31.01.2015 – 2 UA – 7 P

Toi.Toi.Toi heute nach Eisenach, Magdeburg, Leipzig, Cottbus, Kiel, Regensburg, Pforzheim, Darmstadt, Bremerhaven, Wien und Dortmund.
In Eisenach UA „Illusionen – Alexandras Leben“ am Theater Eisenach (Chanson-Schauspiel; Regie und Bühnenbild: Marie Helene Anschütz, Musikalische Leitung: Franz Fischer, Jannike Schubert als Alexandra), in Magdeburg „Alice“ im Schauspielhaus (Regie: Caroline Stolz), in Leipzig „Sekretärinnen“ an der Musikalischen Komödie (Regie: Anna Evans), in Cottbus „Sonnenallee“ (Regie: Stefan Wolfram), in Kiel „Die letzten fünf Jahre“ auf der Vorbühne des Schauspielhauses (Regie: Jörg Diekneite, Musikal. Leitung: Michael Nündel, mit 2 Gästen: Enrico de Pieri und Maxine Kazis), in Regensburg UA „Der Sommernachtsalptraum auf St. Emmeram“ im Velodrom (Rock-Revue für Regensburg von Gerwin Eisenhauer (Idee) und Jens Schmidl (Text)), in Pforzheim „Peter Pan“ im Kulturhaus Osterfeld durch die Musical-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums (mit der Musik von George Stiles & Anthony Drewe; Regie: Alexander Weber, Musikalische Leitung: Dominik Heil), in Darmstadt „Orpheus in der Unterwelt“ am Großen Haus (Regie: Cordula Däuper, Choreografie: Götz Hellriegel), in Bremerhaven „Der Vetter aus Dingsda“ (Regie: Ansgar Weigner).
Wiederaufnahme in Wien von „Sweeney Todd“ an der Volksoper und in Dortmund WA „Anatevka“ am Opernhaus.
Letztmalig in Berlin „Shrek“ im Admiralspalast und in Stuttgart „Sweet Charity“ im Alten Schauspielhaus.

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30.01.15 – 2 EA, 2 P

Toi.Toi.Toi heute nach Dresden, Kottingbrunn südlich von Wien, Berlin und Zittau.
In Dresden die Deutsche Erstaufführung und Neueinstudierung der Wiener Produktion „Catch Me If You Can“ an der Staatsoperette (Deutsche Übersetzung und Regie: Werner Sobotka, Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel, mit Cornelia Drese, Christian Grygas u.a.), in Kottingbrunn südlich von Wien die österreichische Erstaufführung „No Way to treat a Lady“ an der Kulturszene Kottingbrunn (Regie: Peter W. Hochegger), in Berlin „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ an der Komischen oper (Operette von Oscar Straus, Regie: Barrie Kosky, ML: Adam Benzwi; mit zwei Schauspielern), in Zittau Premiere „Comedian Harmonists“ vom Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau (Regie&Bühnenbild: Bogdan Koca, Robert: Robert Rosenkranz) und letztmalig vor der Kurztournee „Cabaret“ im Aachener Grenzlandtheater (bis 30.1./7.2.).
Abgesagt bzw. auf November verschoben wurde in Stuttgart die deutsche Erstaufführung „Polita“ in der Porsche-Arena Stuttgart (Geschichte von Pola Negri (1897-1987)).

Ein ruhiger Februar voraus?

Ich bin einfach mal gespannt und neugierig, was in den nächsten Tagen die Musicalmedien melden werden an Premieren für Februar und März.
Und wie sie sich auf „Into the Woods“ stürzen werden und dabei wegen Inkompetenz andere Musicalfilme wie „Bibi & Tina: Voll verhext!“, „Manolo und das Buch des Lebens“ (OT: „The Book of Life“) oder auch „Pitch Perfect 2“ den Lesern vorenthalten.
Bekanntlich zähle ich nur Premieren in D-A-CH und lasse London außen vor. Zudem spielen bei mir auch Konzert und Konzerttourneen absolut keine Rolle – wieso auch! Leider haben Konzerte keinerlei Auswirkung oder Richtungsweisung für die Theaterlandschaft. Immerhin bieten sie eine bezahlte Möglichkeit des Auftritts – mal mehr oder oft weniger aufwendig produziert – und für die Zuschauer ein Wiedersehen.
Im Februar habe ich bisher 4 absolute Standardoperetten. Im März kommen dann 3 selten gezeigte Werke hinzu.
Musicals bzw. musicalisches Theater gibt es im Februar 24 Mal neu. Im März sind es 41 Premieren, was für die zwei Monate gesamt dann mindestens 65 aufzulistende Einträge macht. Darunter sind momentan 11 Uraufführungen, vielleicht entpuppen sich zwei weitere Produktionen sogar noch als Musical, dann wird es mehr und mehr…
Dann bin ich gespannt, wovon ich noch nichts wusste. Es kommen ja immer noch einige Nachmeldungen.
WICHTIG: Nötig wären eigentlich auch in den Zeitschriften Nachmeldungen und überarbeitete Monatsübersichten. Denn viele glauben wirklich, was da so notiert ist.

29.01.15 – 1 UA – Kino

Toi.Toi.Toi heute nach Mainz und ins Kino für das überwältigende, grandiose Theater mit „Birdman“.
Im Mainzer Kleinen Haus zeigt das Schauspiel die Uraufführung „Die Sirenen des Titan“ – Schauspiel mit Musik von Brigitte Helbling und Markus Schönholzer nach dem Roman von Kurt Vonnegut.
Kinostart „Birdman“ kann ich extrem empfehlen.

Mamma Mia! im Raimund Theater Wien

Mamma Mia! überzeugt voll und ganz im Wiener Raimund Theater

Ganz unvoreingenommen und ohne Erwartungen ein Kurzausflug in eine griechische Inseltaverne. “Mamma Mia!” – seit 19. März 2014 im Wiener Raimund Theater – überzeugt auf ganzer Linie mit der Ensembleleistung und dem Tempo.
Ein Hammersound, was da die Popband vorgibt. Und die Taktung ist gepaart mit einem Beat, was einem kaum ruhig sitzen lassen kann.
Wie würde es klingen, wenn die Londoner Rechteinhaber einen Instrumentierung für ein Kulturorchester spielen lassen würden? Wahrscheinlich stellenweise nicht so ausgedünnt.
Aktuell darf leider nur die Tourneeversion gezeigt werden und da schwieben dann offensichtliche Headset tragenden Techniker in schwarz die gebogenen Wände. Manchmal ist das Licht komisch, beleuchtet eher Gassen und Soufitten.
Die größte Freude macht das Ensemble und das wunderbare Zusammenspiel. Spielleiter Robert Wann bietet Tempo und Timing plus viel individuell Erfrischendes. Da ich die meisten noch nie vorher auf der Bühne gesehen haben, konnte ich unvoreingenommen genießen, wie sie mir die Sorgen und Bedenken vor der Hochzeit von Sophie und Sky näherbringen.
Madeleine Lauw ist bezaubernd als überforderte Braut Sophie. Andreas Wanasek war so herrlich anders besetzt als Sky als was ich sonst gesehen habe. Auf beide bleibe ich ab jetzt sehr neugierig.
Ana Milva Mamma Mia! Wien außen 445_Gomes, Susa Meyer und Jacqueline Braun sind als Donna, Tanja und Rosie grandios schlagfertig. Und ihre Männer Boris Pfeifer, Martin Muliar und Kai Peterson geben mächtig Kontra. Das ist exzellente Spielfreude, die von Beginn an begeistert.
Bis zum 28. Juni 2015 nur(!) noch zu sehen. Für mich absolut rätselhaft, warum gerade dieses Compilationmusical in dieser Qualität nicht allabendlich ausverkauft ist in Wien.

„Paganini“ am Stadttheater Baden (bei Wien) [Premiere 24.01.2015]

Der erste Akt ächzt unter der erdrückend altbackenen Operettenprovinz (spielt in einem Kleinstaat), doch im zweiten Akt kommen neben der Gewitzheit auch die großen Lieder. Doch da Jevgenij Taruntsov als Paganini jegliche Durchschlagskraft in der Höhe fehlt, bleibt es an Monika Rebholz als Fürstin Maria Anna Elisa, die für die vermisste Strahlkraft sorgt. Wunderbar!
Auch nehmen mehr und mehr die ausgezeichneten Choreographien von Mandy Garbrecht Raum (die selbst sehr witzig in einigen Rollen dabei ist). Zum einen überzeugen die 11 Tänzer_innen vom Ballett, aber sie bewegt eben auch geschickt das ganze Ensemble. Da macht Operette Laune und lässt aufhorchen.
Andreas Sauerzapf und Barbara Pöltl wirbeln als Buffopaar, doch zu vieles verpufft. Das liegt eben auch an der puren Inszenierung von Isabella Gregor, die verschämt manche verschmitzte Subtexte zulässt. Sie leistet sich auch einen komplett nebolösen Regisseurinneneinfall mit einer jungen Fürstin, die vielleicht verpasste Sehnsüchte darstellen will. Wer hat das verstanden? Ansonsten ist das so bieder wie es vor 90 Jahren womöglich gar nicht (wahr) war. (Die Uraufführung war am 30.10.1925 in den Roaring Twenties in Wien!).
Musikalisch durch das kleine Orchester eher zart und begleitend. Aber auch hier werden Witz und Spitzen kaum hörbar gemacht.
Eine erlebenswerte Fürstin und zum Leben erweckende Choreographien reißen das Publikum nicht aus dem Operettennebel heraus.

25.01.15 – 3 P

Toi.Toi.Toi heute nach Mönchengladbach, Berlin und Dortmund.
In Mönchengladbach Premiere „Das Ballhaus“ (Regie: Frank Matthus, Musikalische Leitung: Jochen Kilian, Choreografie: Ralph Frey), in Berlin fliegt jetzt mit Patrik Cieslik als dritter „Peter Pan“ durch den Wintergarten und die Deutsche Oper Berlin bietet die erste Koproduktion „Lady Macbeth von Mzensk“ sowie Dortmund hat nach „Kuss der Spinnenfrau“ nun auch „Der Rosenkavalier“ im Opernhaus (nach der gestrigen „Operetten“-Premiere im Schauspielhaus).

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