud Theatre zusehen.
Die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte am 15. September 2013 am Staatsschauspiel Dresden unter der Regie von Jan Gehler.

Curious Incident of the Dog in the Night-Time on Broadway 2015 5 Tonys - BannerModeriert wurden die „69th Annual Tony Awards“ am 7. Juni 2015 in der Radio City Music Hall in New York City von Kristin Chenoweth und Alan Cumming. Vom Eintreffen der Gäste am roten Teppich berichteten Darren Criss, Laura Osnes und Sierra Boggess.
Tony Awards 2015 Red Carpet hosted by Darren Criss, Laura Osnes and Sierra Boggess

06.06.15 – 1 UA – 2 P – Konzert – Eröffnung

Toi.Toi.Toi heute nach Oldenburg, Coesfeld, Arnsberg, München und Hamburg sowie gestern in Lübeck.
In Oldenburg Uraufführung „Land in Sicht“ im Kleinen Haus des Staatstheaters Oldenburg (Liederabend mit Mitgliedern des Schauspiel-Ensembles), in Coesfeld Premiere „Die Schöne und das Biest“ mit dem Freilichtbühne Coesfeld e.V. (Musik von Martin Doepke, Songtexte von Elke Schlimbach und Grant Stevens, Dialoge von Christian Bieniek; Regie: Victoria & Tilman Wohlleber, Choreographie: Victoria Wohlleber, Musikalische Leitung: Tilman Wohlleber, Kostüme: Bettina Loose), in Arnsberg Premiere „Kiss Me, Kate“ der Freilichtbühne Herdringen e.V. Arnsberg (Regie & Choreographie: Patricia Hoffmann, Musikalische Leitung: Tim Erlmann, Spielleitung: Saskia Senft), in München das MUT-Finalkonzert im Prinzregententheater und in Hamburg Eröffnung des Schmidtchen – maximal 200 Zuschauer passen in den flexibel bestuhlbaren Theatersaal.
Gestern in Lübeck Uraufführung „Leonard Cohen – I’m a hotel – songs of love and hate“ in den Kammerspiele (von & Inszenierung: Pit Holzwarth, Ausstattung Werner Brenner, Musikalische Leitung Willy Daum; Cohen: Astrid Färber, Susanne Höhne, Vassiliki Roussi, Andreas Hutzel, Henning Sembritzki, Timo Tank, Jochen Weichenthal).

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Uraufführungen am 5. Juni

Logo Visitenkarte1999 „Der Glöckner von Notre Dame“ im Musical-Theater am Potsdamer Platz, Berlin-Tiergarten (05.06.1999), „Panik Sound Club“ mit der HdK Berlin in der Neuköllner Oper, Berlin-Neukölln (Uraufführung 05.06.2003) sowie „Die Drei von der Stammzelle“ der Stammzellformation mit Nini Stadlmann, Franz Frickel und Tom van Hasselt im BKA – Berliner Kabarett Anstalt, Berlin-Kreuzberg (Uraufführung 05.06.2013).

Panik Sound Club

Ein Lied für Gewinner von Niclas Ramdohr (Musik) und Peter Lund (Text)Koproduktion mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin; Uraufführung 05.06. 2003

Mit: Marco Billep, Johanna Bolten, Janko Danailow, Stefanie Dreyer, Melanie Haffke, Melanie Rainer, Samuel Schürmann, Anja Schulenburg, Dominik Schulz, Leticia Thate, Marysol Ximénez-Carillo

04.06.15 – 3 P – 2 Konzerte

Toi.Toi.Toi heute nach Gießen/Wieseck, Bottrop, Hamburg, München, St.Gallen und Berlin.
In Wieseck bei Gießen die kurzfristig verschobene Premiere „Robin Hood“ im Bürgerhaus Wieseck mit der Musical-AG der Herderschule, in Bottrop Premiere „Liebesperlen“ in der Bergarena (Bergwerk Prosper Haniel) von der Landesbühne Castrop-Rauxel aus (Regie: Heinrich Huber), in Hamburg die Gastspielpremiere „Der Bürger als Edelmann“ im Ernst Deutsch Theater vom Schloss-Theater Berlin, in München das MUT-Semifinale im Prinzregententheater (u.a. mit Dennis Weißert), in St.Gallen das Konzert „John Williams Filmmusik“ und in Berlin an der UdK bei Crescendo das „Big Band Konzert“
Kinostart „PARCOURS D’AMOUR“ Ein Dokumentarfilm von Bettina Blümner (Deutschland 2014, 81 Minuten).

Wir sind was wir sind, und das ist auch gut so

Erstaunliches zu hören, gibt es beim Mitsing- und Mitklatsch-Lied im neuen Zeichentrickfilm: „Wir sind was wir sind, und das ist auch gut so“. Eigentlich geht es um Waldtiere, die in einem freundlichen Miteinander zusammen leben. Und jeder ist unterschiedlich. Und schätzt Freundschaft über alles.
In „Die kleine Rabe Socke – Das große Rennen“ hat eine ziemlich große Klappe der Rabe mit der Ringelsocke. Klein, aber ein ziemlich großer Egoist, dem die gesammelten Wintervorräte der Tiere verloren gehen. Leider steht der Titelprotagonist nicht zu seinen Fehler und gesteht sie. Das ist wirklich schlecht an diesem Film.
Doch er möchte das wieder gut machen. Der Aufschneider meint natürlich, das „Auto“-Rennen sicher zu gewinnen. Auch wieder ein schlechter Charakterzug.
Am Ende schafft er das, hat geholfen und einen neuen Freund gefunden. Warum gerade diese fiese Socke am Ende doch noch gefeiert wird …
Zwei schöne Lieder hat der Film und eine fabelhafte Filmmusik. Die eindeutige, allzu deutliche, universelle Botschaft fällt positiv aus dem Rahmen.

kleine Rabe Socke 2 - Das große Rennen 20150820 Kino - Banner

03.06.15 – 2 P

Toi.Toi.Toi heute nach Berlin. Sowie gestern in Dinkelsbühl.
In der Spukvilla in Berlin-Tempelhof machen Die Wilden Witwer Crossover sogar mit Frau.
Gestern Premiere in Dinkelsbühl: „Jesus Christ Superstar“ auf der Freilichtbühne am Wehrgang (Regie & Bühnenbild: Peter Cahn, Musikalische Leitung: Andreas Harwath; Jesus: Thorsten Engels, Judas: Marco Wiskandt, Maria Magdalena: Beatrice Forler, Simon: Manuel Lopez, Petrus: Patrick Mai).

Mustergültige Musical-Erstaufführung – „Flashdance“ mehr als 20 Mal ausverkauft im Opernhaus Chemnitz

Das war super, Spitze, ein Knaller. Das Musical „Flashdance“ nach dem Hollywood-Film läuft seit der Premiere am 20. September 2014 mehr als 20 Mal ausverkauft im Opernhaus Chemnitz. Zuvor waren Inszenierungen nur im Le Théâtre, Kriens-Luzern / Schweiz (DSE 09.11.2013) und in der Johann-Pölz-Halle, Amstetten / Österreich (ÖE 06.08.2014).
Jeder, der auf, vor oder neben der Bühne beteiligt ist an der Chemnitzer Produktion, kann stolz auf sein Ensemble und das Ergebnis sein. Die Geschichte wird erzählt und motiviert, ist ernsthaft und witzig, vielschichtig und mehrdimensional. Es geht um Stahlwerksarbeiter, die wegrationalisiert werden sollen, Zweitjobs zum Überleben, die aber die eigenen Träume nicht wahr werden lassen, und die Frage, was jeder einzelne von einer Beziehung haben möchte. Im Mittelpunkt die taffe Schweißerin Alex Owens, die in einem einfachen Lokal tanzt und von einer Ballettausbildung träumt. Ganz nebenbei legt sie sich mit dem Juniorchef an und dann ins Bett. Der will ihr helfen, was sie wieder nicht will. Was sie erreichen will, muss sie selbst durchsetzen.
Götz Hellriegel schuf Regie, Choreographie und viele wunderbare Spielsituationen. Das Ensemble bleibt in Bewegung (sehr viele Musicalgäste, einem exzellenten Ballettpaar vom Opernhaus und keinen Opernchor) und erzählt mit viel Herzblut und schauspielerischer Genauigkeit die Geschichte. Tom Bitterlich sorgt von einem der Keyboards aus dem Orchestergraben für den satten Rockbeat oder auch für fühlbare Stimmung in Solonummern. Dafür gibt es eine schlagkräftige Band und die Philharmonie hat frei. Neben den Filmhits gibt es eine ganze Reihe neuer Lieder, die in Deutsch gesungen werden. Dietlind Konold hat eine klare Ausstattung mit hauptsächlich verschiebbaren Wänden, hinter den die Räume bzw. Kabinen immer wieder schnell wechseln können. Seitliche Zimmer auf der Vorbühne und einen Bühnenbreiten Ballettspiegel ergänzen den eher freien Raum.
Das Ensemble glänzt von Anfang an. Neben den „Erwachsenen“, den Solisten des Opernhauses, verkörpert Nadja Scheiwiller nach der DSE erneut Alex Owens. Der Chemnitzer Philipp Dietrich kehrt nach seiner Musicalausbildung und einigen Theaterengagements auf die Bühne zurück, wo er erste Schritte im Musical machte. („Victor/Victoria“, „Der kleine Horrorladen“).
Meine 75. Theatervorstellung, die ich in Chemnitz gesehen habe, und meine 48. davon im Opernhaus Chemnitz haben wieder gezeigt, warum ich so viele Aufführungen und Musical-Erstaufführungen in 20 Jahren gesehen habe. Und das Publikum hat sich so fein angezogen – ach wie selten habe ich das in letzter Zeit so gesehen. Bravi

Flashdance 20140920 Opernhaus Chemnitz - Banner Flashdance Besetzung 20150531 616_kleinFlashdance – Das Musical

Buch von Tom Hedley und Robert Cary, Musik von Robbie Roth, Liedtexte von Robert Cary und Robbie Roth
Deutsche Übersetzung von Anja Hauptmann

Deutsche Erstaufführung am 20.09.2014 im Opernhaus Chemnitz
Wiederaufnahme am 23.04.2016 und dann quasi in vier Blöcken bis 28.05.2016

Inszenierung und Choreografie: Götz Hellriegel / Musikalische Leitung: Tom Bitterlich / Bühne und Kostüme: Dietlind Konold

Alex Owens: Nadja Scheiwiller / Nick Hurley: Philipp Dietrich / Gloria: Ira Theofanidis / Kiki: Tamara Wörner / Tess: Anne-Mette Riis / Jimmy: Michael Heller / C.C.: Andreas Kindschuh / Ms. Wilde & Louise: Muriel Wenger / Hannah: Sylvia Schramm-Heilfort / Harry: Wieland Müller oder Roland Glass / Joe: Stephan Hönig oder Peter Heber / Musicalensemble: Lisandra Bardél, Katherine Ann Fields, Nathalie Parsa, Linda Schmid, Ann-Michèle Schneider, Victoria Spindler, Johannes Brüssau, Fabian-Joubert Gallmeister, Claus Opitz, Richard-Salvador Wolff / Ein Ballettpaar: Nadja Nord, Erkan Kurt / Tarah-Malaika Pfeiffer, Ivan Cheranev / Valerija Frank, Milan Maláč; Straßentänzer: David Neubert, Andreas Hoff / Anton Hofmeister; Paparazzi: Mitglieder des Studio W.M. – Werkstatt für Musik und Theater