Stoßzeit: „Berlin in einem Zug“ im Schlot

Berlin in einem Zug 20150429 Schlot Berlin - PlakatLars Redlich lud am 29. April 2015 zum dritten Mal zur U-Bahnfahrt mit Talk- und Musikgästen. Jetzt nicht mehr Solo im Schlot sondern seit 25. Februar 2015 immer am letzten Mittwoch im Monat als Gastgeber.

Tino Andrea Honegger kennt er noch aus „Grease“-Zeiten und stand mit ihm schon in einem eigenen Comedy-Programm auf der Bühne. Und weil sich das Duo „Beziehungsweise“ nennt, darf Redlich Honegger wohl als AssistentIN vorstellen und dieser sich wieder in sein weißes Ballett-Tutu zwängen. Schon erstaunlich, wie die beiden Kumpels mit Anfang 30 auf der Bühne miteinander umgehen. Da beide auch schon den Frank’n’Furter in der „Rocky Horror Show“ spielten, sitzen die Strapsen fest und vorzeigbar unter der Jeans…

Berlin in einem Zug 20150429 Schlot Berlin - U-Bahn-Banner„Wer keinen Eintritt zahlt, muss mitmachen.“

Leider ist der Jazzclub Schlot für so viele Zuschauer bei so vielen interessanten Gästen leicht überfordert. Ob da weniger mehr ist?

Da Tiere perfekt in Musicals sind, gab es erste Szenen aus dem neuen Musical „Versuchskanninchen“ von Bijan Azadian, Lars Redlich und Robert Löhr. Viel Erfolg beim Creators-Wettbewerb! Super schnelle Interviewimprovisation mit Zauberkünstler Martin Sierp, der mich dann doch voll und ganz überzeugte. Berlin in einem Zug 20150429 Schlot Berlin - SelfieUwe Kröger trat mit seinem inzwischen charakteristischen Vibrato auf („Skyfall“), sang bei „Ich bin, was ich bin“ keinerlei Kommata und kokettierte erneut mit seinem Geburtsjahr 1964. Nun ja, wem das gefällt …

Bodo Wartke gab dann eine grandiose Lehrstunde, wie man einen perfekten Song schreibt. Und das in und mit deutscher Sprache. Das hat Klasse. So einfach kann es sein …

Neben dem improvisierten Lied nach der Pause gab es am Schluss sogar eine Accorde-Improvisations-Zugabe. Wie immer: verblüffend und großes Entertainment.

© Selfie: Uwe Kröger

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30.04.15 – Konzert – 1 WA – 1 VA – 1 P – Kino

Toi.Toi.Toi heute nach Gelsenkirchen, Fürth, Dresden und Berlin
In Gelsenkirchen „The Rat Pack“ im MiR – Musiktheater im Revier: Ein Sonderkonzert mit der Neuen Philharmonie Westfalen (Musikalische Leitung: Rasmus Baumann, mit Anke Sieloff, Tom Gaebel, Nigel David Casey und Andreas Wolfram), in Fürth um einen Tag vorgezogene Wiederaufnahme „Fast normal (Next to Normal)“ (Regie: Titus Hoffmann; mit Pia Douwes, Thomas Borchert, Sabrina Weckerlin, Dirk Johnston, Dominik Hees und neu dazu Armin Kahl), in Dresden einzige Voraufführung der Ausgrabung „Cagliostro“ an der Staatsoperette Dresden und in Berlin Premiere „Don Carlos“ im Deutschen Theater, wenn parallel zur gleichen Zeit die Oper in der Deutschen Oper gezeigt wird. Vielfalt!
Im Kino starten „Lügen der Sieger“ (würde ich sehr gerne sehen; Politthriller mit Florian David Fitz) und „Die Gärtnerin von Versailles“ (schöner Film, bezaubernd, interessant, tolle Schauspieler; Aber warum eigentlich?; von Alan Rickman, mit Kate Winslet, Matthias Schoenaerts, Alan Rickman, Stanley Tucci).

Vielfalt in der Spielzeit bei Musical und Operette

Gibt es einige Stücke nächste Spielzeit wieder günstiger zu haben vom Verlag?

Logo VisitenkarteIn der Saison 2015/2016 stehen das aufwändige „Kiss me, Kate„, oft schwach inszenierte und besetzte „My Fair Lady“ und das mir nicht gefallene „Fast normal (Next to normal)“ mehrmals auf dem Programm. Ebenso „Hair“ … Das Singspiel „Im weißen Rössl “ habe ich nun oft genug nicht groß und großartig gesehen, weil es zu klein und unaufwändig besetzt geplant wird. Nach „The Addams Family“ ist nun ein weiteres Musical frei und beliebt: „Natürlich Blond (Legally Blonde)„.

Zum Glück kommt auch viel Neues, was dann wieder keiner glauben will. Und viel schlimmer: fast nie nachgespielt wird! Es gibt nur zaghaft Koproduktionen oder Übernahmen von erfolgreichen Produktionen. Armes Land…

30. April

Vor 29 Jahren Uraufführung „Linie 1“ im Grips Theater, Berlin-Tiergarten (30.04.1986) und vor 23 Jahren Uraufführung „Bombenstimmung – UFA Revue“ im John F. Kennedy Center, Washington D.C. (30.04.1992).
Logo VisitenkarteDas UA-Gastspiel fand statt vom 30.04. bis 09.05.1992 (Voraufführung: 29.04.1992), die Berlin-Premiere dann am 19.09.1992, bis 30.12.1992, Voraufführungen: 16.-18.09.1992, geschlossene Vorstellung: 01.01.1993, Wiederaufnahme: 16.11.-30.12.1993
Letztes Jahr gab es die Deutschsprachige Erstaufführung durch das Staatstheater am Gärtnerplatz im Prinzregententheater München von „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ am 30.04.2014, Wiederaufnahme am 25.09.2014 sowie Live-CD-Produktion.

Fotos zu einer Opernausgrabung: „Emma und Eginhard“

„Emma und Eginhard“
Premiere der Staatsoper im Schiller Theater Berlin am 26. April 2015

Oper von Georg Philipp Telemann
Regie: Eva-Maria Höckmayr, Musikalische Leitung: René Jacobs, Bühnenbild: Nina von Essen, Kostüme: Julia Rösler, Licht: Olaf Freese, Dramaturgie: Mark Schachtsiek und Detlef Giese
Emma: Robin Johannsen, Eginhard: Nikolay Borchev, Carolus: Gyula Orendt, Fastrath: Katharina Kammerloher, Urban: Florian Hoffmann, Barbara: Narine Yeghiyan, Hildegard: Sylvia Schwartz, Heswin: Stephanie Atanasov, Adelbert: Dmitry Egorov, Wolrad: Stephan Rügamer, Alvo: Jan Martiník, Steffen: Johannes Chum, Stimme: Jan Martiník, Amor: Narine Yeghiyan

26.04.15 – 2 P

Toi.Toi.Toi heute nach Greifswald und Berlin.
In Greifswald Premiere „Emil und die Detektive“ im Großen Haus (Musik von Marc Schubring; Buch und Liedtexte von Wolfgang Adenberg; mit dem Schauspielensemble und SchülerInnen der Montessori Schule Greifswald), in Berlin „Emma und Eginhard“ von der Staatsoper im Schiller Theater (Barockoper, Regie: Eva-Maria Höckmayr) und um 17 Uhr „Navina Heyne in Concert“ in der Korneliuskirche Berlin-Wedding, Dubliner Str. 29.