31.01.2015 – 2 UA – 7 P

Toi.Toi.Toi heute nach Eisenach, Magdeburg, Leipzig, Cottbus, Kiel, Regensburg, Pforzheim, Darmstadt, Bremerhaven, Wien und Dortmund.
In Eisenach UA „Illusionen – Alexandras Leben“ am Theater Eisenach (Chanson-Schauspiel; Regie und Bühnenbild: Marie Helene Anschütz, Musikalische Leitung: Franz Fischer, Jannike Schubert als Alexandra), in Magdeburg „Alice“ im Schauspielhaus (Regie: Caroline Stolz), in Leipzig „Sekretärinnen“ an der Musikalischen Komödie (Regie: Anna Evans), in Cottbus „Sonnenallee“ (Regie: Stefan Wolfram), in Kiel „Die letzten fünf Jahre“ auf der Vorbühne des Schauspielhauses (Regie: Jörg Diekneite, Musikal. Leitung: Michael Nündel, mit 2 Gästen: Enrico de Pieri und Maxine Kazis), in Regensburg UA „Der Sommernachtsalptraum auf St. Emmeram“ im Velodrom (Rock-Revue für Regensburg von Gerwin Eisenhauer (Idee) und Jens Schmidl (Text)), in Pforzheim „Peter Pan“ im Kulturhaus Osterfeld durch die Musical-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums (mit der Musik von George Stiles & Anthony Drewe; Regie: Alexander Weber, Musikalische Leitung: Dominik Heil), in Darmstadt „Orpheus in der Unterwelt“ am Großen Haus (Regie: Cordula Däuper, Choreografie: Götz Hellriegel), in Bremerhaven „Der Vetter aus Dingsda“ (Regie: Ansgar Weigner).
Wiederaufnahme in Wien von „Sweeney Todd“ an der Volksoper und in Dortmund WA „Anatevka“ am Opernhaus.
Letztmalig in Berlin „Shrek“ im Admiralspalast und in Stuttgart „Sweet Charity“ im Alten Schauspielhaus.

30.01.15 – 2 EA, 2 P

Toi.Toi.Toi heute nach Dresden, Kottingbrunn südlich von Wien, Berlin und Zittau.
In Dresden die Deutsche Erstaufführung und Neueinstudierung der Wiener Produktion „Catch Me If You Can“ an der Staatsoperette (Deutsche Übersetzung und Regie: Werner Sobotka, Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel, mit Cornelia Drese, Christian Grygas u.a.), in Kottingbrunn südlich von Wien die österreichische Erstaufführung „No Way to treat a Lady“ an der Kulturszene Kottingbrunn (Regie: Peter W. Hochegger), in Berlin „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ an der Komischen oper (Operette von Oscar Straus, Regie: Barrie Kosky, ML: Adam Benzwi; mit zwei Schauspielern), in Zittau Premiere „Comedian Harmonists“ vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau (Regie&Bühnenbild: Bogdan Koca, Robert: Robert Rosenkranz) und letztmalig vor der Kurztournee „Cabaret“ im Aachener Grenzlandtheater (bis 30.1./7.2.).
Abgesagt bzw. auf November verschoben wurde in Stuttgart die deutsche Erstaufführung „Polita“ in der Porsche-Arena Stuttgart (Geschichte von Pola Negri (1897-1987)).

Ein ruhiger Februar voraus?

Ich bin einfach mal gespannt und neugierig, was in den nächsten Tagen die Musicalmedien melden werden an Premieren für Februar und März.
Und wie sie sich auf „Into the Woods“ stürzen werden und dabei wegen Inkompetenz andere Musicalfilme wie „Bibi & Tina: Voll verhext!“, „Manolo und das Buch des Lebens“ (OT: „The Book of Life“) oder auch „Pitch Perfect 2“ den Lesern vorenthalten.
Bekanntlich zähle ich nur Premieren in D-A-CH und lasse London außen vor. Zudem spielen bei mir auch Konzert und Konzerttourneen absolut keine Rolle – wieso auch! Leider haben Konzerte keinerlei Auswirkung oder Richtungsweisung für die Theaterlandschaft. Immerhin bieten sie eine bezahlte Möglichkeit des Auftritts – mal mehr oder oft weniger aufwendig produziert – und für die Zuschauer ein Wiedersehen.
Im Februar habe ich bisher 4 absolute Standardoperetten. Im März kommen dann 3 selten gezeigte Werke hinzu.
Musicals bzw. musicalisches Theater gibt es im Februar 24 Mal neu. Im März sind es 41 Premieren, was für die zwei Monate gesamt dann mindestens 65 aufzulistende Einträge macht. Darunter sind momentan 11 Uraufführungen, vielleicht entpuppen sich zwei weitere Produktionen sogar noch als Musical, dann wird es mehr und mehr…
Dann bin ich gespannt, wovon ich noch nichts wusste. Es kommen ja immer noch einige Nachmeldungen.
WICHTIG: Nötig wären eigentlich auch in den Zeitschriften Nachmeldungen und überarbeitete Monatsübersichten. Denn viele glauben wirklich, was da so notiert ist.

29.01.15 – 1 UA – Kino

Toi.Toi.Toi heute nach Mainz und ins Kino für das überwältigende, grandiose Theater mit „Birdman“.
Im Mainzer Kleinen Haus zeigt das Schauspiel die Uraufführung „Die Sirenen des Titan“ – Schauspiel mit Musik von Brigitte Helbling und Markus Schönholzer nach dem Roman von Kurt Vonnegut.
Kinostart „Birdman“ kann ich extrem empfehlen.

Mamma Mia! im Raimund Theater Wien

Mamma Mia! überzeugt voll und ganz im Wiener Raimund Theater

Ganz unvoreingenommen und ohne Erwartungen ein Kurzausflug in eine griechische Inseltaverne. “Mamma Mia!” – seit 19. März 2014 im Wiener Raimund Theater – überzeugt auf ganzer Linie mit der Ensembleleistung und dem Tempo.
Ein Hammersound, was da die Popband vorgibt. Und die Taktung ist gepaart mit einem Beat, was einem kaum ruhig sitzen lassen kann.
Wie würde es klingen, wenn die Londoner Rechteinhaber einen Instrumentierung für ein Kulturorchester spielen lassen würden? Wahrscheinlich stellenweise nicht so ausgedünnt.
Aktuell darf leider nur die Tourneeversion gezeigt werden und da schwieben dann offensichtliche Headset tragenden Techniker in schwarz die gebogenen Wände. Manchmal ist das Licht komisch, beleuchtet eher Gassen und Soufitten.
Die größte Freude macht das Ensemble und das wunderbare Zusammenspiel. Spielleiter Robert Wann bietet Tempo und Timing plus viel individuell Erfrischendes. Da ich die meisten noch nie vorher auf der Bühne gesehen haben, konnte ich unvoreingenommen genießen, wie sie mir die Sorgen und Bedenken vor der Hochzeit von Sophie und Sky näherbringen.
Madeleine Lauw ist bezaubernd als überforderte Braut Sophie. Andreas Wanasek war so herrlich anders besetzt als Sky als was ich sonst gesehen habe. Auf beide bleibe ich ab jetzt sehr neugierig.
Ana Milva Mamma Mia! Wien außen 445_Gomes, Susa Meyer und Jacqueline Braun sind als Donna, Tanja und Rosie grandios schlagfertig. Und ihre Männer Boris Pfeifer, Martin Muliar und Kai Peterson geben mächtig Kontra. Das ist exzellente Spielfreude, die von Beginn an begeistert.
Bis zum 28. Juni 2015 nur(!) noch zu sehen. Für mich absolut rätselhaft, warum gerade dieses Compilationmusical in dieser Qualität nicht allabendlich ausverkauft ist in Wien.

„Paganini“ am Stadttheater Baden (bei Wien) [Premiere 24.01.2015]

Der erste Akt ächzt unter der erdrückend altbackenen Operettenprovinz (spielt in einem Kleinstaat), doch im zweiten Akt kommen neben der Gewitzheit auch die großen Lieder. Doch da Jevgenij Taruntsov als Paganini jegliche Durchschlagskraft in der Höhe fehlt, bleibt es an Monika Rebholz als Fürstin Maria Anna Elisa, die für die vermisste Strahlkraft sorgt. Wunderbar!
Auch nehmen mehr und mehr die ausgezeichneten Choreographien von Mandy Garbrecht Raum (die selbst sehr witzig in einigen Rollen dabei ist). Zum einen überzeugen die 11 Tänzer_innen vom Ballett, aber sie bewegt eben auch geschickt das ganze Ensemble. Da macht Operette Laune und lässt aufhorchen.
Andreas Sauerzapf und Barbara Pöltl wirbeln als Buffopaar, doch zu vieles verpufft. Das liegt eben auch an der puren Inszenierung von Isabella Gregor, die verschämt manche verschmitzte Subtexte zulässt. Sie leistet sich auch einen komplett nebolösen Regisseurinneneinfall mit einer jungen Fürstin, die vielleicht verpasste Sehnsüchte darstellen will. Wer hat das verstanden? Ansonsten ist das so bieder wie es vor 90 Jahren womöglich gar nicht (wahr) war. (Die Uraufführung war am 30.10.1925 in den Roaring Twenties in Wien!).
Musikalisch durch das kleine Orchester eher zart und begleitend. Aber auch hier werden Witz und Spitzen kaum hörbar gemacht.
Eine erlebenswerte Fürstin und zum Leben erweckende Choreographien reißen das Publikum nicht aus dem Operettennebel heraus.

25.01.15 – 3 P

Toi.Toi.Toi heute nach Mönchengladbach, Berlin und Dortmund.
In Mönchengladbach Premiere „Das Ballhaus“ (Regie: Frank Matthus, Musikalische Leitung: Jochen Kilian, Choreografie: Ralph Frey), in Berlin fliegt jetzt mit Patrik Cieslik als dritter „Peter Pan“ durch den Wintergarten und die Deutsche Oper Berlin bietet die erste Koproduktion „Lady Macbeth von Mzensk“ sowie Dortmund hat nach „Kuss der Spinnenfrau“ nun auch „Der Rosenkavalier“ im Opernhaus (nach der gestrigen „Operetten“-Premiere im Schauspielhaus).

24.01.2015 – 2 UA – 1 EA – 3 P

Toi.Toi.Toi heute nach Koblenz, Baden, Dortmund, Braunschweig, Chemnitz und Brno.
In Koblenz für „Tosca“ im Großen Haus (Regie: Anja Nicklich), in Baden „Paganini“ (24. Jänner – 15. März 2015), in Dortmund Uraufführung(?) „Häuptling Abendwind und Die Kassierer: Eine Punk-Operette“ im Schauspielhaus Dortmund (nach Johann Nestroy und Jacques Offenbach, Regie: Andreas Beck, Musikalische Leitung: Die Kassierer), in Braunschweig „My Fair Lady“ am Staatstheater Braunschweig (Regie: Philipp Kochheim), in Chemnitz Uraufführung „Mr. Love Is In Town“ im Schauspielhaus Ostflügel (Regie: Roscha A Säidow; Speed-Dating-Farce mit singende Puppen und Live-Musik), in Brno Erstaufführung „Let Snu Lili – Flug der Träume – Droomvlucht“ (von Martin Lingnau u.a.) und letztmalig „Die Blume von Hawaii“ im KONS.Theater Wien sowie in Schwerin „The Producers – Ein Mel Brooks Musical“ – aus dem Englischen von Nina Schneider – Inszenierung: Peter Dehler.

23.01.15 – 1 UA – 3 P

Toi.Toi.Toi heute nach Berlin, Frankfurt am Main, Weißenfels und Lüneburg.
Beginn des Operettenfestivals (23.1. bis 8.2.2015) an der Komischen Oper Berlin, Premiere „Blaue Fische furzen in Rom“ der WOESNEREI im Pfefferberg Theater Berlin (Neben Ingo & Ralph Woesner und Moritz Röhl sind eine Reihe wild gewordener Puppen die heimlichen Stars des Abends), in Frankfurt am Main Urauführung „Farbenblind“ der jugend-kultur-kirche sankt peter (Hip-Hop-Musical von Maice Knott, Clara Schneider, Madeleine Khattar und Hassan Annouri), in Weißenfels Premiere „Grease“ am Goethegymnasium und in Lüneburg Premiere „Babytalk“ im T.NT STUDIO (Regie: Friedrich von Mansberg).

„We Will Rock You“ von BB Promotion gastiert vom 20. Jänner bis 1. März 2015 in der Wiener Stadthalle F

Auf der Suche nach dem Rock – also der Rock-Musik

Sie sind allabendlich auf der Suche nach handgemachter Rock-Musik und der einzigen, auf dem Planeten Globalsoft versteckten Rock-Gitarre: “We Will Rock You”.
Mit seinem Rock-Sound und den unsterblichen Songs von QUEEN elektrisiert die Compilation-Show das Publikum. Der kraftvolle Treibstoff dieses temporeichen Spektakels ist die ewige Leidenschaft für bewegende Balladen, mächtige Hymnen und mitreißenden Rock. Und die wird im Publikum genauso geteilt wie auf der Bühne: 21 QUEEN-Hits, von „We Will Rock You“ über „We Are The Champions“ bis zu „Bohemian Rhapsody“ – gespielt von einer lautstarken, 8köpfigen Rockband unter der Oberaufsicht der Rocklegenden Brian May und Roger Taylor persönlich – verleihen “We Will Rock You” seinen unvergleichlich bombastischen Klang. Und nicht nur das. Die legendären Songs entfesseln eine fantastische, packende und witzige Story voller ironischer Seitenhiebe. 6 Lieder erklingen dabei in deutscher Sprache.

„We Will Rock You“ von BB Promotion gastiert vom 20. Jänner bis 1. März 2015 in der Wiener Stadthalle F, Premiere am 22. Jänner 2015

Hauptrollen Erstbesetzung
Bap: Stefan Müller-Ruppert / Leon Van Leeuwenberg
Khashoggi: Martin Berger
Galileo: Christopher Brose
Scaramouche: Jeannine Wacker
Killer Queen: Brigitte Oelke
Brit: Markus Neugebauer
Ozzy: Linda Holmgren

Ensemble
Alexander Bartles
Andrea del Solar
Fabio Diso
Samantha Harris
Joana Henrique
Jordan Laviniere
WWRY 20150122 184 Wien (c) Frank Wesner_Sam Linscott
Robert Meyer
Marianna Neofitou
Jörg Neubauer
Leoni Oeffinger
Susie Porter
Stuart Sumner
Marjolein Teepen
Isabel Trinkaus
Nathan Vaughan Harris

Swings
Katie Allday
János Harót
James-Paul McAllister
Georgia Rae-Briggs
Tom Nihill
Emily Tzivanidou

09.09.2014 bis 13.12.2014 – Deutsches Theater, München
19.12.2014 bis 09.01.2015 – Alte Oper, Frankfurt
20.01.2015 bis 01.03.2015 – Stadthalle, Wien
13.03.2015 bis 19.04.2015 – Theater am Großmarkt, Hamburg

Fotos: © Frank Wesner 2015

„Die Akte Carmen“ – Premiere in der Fassung von Bernhard Glocksin und Bijan Azadian an der Neuköllner Oper Berlin am 22. Januar 2015

„Die Akte Carmen“ nach der Oper von Georges Bizet, Henri Meilhac und Ludovic Halévy,  Premiere in der Fassung von Bernhard Glocksin und Bijan Azadian an der Neuköllner Oper Berlin am 22. Januar 2015

Neuköllner Oper macht in Regisseurtheater – wem es denn gefällt. Ich ziehe Regietheater vor. Leider habe ich keine Ahnung, was das für Charaktere sind und was eigentlich passiert. Ständig versuche ich mich an der Oper zu orientieren, doch das stimmt dann auch wieder nicht wirklich. Spannendes Licht, wenn auch zu dunkel und fleckig; spannende Bühne, wenn auch für die Inszenierung völlig unerheblich, weil nicht eingebunden. Musikalisch live und etwas konventionell begleitet, wie die Inszenierung. Das bietet wenig Überraschendes oder zur schwergewichtigen Oper Abgrenzendes.

Die beiden Hauptdarsteller sind sehens- und erlebenswert. Richtig richtig gut. Ansonsten tolle Sängerdarsteller im Ensemble und auch andere.

© Bilder von Frank Wesner

17.01.2015 – 3 P – Kino

Toi.Toi.Toi heute nach Coburg, München, Potsdam und ins Kino.
In Coburg Premiere „Hair“ im Großen Haus (Regie: Iris Limbarth; mit Benjamin Hübner, Andreas Langsch, Nedime Ince, Manuel Dengler, Lemuel Pitts, Marcus G. Kulp u.a.), in München das entdeckenswerte „Cinderella“ vom Gärtnerplatztheater in der Reithalle (Regie: Josef E. Köpplinger; mit Lars Schmidt als Prinz), nach Potsdam zu „Drei alte Schachteln“ – Operette in der Biosphäre mit dem Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam (Ute Beckert (Lotte), Ilona Nymoen (Ursula), Katharina Groth (Auguste), Christian Theodoridis (Cornelius) und Oliver Uden (Klaus)) und um 19 Uhr im Kino die Übertragung aus der MET „The Merry Widow“ in LANDESSPRACHE (Regie: Susan Stroman). Aber für € 32,- würde ich mir doch die Blu-Ray kaufen…

15.01.2015 – 1 EE – 2 P – 3x Kino

Toi.Toi.Toi heute nach München, Berlin, Klagenfurt, Paris und ins Kino.
In München hat das Intendantenvorsprechen der staatlich betriebenen Musicalschulen begonnen (und wird morgen wiederholt – 10 bis 17 Uhr mit Pausen!). In Berlin Premiere „Du sollst nicht lieben“ im Kleinen Theater Berlin (Regie: Anke Rauthmann, Musikalische Leitung: Matthias Binner, Bühne: Robert Pflanz, Kostüme: Claudia Möbius; Sonja: Regine Gisbertz, Lothar: Boris Freytag), in Klagenfurt „Im weißen Rössl“ (Regie: Aron Stiehl, mit Ralph Morgenstern als Kathi & Sigismund Sülzheimer und Harald Serafin als Kaiser) und
in Paris französische Erstaufführung „Dirty Dancing“ im Palais de Congrès.
Heute Kinostart von der Filmadaption „Frau Müller muss weg“ (mit Gabriela Maria Schmeide, Justus von Dohnányi, Anke Engelke usw. Regie: Sönke Wortmann), Roadtrip „Xenia“, Musical „Annie“ (Start statt 25. 12. nun 15.1.2015).

Manolo und das Buch des Lebens (OT: The Book of Life) – ab 22.01.2015 im Kino

Der musikalische Animations- bzw. Puppentrickfilm in 3D ist ein außergewöhnliches, extrem gute gemachtes, emotional mitreißendes Meisterwerk.
„Sterben kann jeder, aber es braucht Mut zum Leben.“
Die grundlegende Wette zwischen Gut und Böse bzw. zwischen Erinnern und Vergessen ist virtuos umgesetzt und beeindruckend in seiner ehrlichen Künstlichkeit. Und das auch doppelt mit der Oberwelt Mexico und der Unterwelt, dem Reich der Erinnerten. Zu dem werden Kinogenre geschickt und unmerklich miteinander verwoben. Abenteuer trifft auf Coming-of-Age, Fantasy trifft auf Romantik. Da kommen dann auch die an Popsongs angelehnten Lieder nicht zu kurz. Passenderweise kämpft der eine „Liebhaber“ mit Liedern auf seiner Gitarre: „Spiel immer mit deinem Herz“. Ein Film nicht nur für Kinder oder Erwachsene, sondern ein großes UND.
Auch die Gestaltung bedient sich am folkloristischen Mexico, deutet dies neu und entwickelt dies aber umwerfend in einen eigenen Filmstil weiter.
NICHT VERPASSEN diesen Film und immer wieder ansehen. Einfach zu gut.

Manolo und das Buch des Lebens (The Book of Life) 20150212 Kino - Banner

Oper sucht Klasse 2015 – Ball im Savoy

Heute soll es also mal klappen, dass ich Zeit habe und den Wettstreit verschiedener Schulklassen live auf der Bühne der Komischen Oper Berlin miterleben darf. „Oper sucht Klasse“ – in diesem Jahr zur Operette „Ball im Savoy“ (im Vorjahr „West Side Story“). Fünf Klassen haben etwas zur Operette ausgearbeitet, eine Präsentation mit Gesang und Tanz erarbeitet.
Doch wer sind die Macher hinter dem Projekt? Neben der Theaterpädagogin und den alles bezahlenden Sponsor „PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur“ (die Komische Oper hat einfach kein Geld dafür) sind es fünf Musicaldarsteller bzw. – dozenten. Gäbe es auch Operettendozenten? Oder Operndozenten mit annähernder Qualifikation?
Und vor allem? WER SIND SIE und WARUM werden sie von der Komischen Oper Berlin VERHEIMLICHT?

Hintergrundinfos auf Musical&Co: http://www.musical-co.net/veranstaltungen/oper-sucht-klasse-2015-ball-im-savoy/

10.01.2015 – 3 P – 2 WA

Toi.Toi.Toi heute nach Linz, Oldenburg, Salzburg und Berlin.
In Linz Premiere „Company“ im Schauspielhaus Promenade (Regie: Matthias Davids; mit Alen Hodzovic u.a.), in Oldenburg „Der Vetter aus Dingsda“ im Kleinen Haus (Regie: Ralf Budde), in Salzburg Wiederaufnahme „The Sound of Music“, in Berlin Wiederaufnahme „Ball im Savoy“ in der Komischen Oper mit Adam Benzwi und im Schlosspark-Theater „Geliebter Lügner“ (Regie: Philip Tiedemann, mit Brigitte Grothum und Achim Wolff). Letztmalig heute auf der Suche nach Mister X in Dessau: „Die Zirkusprinzessin“ von Kálmán & Co, Regie: Wolfgang Dosch.
Zum Glück brauche ich heute nicht bei Regen und Wind über den Roten Teppich…

09.01.2015 – 1 UA – 2 P

Toi.Toi.Toi heute nach München für „Drowsy Chaperone“ im Spectaculum Mundi (mit Julia Hardt; bis 7.2. Fr/Sa/So), nach Berlin zur Adaptions-UA „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“ im Atze Musiktheater (musikalisch; Komposition & Liedtexte & Regie: Thomas Sutter, Musikalische Leitung: Thomas Lotz), nach Innsbruck zu „Die Comedian Harmonists“ im Tiroler Landestheater Innsbruck (Regie: Carsten Kochan) und schon wieder letztmalig „Die schöne Galathee“ im Konservatorium Wien Privatuniversität (am Klavier).

Imitation Game – Ein streng geheimes Leben

Imitation Game - Ein streng geheimes Leben 20150122 Kino - Plakat 1Was für ein großartiger Film ist „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ – und hat so einen unansprechenden Titel, dass ich erst heute bei der zweiten Chance mir den Film angesehen habe. Es geht um diesen extremen Wissenschaftler Alan Turing, der die Enigma der Nazis entschlüsselte mittels Computervorläufer aus Relais. Betrachtet wird auch die politische Zwickmühle und auch das persönliche Versteckspiel.
So macht Wissenschaft einfach Spaß und der Film macht auch Lust auf Mathematik. Aber er ist weit weit mehr und bedient verschiedene Genre. Dazu eine schlaue Dramaturgie, die aus einem relativ langweiligen Wissenschaftlerleben einen Thriller machen lässt.
Und Benedict Cumberbatch, Keira Knightley, Matthew Goode usw. sind einfach äußerst gut besetzt – sie haben einen Fan mehr!
Regisseur Morten Tyldum stattete opulent und Detail getreu aus und ließ unaufdringlich, aber extrem präzise und aufwühlend spielen.

Fazit: UNBEDINGT ANSEHEN. Nach einer wahren Geschichte. Dieser Film hat was zu sagen und hat eine Meinung. Aufwühlend.

Starttermin: 22. Januar 2015 (1 Std. 55 Min.)

Ab heute auch im Kino: St. Vincent

im Kino „St. Vincent“ ab 8.1. und „Jacky im Königreich der Frauen“ ab 19.2.2015

Das Kinojahr begSt. Vincent 20150108 Kino - Plakat dtann mit einem sehenswerten, zu sehr amerikanischen, nicht wirklich hinterfragenden bzw. kritisch Stellung beziehenden, verherrlichend heiligsprechenden „St. Vincent“, was aber Dank der Hauptdarsteller (Bill Murray, Melissa McCarthy, Jaeden Lieberher, Naomi Watts) zu empfehlen ist.
Grummeliger Nachbar, der seine Mitmenschen gerne anlügt und betrügt, wird ungewollt zum „Babysitter“ des 12-jährigen Oliver, der wiederum als einziger hinter die Fassade schaut und Facetten des Lebens entdeckt. Familie ist alles-
Kinostart am 8. Januar 2015. Regie: Theodore Melfi

Nicht nur wie erwartet „politisch und religionell vollkommen unkorrekt“ erweist sich vor lauter Wendungen die französische Politpersiflage „Jacky im Königreich der Frauen“ zum Erfolgsfilm und Genremix. Ob Realsatire, Märchen, Western, Drama oder Transgenderdiskussion – alles ist enthalten und stellt dabei alles gehörig auf den Kopf. Und dabei hat der Film über unser Heute etwas zu sagen und bezieht zudem eindeutig STELLUNGJacky im Königreich der Frauen 20150219 Kino - Plakat dt! Was für eine Überraschung. Und damit sind nicht NUR die vertauschten Rollen von Frauen und Männern nebst Kleiderordnung gemeint.
„In der Demokratischen Volksrepublik Bubunne sind ausschließlich Frauen an der Macht. Die Männer hingegen tragen Schleier, kümmern sich um den Haushalt und sind in erster Linie dazu da, als Lustobjekte für das andere Geschlecht zu dienen. Besonders der 20-jährige Jacky (Vincent Lacoste), der in einem abgelegenen kleinen Dorf lebt, weiß der Frauenwelt zu gefallen. Er selbst ist jedoch heimlich bis über beide Ohren in „La Colonelle“ (Charlotte Gainsbourg), der zukünftigen Regentin, platonisch verliebt.“
UNBEDINGT ANSEHEN ab 19.2.2015; Regie: Riad Sattouf; Mit Vincent Lacoste, Charlotte Gainsbourg u.v.a.

Schwestern im Geiste

45 Mal in zwei Spielserien (1. Spielserie 13.03.-25.04.2014, Wiederaufnahme Do 27.11.2014 – bis zum Sa 03.01.2015) bewegten die „Schwestern im Geiste“ und die neun Musicalstudenten der Universität der Künste Berlin (Katharina Abt, Denis Edelmann, Andres Esteban, Jaqueline Reinhold, Sabrina Reischl, Teresa Scherhag, Keren Trüger, Dalma Viczina, Rubini Zöllner) ihr beglücktes Publikum.
Ein neues Musical, dass noch weiter zu entdecken gilt. Mal sehen wann und wo und mit wem.

Schwestern im Geiste 20140313 Neuköllner Oper Berlin - Besetzung 20150103 Schwestern im Geiste 1 (c) Frank Wesner Schwestern im Geiste 2 (c) Frank Wesner Schwestern im Geiste 3 (c) Frank Wesner

03.01.2015

Toi.Toi.Toi heute nach Berlin ans Theater von Theater und Komödie am Kurfürstendamm für das Wiederholungsgastspiel „Motown – Die Legende“ in zwei Abschnitten: kurz 3.-11.1. und länger 15.2.-22.3.2015. Vor genau einem Jahr war die Produktion von Euro-Studio / Konzertdirektion Landgraf GmbH & Co KG ein Überraschungserfolg.
Heute auch 45. und allerletzte Chance in Berlin „Schwestern im Geiste“ an der Neuköllner Oper und das „Weihnachtsoratorium“ zu sehen.

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