London für drei Pennys zu haben

Threepenny Opera, The 201605 National Theatre London - Plakat_

Threepenny Opera, The 20160526 National Theatre London – Plakat

Endlich schaffe ich es ins Olivier Theatre. Es ist mit 1100 Plätzen das größte der drei Theater im Royal National Theatre London (eröffnet vor 40 Jahren im Februar 1976). Premiere der „The Threepenny Opera“ war am 26. Mai 2016 als Neuinszenierung des künstlerischen Leiters Rufus Norris.

Das passende Stück in die heutige Zeit, auch für Extempores von Macheath geeignet – über London, die Politik und die Situation im Speziellen. Nicht nur für Britannien eine gute Wahl.

John Gay’s „The Beggars Opera“ wurde von Elizabeth Hauptmann ins Deutsche übersetzt und diente als direkte Vorlage für Kurt Weill und Bertolt Brecht. Simon Stephens schrieb nun für das NT eine neue Übersetzung – quasi zurück ins Englische – mit einer Menge von Kraftausdrücken. Die Qualität kann ich nicht beurteilen.

Eine große Inszenierung voller Regietheater, mit Schauspielern, die teils sehr gut singen können, und einer schrägen Kapelle mit schrägen Instrumenten, plus Charakter erzählenden Kostümen auf einer riesigen, offenen Bühne voller zerrissener Papierwände mit integrierter, aber kaum genutzter Zylinderhubdrehbühne. Insgesamt hat mich die Aufführung beeindruckt.

Threepenny Opera im National Theatre London_

„The Threepenny Opera“
von Kurt Weill, Bertolt Brecht und Elizabeth Hauptmann, Übersetzung ins Englische von Simon Stephens

Premiere am 26. Mai 2016 National Theatre – Olivier Theatre London

Inszenierung: Rufus Norris | Musikal. Leitung: David Shrubsole | Choreographie: Imogen Knight | Design: Vicki Mortimer | Licht: Paule Constable | Sound: Paul Arditti | Fight Director: Rachel Bown-Williams & Ruth Cooper-Brown
Macheath: Rory Kinnear | Mr. Peachum: Nick Holder | Mrs. Peachum: Haydn Gwynne | Polly Peachum: Rosalie Craig | Lucy Brown: Debbie Kurup | Tiger Brown: Peter De Jersey | Jenny: Sharon Small | Street Singer: George Ikediashi | sowie Sarah Amankwah | Hammed Animashaun | Toyin Ayedun-Alase | Jamie Beddard | Rebecca Brewer | Andrew Buckley | Ricky Butt | Mark Carroll | Matt Cross | Conor Neaves | Wendy Somerville | Dominic Tighe

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Wiederkommen mit Wiedersehen

Nun ist es nicht nur eine große Freude, das Musical an sich und nach 2013 diese grandiose Inszenierung von „Titanic“ in einem anderen Theater wiederzusehen. Sondern die einfache Erkenntnis, dass mit den Rollen-und-Stück-passenden Kostümen sowie einer erstklassigen Tongestaltung die Engländer den Deutschen zu dem zeigen, wie Regietheater handwerklich richtig und jedenfalls besser als Regisseurtheater gemacht wird.

Und diese Planung der 20 Darsteller auf der kleinen Bühne! Verblüffend. Denn einige sind zunächst Schiffsangestellte beim Opening, dann in der selben Nummer die Dritte-Klasse-Passagiere, um dann kurz danach in feinen Roben die First Class zu geben. Dieser Wahnsinn. Diese Energie!

Sehr schade, dass diese Inszenierungen nicht nach Deutschland exportiert werden. Wir würden uns so einigen Ärger ersparen …


„Titanic“ im Charing Cross Theatre London, Übernahme 28.5.-6.8.2016

Directed by Thom Southerland with musical staging by Cressida Carré, musical direction by Mark Aspinall, set & costume design by David Woodhead, lighting design by Howard Hudson and sound design by Andrew Johnson.
The cast features Philip Rham,Scarlett Courtney, Matthew Crowe, Sion Lloyd, Shane McDaid, Dudley Rogers, Victoria Serra, Judith Street, David Bardsley, Alistair Barron, Helena Blackman, Scott Cripps, James Gant, Luke George, Douglas Hansell, Rob Houchen, Claire Machin, Jessica Paul, Peter Prentice and Dom Simpson.

Henry-Street-Umzug vom Southwalk zum Strand

Wenn die Produktionen der Menier Chocolate Factory auf die großen Bühnen im Londoner West End umgesetzt werden, bleiben sie leider beengt, klein, piefig, eben nur so ok. „Funny Girl“ ist ein großes, extrem bilderreiches Musical, was fast nur aus Rückblenden besteht. Ganz linear wiederum darin erzählt. Von Beginn an 1964 für die Darsteller geschrieben, die ihre Charaktere zum Blühen bringen können (wenn die Regisseure es können). Die Menier Chocolate Factory setzte aber nur auf einen Star direkt, war vor Probenbeginn deswegen ausverkauft und handelte sich damit Probleme und vermehrte Aufmerksamkeit ein. Denn Sheridan Smith spielte teilweise über Wochen nicht. Das konnte die wesentlich ältere, aber ebenso stubsnäsige Imelda Staunton im gleichen Savoy Theatre in „Gypsy“ besser. Mehr als ein nur ebenso stubsnäsiger Ersatz glänzte schon Natasha J Barnes in der Premierenserie. Und ich empfand es als großes Glück, diese wunderbare Solistin im Savoy Theatre als Fanny Brice (und nicht als Emma) zu sehen.

Großartige Künstler sind an ihrer Seite: Gay Soper als Mrs. Strakosh, die ich jedesmal wunderbar finde und auch vermisse, und Darius Campbell als Nick Arnstein, der mich zuletzt als First Sergeant Milt Warden in „From Here to Eternity“ langanhaltend beeindruckte, sind mitten im etwas zu kleinen Ensemble fürs Savoy.

So sehr ich die Hallenproduktionen der Menier Chocolate Factory schätze, auf der großen Bühne haben sie dann immer Defizite. Zum Glück ist das Stück sehr sehr gut, die Aufführung schlau durchdacht und die Sänger_innen großartig.

Funny Girl
Übernahme direkt aus der Menier Chocolate Factory (dort 20.11.2015 bis 05.03.2016) – Spielzeit 09.04.-08.10.2016 im Savoy Theatre London

 

25.06.16 – 8 P

Toi.Toi.Toi heute nach Potsdam, Schönebeck, Cottbus, Donauwörth, Meppen, Heidelberg, Mayen & Laxenburg.
„Pygmalion & La Muse de l’Opéra ou Les Caractères lyriques & Les Caractères de la Danse“ im Hans Otto Theater Potsdam (Musikfestspiele Potsdam Sanssouci; Choreografie & Regie: Natalie van Parys; Musikalische Leitung: Christophe Rousset, Licht: Hervé Gary, Bühnenbild: Antoine Fontaine, Kostüme: Alain Blanchot, Tanzcompagnie: LES CAVATINES; La Muse de l’Opéra & Céphise  Chantal Santon-Jeffery, Sopran, La Statue Magali Arnault-Stanczak, Sopran, L’Amour Jodie Devos, Sopran, Pygmalion Anders J. Dahlin, Tenor, Chor (Volk, Nymphen) VOCALCONSORT BERLIN),
Fledermaus beim Schönebecker Operettensommer,
Sugar – Manche mögen’s heiß im Staatstheater Cottbus sowie auf der Freilichtbühne am Mangoldfelsen Donauwörth,
42nd Street auf der Freilichtbühne Meppen,
Kiss Me, Kate im Schloss Heidelberg,
Ewig jung bei den Burgfestspielen Mayen sowie beim Kultursommer Laxenburg.
Heute sollte auch die Uraufführung sein von „Jeanne d´Arc“ (von Maricel, unterstützt vom Verlag Gallissas, Regie: Stanislav Mosa) im Rhein-Main-Theater Niedernhausen, was zunächst verschoben wurde am 20.2.16; im März 2016 wurde die UA am 25.06.2016 überraschend komplett abgesagt (kurz vor Probenbeginn).

Villa Verdi bald in Berlin

Das berühmte Quartett aus Verdis „Rigoletto“ gibt dem Theaterstück von Ronald Harwood seinen Titel und wird auch live auf der Bühne gesungen werden. Aber nicht nur klassische Musik wird in „Quartetto“ zu hören sein. Auch alte Liebeslieder, Jazz-Klassiker oder Balladen wie zum Beispiel „When I fall in love“, „My funny valentine“, „One for my baby“ oder „La mer“ werden die Stars der Produktion René Kollo, Karan Armstrong, Victor von Halem und Ute Walther, am Flügel begleitet von Harry Ermer, anstimmen.

Noch nie wurde das 1999 in London uraufgeführte Stück bislang mit wirklichen Sängern besetzt.

Das Erfolgsstück „Ewig jung“ ist aus dem Renaissance-Theater Berlin nicht mehr wegzudenken. Jetzt das zweite Stück, was in einem Ruhesitz spielt, wo keiner zur Ruhe kommen will und mächtig Musik macht.

Quartetto 159_

„Quartetto“
von Ronald Harwood
Deutsch von Janice Probert-Gromüller und Albert-Reiner Glaap

Premiere am 22. Juni 2016 im Renaissance-Theater Berlin durch die Neue Theater-Betriebs GmbH
Voraufführungen ab 18. Juni 2016

mit Karan Armstrong als Cecily Robson, René Kollo als Reginald Paget, Victor von Halem als Wilfred Bond, Ute Walther als Jean Horton, am Flügel Harry Ermer

Regie: Torsten Fischer | Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos | Musikalische Leitung: Harry Ermer

17.06.16 – 1 UA – 5 P

Toi.Toi.Toi heute nach Fulda, Magdeburg, Delitzsch, Sondershausen, Baden und Oekingen.
In Fulda Uraufführung „Der Medicus“ im Schlosstheater durch Spotlight Musicals (bis zum 28. August, von Dennis Martin, Marian Lux, Wolfgang Adenberg und Christoph Jilo, Regie: Holger Hauer, mit Friedrich Rau, Sabrina Weckerlin, Reinhard Brussmann, Andreas Wolfram, Lutz Standop, Sebastian Lohse, Devi-Ananda Dahm, Janko Danailow),
in Magdeburg Premiere „Hair“ auf dem Domplatz (Deutsche Dialoge von Nico Rabenald; Regie: Erik Petersen, Musikalische Leitung: Damian Omansen, Bühne: Jens Kilian, Kostüme: Dagmar Morell, Choreografie: Kati Farkas, mit Jan Rekeszus, Gil Ofarim, Andreas Bongard, Daniel Dodd-Ellis, Beatrice Reece, Ana Milva Gomes, Nedime Ince),
in Delitzsch? Premiere „Zootopia“ im Leipziger Zoo? mit Theaterakademie Delitzsch,
in Sondershausen Premiere „Anatevka“ im Schlosshof durch die Nordhausener (Regie: Toni Burkhardt),
in Baden Premiere „Frasquita“ in der Sommerarena der Bühne Baden (bis 27.8.; R: Anette Leistenschneider, ML: Franz Josef Breznik, C: Marcus Tesch, A: Roswitha Wilding-Meisel ?),
in der Schweiz Premiere „Bezauberndes Fräulein“ auf der Bühne Burgäschi acht Mal beim Hornusserhaus Oekingen Freilicht (bis 27. Juni 2016, Melanie Gehrig inszeniert und stattet aus und spielt die Rolle der Köchin)
und letztmalig das großartige eine-Art-von-Musical-und-Schauspiel „Und Gad ging zu David“ im Tiyatrom Berlin-Kreuzberg,
in Basel „Jesus Christ Superstar“ am Theater Basel (mit Jesus Christ: Alexander Klaws, Judas Iscariot: Patrick Stanke, Mary Magdalene: Andrea Sánchez del Solar, Pontius Pilate: Andrea Matthias Pagani),
und in Mainz „In the Heights“ im Theater im P 1 auf dem Campus Uni Mainz.

Neustart zu Frau Luna

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Frau Luna ab 27. Oktober im Tipi am Kanzleramt Berlin

Neustart zu „Frau Luna“ ab 27. Oktober 2016 im Tipi am Kanzleramt

Die Mischung macht’s und das exquisite Ensemble will die neue „Frau Luna“-Inszenierung eher nicht aufmischen, sondern als Zeitstück sehen. Fritz Steppke (Benedikt Eichhorn) träumt nicht nur von Marie (Sharon Brauner), sondern auch vom Mann im Mond, der eine Frau ist, die von einer Frau gespielt wird. Mal sehen, was Andreja Schneider aus der großen Gesangspartie Frau Luna zaubern wird. Witwe Pusebach (Christoph Marti) trifft unverhofft ihren Schwarm Theophil (Tobias Bonn) wieder. Die Besetzung der beiden Frauenrollen wirft bei mir eher Fragen auf, gerade weil Christoph Marti als Clivia letztens als Diva auf der Berliner Bühne glänzte. Regisseur Bernd Mottl verspricht die Operette ernst zu nehmen und Johannes Roloff möchte möglichst nah am musikalischen Original bleiben.

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Frau Luna ab 27. Oktober im Tipi am Kanzleramt Berlin – Saalplan

Das Tipi am Kanzleramt wird leicht umbestuhlt (ca. 470 Plätze dann) und bekommt neben einer vergrößerten Bühne unter dem Sternenhimmelzeltdach (Bühnenbild: Friedrich Eggert, Heike Seidler entwirft die Kostüme statt Falk Bauer) für 12 Solisten und 8 Tänzerinnen auch ein zwölfköpfiges Orchester, die Mondharmoniker. Vom 27. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017 wird zunächst gespielt und am 16. Juni 2016 startete der Vorverkauf. Feiert jetzt Berlin das Paul-Lincke-Jahr zu seinem 150sten Geburtstag und 70sten Todestag 2016? Jedenfalls werden dann 2017 die Urheberrechte frei …

Am 2. Mai 1899 wurde „Frau Luna“ im Berliner Apollo-Theater an der Friedrichstraße einaktig uraufgeführt – mit Texten von Heinz Bolten-Baeckers und Musik von Paul Lincke. 1904 entstand erst das Lied „Das macht die Berliner Luft“ (die inoffizielle Berlin-Hymne). 1922 dann die große Überarbeitung Linckes zum zweiaktigen Werk unter Nutzung weitere, eigener Schlager und Operettenlieder.

Spätestens seit damals ist das Stück immer wieder zu sehen, nicht nur in Berlin und Brandenburg. Seit 1957 gibt es die Bearbeitung durch den Operetten-Experten Otto Schneidereit, die vor allem in der DDR zu sehen war. Es gibt aber auch Neufassungen von Winfried Radeke, Andreas Bisowski, Peter Lund u.a.

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Frau Luna ab 27. Oktober 2016 im Tipi am Kanzleramt Berlin

Schon 2000 hatte die Bar Jeder Vernunft Lust auf eine Neuentdeckung und beauftragte Thomas Brasch für eine Neufassung 2001. Geld sollte per Aktien gesammelt werden und es hieß „Gute Chancen für ‚Frau Luna‘ in der Bar“. Doch die Produktion kam nicht zustande. Der Wunsch aber blieb. Jetzt also nicht in der Bar, sondern demnächst im Tipi. Mit Option auf eine Wiedersehen 2018.

Hier eine Auswahl der Produktionen, gerne nehme ich weitere aus der Region in die Liste auf:

02.05.1899 Apollo Theater Berlin, Berlin-Mitte
1922 Überarbeitung
01.05.1957 Metropol-Theater Berlin, Berlin-Mitte
1959 Titania-Palast, Berlin-Steglitz
16.09.1965 Theater des Westens, Berlin-Charlottenburg
08.11.1966 Hans Otto Theater, Potsdam (Neufassung von Otto Schneidereit)
02.10.1981 Theater des Westens, Berlin-Charlottenburg
1986 Spandauer Volkstheater Varianta, Berlin-Spandau
16.10.1987 Metropol-Theater Berlin, Berlin-Mitte (mehr als 190 Aufführungen!)
11.05.1990 Gutshof Schloss Britz, Berlin-Neukölln (Fassung Winfried Radeke)
18.02.2000 Theater Karlshorst, Berlin-Lichtenberg (Bearbeitung mit einem Schlussbild von Hans-Dieter Arnold (und ohne das erste Bild))
08.05.2004 Jacobi-Kirche Kreuzberg, Berlin-Kreuzberg
30.05.2006 „Comedian Harmonists besuchen Frau Luna“ im Theater am Kurfürstendamm, Berlin-Charlottenburg (UA am 22.03.2006, Buch: Jürgen Wölffer)
19.06.2013 Volksbühne Berlin, Berlin-Mitte (Fassung von Herbert Fritsch)
die 2014er Einstudierung Peter Lunds mit den UdK-Musicalstudenten war leider nicht öffentlich
06.08.2015 Festwiese, Beelitz
27.10.2016 tipi – Das Zelt, Berlin-Tiergarten
dazu siehe auch die ersten Ankündigungen vom Beginn des Jahres in diesem Blog

Bilder © Frank Wesner

„Frau Luna“
Operette in zwei Akten, Musik von Paul Lincke, Texte von Heinz Bolten-Baeckers

Premiere am 27. Oktober 2016 im Tipi am Kanzleramt Berlin (Die erste Tipi am Kanzleramt – Eigenproduktion!), erste Spielserie: 27. Oktober 2016 – 29. Januar 2017

Regie: Bernd Mottl | Musikalische Leitung: Johannes Roloff | Choreografie: Christopher Tölle | Bühnenbild: Friedrich Eggert | Kostüme: Heike Seidler | Dramaturgie: Ilka Seifert

Frau Luna, Herrin des Mondes: Andreja Schneider | Prinz Sternschnuppe: Gustav Peter Wöhler | Stella, Lunas Zofe: Annamateur | Theophil, Haushofmeister auf dem Mond: Tobias Bonn | Frau Pusebach, Witwe: Christoph Marti | Marie, ihre Nichte: Sharon Brauner | Fritz Steppke, Mechaniker: Benedikt Eichhorn | Lämmermeier, Schneider: Thomas Pigor | Pannecke, Steuerbeamter a.D.: Max Gertsch | Venus: Cora Frost | Mars: Gert Thumser | Mondgroom: Ades Zabel (27.10.– 25.11.2016) / Fausto Israel (ab 26.11.2016) | 8 Tänzerinnen