Beatles zu fünft

Die Deutschsprachige Erstaufführung „Backbeat“ im Altonaer Theater Hamburg fand am 27.07.2014 statt und steht seit dem dort immer wieder auf dem Spielplan (demnächst für einen Monat vom 4.8. bis 4.9.2016). Jetzt war diese Produktion auf kurzer Gastspieltournee unterwegs und machte für ZWEI Monate ensuite Station in Berlin, im Theater am Kurfürstendamm. Am 31. Juli 2016 ist die letzte Vorstellung in Berlin…

1960 waren die Beatles zu fünft, unbekannt und in heruntergekommenen Nachtclubs Hamburg mit allerlei Cover-Songs in ihrem Sound zu hören. Nummer Fünf, Stuart Sutcliffe, wollte Action-Painter werden…

Quelle: Beatles zu fünft

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Brava Brauneis, bravorös

Katja Brauneis zeigte ihren Soloabend „Tagebuch einer Diva“ im wilde Oscar in der Niebuhrstraße 59/60 in Berlin-Charlottenburg. Auf ihrer Reise durch die Zeit gab es viele Musicals und Lieder zu entdecken. Wunderbar war, dass die meisten in Deutsch gesungen wurden.
Aber diese perfekte Interpretation – nicht nur bei jedem Satz und auch Satzzeichen, was ich ständig und oft auf der Bühne sträflich vermisse. Auch die immer wieder abwechslungsreiche Performance und der variable, Stil sichere Gesang.

Ein Abend voller wunderbarer Lieder, Geschichten und Momente. BRAVA

Schattenreichreise

Die ersten 16 Bilder. Weitere können folgen!
Ein Paar begibt sich auf die Reise durch das Leben, durch die Zeit und durch die Schatten hinweg. Erste Einblicke zur heutigen Uraufführung am 28. Juli 2016 von „Shadowland 2“ im Admiralspalast Berlin.

© Frank Wesner

 

 

10 Sekunden frei sein

Wenn Jesse Owen für den 100-Meter-Lauf trainiert, ist er für unter 10 Sekunden frei von allem. Keine Sorgen, Politik, Rassenunterschiede. Es zählt nur schnell oder langsam.
Doch das Ausnahmetalent wird vor 80 Jahren bei den Olympischen Spielen in Berlin antreten und vier Goldmedaillen ersprinten. Was auf ihn lastet, zeigt der großartige Film „Zeit für Legenden“ („Race„). Vieles wird klar benannt und nicht nur Nazideutschland bekommt die Perfidität aufgezeigt.
Gerade dieser amerikanische Film (co-produziert mit Frankreich und Deutschland) zeichnet bei weitem kein gutes Bild von den USA. Rassenhass, Repressalien, wirtschaftlicher Eigennutz, Heuchelei im Land, bei den Sportlern an der Uni, bei Funktionären und auch im Olympischen Komitee von Amerika.
Und die knallharte Frage (oder Feststellung): Wann sind die Olympischen Spiele unpolitisch durch die Teilnahme der Sportler.Zeit für Legenden 20170728 Kino - Plakat
Dieser Film ist nicht nur ein Muss. Auch ist er extrem spannend geschrieben und erzählt. Doch die Macher konnten sich nicht erlauben, weit von den historischen Tatsachen abzuweichen, da Jesse Owens drei Töchter und seine Stiftung am Film beteiligt sind.
Zudem ist der Film nicht nur dank Computereinsatz realisierbar, auch so sehr genau ausgestattet, gefilmt und gespielt. Ein Fest von einem Film. Ganz großes Kino, wo sportliche Wettkämpfe eher zum Nachdenken anregen.

Zeit für Legenden (Originaltitel: Race)
Kinopremiere am 28. Juli 2016 in Deutschland
Regie: Stephen Hopkins | Drehbuch: Joe Shrapnel & Anna Waterhouse | Musik: Rachel Portman | Kamera: Peter Levy | Schnitt: John Smith
mit Stephan James: Jesse Owens | Jason Sudeikis: Larry Snyder | Eli Goree: Dave Albritton | Shanice Banton: Ruth Solomon | Yvanna-Rose Leblanc: Gloria Owens | Carice van Houten: Leni Riefenstahl | Jeremy Irons: Avery Brundage | William Hurt: Jeremiah Mahoney | David Kross: Carl Luz Long | Jonathan Higgins: Dean Cromwell | Tony Curran: Lawson Robertson | Barnaby Metschurat: Joseph Goebbels

Zeit für Legenden 20170728 Kino - Banner

legendäre Fortsetzung

Legend of Tarzan 20160728 Kino - Kinoposter deutsch„Legend of Tarzan“ schafft etwas erstaunliches. Bekannte Charaktere wie Tarzan und Jane werden weitererzählt in einem geschichtlichen Kontext. Was wäre, wenn beide nach Jahren in Britannien zurück nach Zentralafrika in den Kongo-Freistaat von Kolonialherrscher Leopold II. von Belgien gelockt werden. Es geht um die wirtschaftliche Ausbeutung, Bodenschätze, Versklavung, Völkermord und die Frage nach dem Einssein mit der Natur.

Eigentlich will der – fiktive – Oberschurke Captain Rom (Christoph Waltz) Diamanten von Stammes-Chief Mbonga (Djimon Hounsou). Doch dafür muss er Tarzan (Alexander Skarsgård), der mit Jane (Margot Robbie) verheiratet auf seinem Schloss wohnt, in die Berge locken. Spät durchschaut der gerechte Naturbursche das perfide Spiel und kann dabei seine erlernte Instinkte reaktivieren. Und Jane ist für diese Zeit erstaunlich schlagfertig.

Ein Film für uns heute, der vor mehr als einhundert Jahren spielt. Aber extrem heutig ist, weil er die Frage nach den Konsequenzen stellt: Alles bedeutet etwas und hat Auswirkungen. Als Gegenentwurf dient dazu die raue Natur, die trotz größter Unterschiede im Einklang existiert.
Dazu noch diese grandiosen Bilder, die Farben, die fantastischen Animationen aller Tiere, das Licht, die Musik, Schnitt – einfach perfekt gemacht.

Diese Tarzan-Fortsetzung ist eigentlich sehr gut geeignet für die Bühne. Ob das jemals passieren wird?

Legend of Tarzan
Kinostart am 28. Juli 2016 in 2D und 3D, 110 Minuten
Regie: David Yates | Drehbuch: Adam Cozad und Craig Brewer (basierend auf der Tarzan-Geschichte von Edgar Rice Burroughs) | Filmmusik: Rupert Gregson-Williams
Mit Alexander Skarsgård, Margot Robbie, Christoph Waltz, Samuel L. Jackson, Djimon Hounsou, Jim Broadbent u.a.

 

Nymphenburg

Auf kurzem Fotorundgang im Schlosspark Nymphenburg München am 24. Juli 2016

© Frank Wesner

Nymphenburg 20160724 32 München_

Schlosspark Nymphenburg München am 24. Juli 2016 © Frank Wesner

Sonnenblumen

Ein paar Stunden Natur, Feld und Fotoapparat. Dazu Sonne, Blumen und Sonnenblumen.

Sonnenblumen nahe der Blutenburg München am 24. Juli 2016 © Frank Wesner