Rock oder Horror oder beides

Langweilig und nervend sind vor allem die unqualifizierten „Boring“-Zwischenrufe aus dem Publikum bei der Gastspielpremiere der „The Rocky Horror Show“. Erschütternd und ernüchternd, wenn das Publikum den interaktiven Teil dieser Aufführung nicht kennt, kein Interesse an Vorbereitung zeigte, aber unbedingt etwas beitragen will. Zwar gibt es für 10 Euro eine Umhängetasche mit Mitmachartikeln und Anleitung zu kaufen, doch inzwischen fehlen die Nahrungsmittel (Reis, Mehl, Toast) komplett und sind gerade mal mit Konfetti ersetzt. Rocky wird inzwischen auf per Video erzeugt und muss danach nicht ausgewickelt werden, womit das Toilettenpapier und auch die Anspielung auf die alten Science Fiction Filme fehlt.  In Dortmund konnte man wenigstens mit als Toast bedruckte Bierdeckel werfen … Vielleicht braucht es inzwischen szenische Anleitung für ein Publikum, dass wegen des Kults um die Aufführung ahnungslos dorthin geht. Den Erzähler als Motivator gibt es an Stadttheatern durchaus schon mal so zu erleben.

Leider war „The Rocky Horror Show“ noch nie ein gutes Musical. Die Geschichte simpel mit ein paar Wendungen. Die Charaktere klar abgegrenzt und warum die Außerirdischen nun auf der Erde sind und am Ende nach Transsexuell zurück fliegen – wen interessiert das wirklich. Es ist halt so. Die rockigen Lieder rocken und stehen für sich. Zum Leben erweckt wird diese Improrevue durch die Darsteller.

Sky Du Mont ist inzwischen ein erfahrener Erzähler, der die dämlichen Zwischenrufe gekonnt aushält, übergeht oder gewitzt kontert. Manchmal spielt er quasi in der Szene mit, meist aber dann doch nicht. Wöchentlich wird abgewechselt mit dem Deutschen / der Deutschen, die die englische Produktion dem heimischen Publikum nahe bringen soll.

Wo Gary Tushaw mich als Frank’n’Furter nicht wirklich beeindrucken konnte, obwohl er sehr wach und differenziert spielte, gefielen Sophie Isaacs als Janet, Felix Mosse als Brad, Ryan Goscinski als Rocky und Stuart Matthew Price als Riff Raff um so mehr.

Musical Supervisor und Musical Director Jeff Frohner sitzt mit seiner Band über dem Geschehen und gibt Sam Buntrocks überarbeiteter Inszenierung die richtige Stimmung.

Leider überträgt sich nicht die Begeisterung Einzelner auf das Publikum und es bleibt unklar, ob nur das Mitmachen (und Herrichten) wie im Kindertheater einen Hauptreiz für den Kartenkauf ausmacht. Das Musical an sich gibt kaum was her. Eigentlich sollten alle bei allen Liedern laut mitsingen. Aber vielleicht rückt dass dann die Veranstaltung zu nah an religös eingeübte Zusammentreffen.

Rocky Horror Show 20180124 Admiralspalast Berlin - Banner_

Tourneepremiere am 4. Oktober 2017 im Musical Dome Köln, BB-Promotion

Advertisements

Les Ballets Trockadero in Berlin

Stil, Spitze, Sprünge und noch viel mehr bietet die ganz und gar männliche Tanzcompagnie. Komplett Bartlos. Jeder der Tänzer hat ein Frauen- wie auch Männer-Pseudonym. Und neben der Technik und Musikalität wird neben gelebter Leichtigkeit und Ausstrahlung auch auf Spaß und Witz wert gelegt.

Les Ballets Trockadero de Monte Carlo gastiert mit einem dreiteiligen Ballettabend vom 9. bis 14. Januar 2018 im Admiralspalast Berlin

4 von 5 * für die Rent-Tournee

Das Admiralspalast-Studio unter dem Dach des Unterhaltungshinterhauses bietet zwar vielen Zuschauern Platz, aber ist atmosphärisch schwierig. Für mich steigen die Sitzreihen zu steil an, alle schauen nur von oben und viel zu schnell bin ich gefühlt weit weg. Dann noch nur zwei Zugänge links und rechts von vorne und damit quasi an der Spielfläche direkt vorbei. Dass hier noch keine zwei weiteren Zusatztreppen wegen der Fluchtwege von hinten vorgeschrieben sind, finde ich erstaunlich.

Ansonsten ist die Bühne eigentlich eine leere, schwarze, durchaus breite und nicht unbedingt tiefe Fläche mit Tanzboden. Die Gastproduktionen bringen alles mit was hingestellt und -gehangen werden muss. Mehr ist nicht da. Mehr ist auch nicht zu erwarten.

So bringt die am 9. November 2017 im Theater auf dem Hornwerk Nienburg gestartete Rent-Tournee ein schnell auf- und abbaubares Baugerüst mit zwei Ebenen mit, wo davor Lichtleisten nicht nur Beleuchten und Atmosphäre schaffen, sondern auch zu digitalen Ziffern werden. Viele Lichtstimmungen durchaus, die eher viel Abwechslung brachten als theatrale Dramatik. Die Nachteile von Gastspielen eben. Bessere Textverständlichkeit auch in den Ensemblesliedern ist schon gefordert, was nur in den Solinummern wunderbar klappte. Die wirklich rockige Band mit erstaunlich nur vier Musikern ist inmitten des Gerüsts platziert. Elf Musicaldarsteller spielen alle Rollen, da als Joanne angekündigte Nedime Ince krankheitsbedingt – laut Produzent – vor der Premiere absagen musste. Kurzfristig wurde die großartig in diese Rolle aufgerückte Denise Obedekah nicht im Ensemble mit jemand Neuem ersetzt.

Manuel Dengler als Angel – wunderbar meist ohne irgendeine Perücke sogar – und Benjamin Beckmann als Filmer Mark sind die spannendsten Motoren in dem flüssig inszenierten Jahresverlauf. Ansonsten ein starkes Ensemble mit erfahrenen Rollengestaltern, wo Martin Markert als Benny glänzen und Ruud van Overdijk souverän als Roger an der herrlich widersprüchlichen Mimi von Marina La Torraca verzweifeln kann. Anna Hofbauer – teilweise als das bekannte Fernsehgesicht im Vorfeld promotet – kann die Erwartungen in der Performance der Maureen leider nicht erfüllen, ist aber wie alle anderen eine starke Spielerin in den vielen Szenen der Gruppe.

Regie und Ensemble verhandeln und durchleben mit einfachen, klaren und starken Gefühle ihre Geschichten. Dabei nehmen sie den Zuschauer mit auf ihre Reise. Das Vertrauen auf das inzwischen zeitlose Stück zahlt sich aus.
Dass bei einem Eintagesgastspiel ich keine aufwändige Ausstattung erwarten kann, ist mir klar und stört mich nicht. Auch ist das Ensemble – und die Band – eigentlich viel zu klein, aber es funktioniert. Dass dabei das Gastspiel aber Preise für die Karten von ca. 80 bis 60 Euro – also eigentlich war das meiste nur PK 1 – aufrufen muss, war eine fatale Fehlentscheidung. Viele blieben fern und der Saal nur circa zu zwei Drittel gefüllt. Ist die von der Mehr! Entertainment geforderte Eintagesmiete einfach zu hoch? Die undurchsichtige Preisgestaltung einmal mehr ein Ärgernis. Immerhin bekommen die Zuschauer in Wolfsburg und Itzehoe zum Abschluss der Tournee in dieser Woche die gleiche Aufführung für ungefähr und weniger als die Hälfte des Berliner Preises (38,-/34,- Euro). Mehr Erfolg dort!

Rent
von Jonathan Larson, in der deutschen Fassung Wolfgang Adenberg

Premiere am 9. November 2017 im Theater auf dem Hornwerk Nienburg mit Hilbert Productions

Regie: Walter Sutcliffe | Musikalische Leitung: Roun Zieverink | Choreographie: Mario Mariano | Ausstattung: Dorota Karolczak

Roger Davis: Ruud van Overdijk | Mark Cohen: Benjamin Beckmann | Mimi Márquez: Marina La Torraca | Angel Dumott Schunard: Manuel Dengler | Tom Collins: Denis Edelmann | Maureen Johnson: Anna Hofbauer | Joanne Jefferson: Denise Obedekah | Benjamin Coffin III: Martin Markert | Ensemble und Cover: Gerrit Hericks, Vasilios Manis, Michaela Khom

3 von 5 für Che und Evita

Es hat definitiv seine magischen Momente. Dank des wunderbaren Musicals „Evita“ gibt es berührende Situationen in einer politischen Umgebung. Die internationale Tournee ist für 12 Wochen zu Gast im Phoenix Theatre London. Am 2. August war Premiere und Press Night und ich stellte fest, dass das Regieteam sich nicht verbeugt.
Meine 26. Inszenierung des Klassikers war leider erstaunlich humorlos inszeniert, dafür sehr effektiv mit schlauen Verweisen, wie dem Erdbeben. Doch die Doppelbödigkeit, die auch in der Instrumentierung zu finden ist, habe ich vermisst. Das ginge besser.

Das Ensemble insgesamt zu klein, um Aristokraten, Militär und Volk zu spielen. Emma Hatton als Eva ist auf den Punkt und erinnert an Ruthie Henshall. Der in Stuttgart lebende Italiener Gian Marco Schiaretti gibt den uniformierten Ché sehr präsent, aber Kopfbedeckung und Militärjacke verstecken eher seinen Charakter. Kevin Stephen-Jones gibt den charismatischen Perón, dessen schwarze Perücke durchaus ans Phantom erinnert.

Es musste nicht eine Neuerfindung sein, aber eben die Zwischentöne müssen die Regisseure Bob Thomson und Bill Kenwright schon sichtbar machen. Choreograph Bill Deamer hält alles flüssig am laufen und Ausstatter Matthew Wright bietet eine dreigeteilte Brücke, die einzeln nach vorne fahren kann für unterschiedliche Szenenräume. Praktisch und gut – eben alles.

Evita
28.07.2017 bis 14.10.2017 – 12 Wochen Tournee im West End, Premiere am 02.08.2017 im Phoenix Theatre London

Musicalsommermärchen 2017

Musicalsommer in Deutschland gibt es schon sehr lange. Mal mit Familie oder/und Freunden zusammen, mal bei guten Angeboten, mal mit bestem Wetter für die zahlreichen Freilichtaufführungen. Premieren gibt es mehr als zahlreich und eigentlich hat keiner einen Überblick.

2017 packt der von der Mehr!Entertainment gepachtete Admiralspalast mehrwöchige Gastspiele auf der großen Bühne zusammen, ergänzt einzelne Konzerte und zeigt parallel in den anderen Spielstätten des Hinterhauses an der Friedrichstraße in Berlin weitere Musicalproduktionen. Eine wunderbare, gute Idee, die hoffentlich weitergeführt und ausgebaut wird.

Runter vom Sofa – ab ins SOFA

Vom 15. Juli bis 20. August 2017 gibt es Konzerte, Musicals und Shows für Groß und Klein: DER HAUPTMANN VON KÖPENICK 19.07. – 06.08.2017, CATS 09.08. – 19.08.2017, THE TIGER LILLIES 15.07.2017, GRIMM – DAS MUSICAL 15.07. – 26.07.2017, ROTKÄPPCHEN UND DER AUFSCHNEIDER 21.07.-22.07.2017, CAMILLE O’SULLIVAN 28.07. – 29.07.2017, ADA AVA – MANUAL CINEMA 04.08. & 06.08.2017, MÄRCHEN AUS SAND 11.08. – 20.08.2017, DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN 11.08. – 12.08.2017, MÄRCHEN POETRY SLAM 18.08.2017

Manches kennt der verwöhnt Berliner Musicalzuschauer, auf manche Produktionen muss er erst noch Lust bekommen. Mal sehen, wie es klappt.

DER HAUPTMANN VON KÖPENICK geht nach zwei Jahren im Rathausinnenhof am Originalschauplatz im Stadtteil Köpenick nun in ein festes Theater hinein. In wie weit dabei das Musical von Heiko Stang überarbeitet wird, muss sich noch zeigen. Mit CATS gastiert nach 2002/03 im Musical-Theater am Potsdamer Platz, Berlin-Tiergarten, und der Tournee 2010/11 im Cats-Theaterzelt in der Nähe vom Hauptbahnhof KEINE deutsche Cats-Produktion, sondern „ein Original“.

Bei GRIMM kommt die staatlich geförderte, 15. Koproduktion von Neuköllner Oper und Universität der Künste Berlin (UdK) nun als Wiederaufnahme ins Privattheater – unter das Dach vom Studio im Admiralspalast Berlin. Die Premiere war am 19.03.2015 und wurde ca. 46 Mal mit einer Wiederaufnahme in der Neuköllner Oper bis zum 03.01.2016 gespielt.
Auf der Bühne standen die Studenten, die inzwischen ihr Diplom bekommen haben. So sind einige des Ensembles in diesem Sommer in Hanau, Mayen oder Wunsiedel engagiert. Das führt zu interessanten Umbesetzungen. Dabei sind auch zwei Dozenten der ehemaligen Studenten, die jetzt für einen größeren Altersquerschnitt sorgen.
Bundeswettbewerbsgewinner Dennis Weißert ist statt Sultan jetzt als Wolf Grimm dabei, Michael Dixon übernimmt Hofhund Sultan, Holger Off wird Eule Eulalia, Nochstudenten Jasmin Eberl als Dicklinde und Markus Fetter als Schlau sowie Anastasia Troska übernimmt die Geißlein, was neu für die Inszenierung von Peter Lund ist.
5 der 10, für die und mit denen das Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund entwickelt wurden, sind wieder dabei in ihren Originalrollen. Devi-Ananda Dahm als Dorothea, genannt Rotkäppchen, Anthony Curtis Kirby als Rex, Katharina Beatrice Hierl als Gisela Geiss, Dennis Hupka als Didi, Kiara Brunken als Wild.

Interessant hier dabei ist, dass sich als „freie“ Produktion der Kartenpreis etwa verdoppelte (und die Darsteller nun etwas verdienen dürfen). Auch gibt es momentan nur 10 Vorstellungen GRIMM, wovon nur zwei nachmittags sind. Da wurden nach den ersten Planungen wohl ein paar Termine ersatzlos gestrichen. Schade. Aber wenn vielleicht die Nachfrage groß genug wird …

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Touristen und Berliner die Produktionen ansehen wollen und die Eintrittskarten bezahlen können. Ich bedauere weiterhin, dass der Admiralspalast keine Angebote via Hekticket macht.
Vielleicht haben auch andere freie Produktionen nächstes Jahr Zeit und Lust, ebenfalls für ein paar Tage im Rahmen des SOFA – Sommerfestival im Admiralspalast zu gastieren, damit der Spielplan noch abwechslungsreicher und bunter wird.

Wortgefechte mit Bette & Joan

Dass sich die Berliner die Chance entgehen lassen und die Wortgefechte zweier Hollywooddiven verpassen, ist schon enttäuschend. Denn das Theater am Kurfürstendamm zeigt nach der deutschsprachigen Erstaufführung von „Bette & Joan“ im Hamburger Ernst Deutsch Theater (2. Juni bis 10. Juli 2016) nun als zweite das unterhaltende, spannende Starvehikel mit Manon Straché und Désirée Nick.

Die Ausstattung fast schon zu einfach: nur zwei nebeneinander liegende Filmgarderoben ohne Rückwände. Im Hintergrund werden kurze Filmsequenzen eingeblendet. Regisseur Folke Braband fand viele Farben für die über einen Drehtag verteilten Sticheleien. Die beiden wunderbaren Darstellerinnen lassen den Zuschauer ihre Nöte, Ängste und Intrigen nachspüren, was nicht nur am Umkleiden vor den Zuschauern liegt. Erstaunlich viele Monologe hat das Schauspiel von dem Briten Anton Burge.
Manon Straché glänzt als nicht glänzen wollende Bette Davis und macht den Unterschied zwischen Schauspielerin und Star klar. Désirée Nick will als Joan Crawford vor allem ihren Fans gefallen, ihnen etwas geben. Zwar scheint diese Rolle Désirée Nick auf den Leib geschrieben zu sein, doch Unterschiede zwischen ihrem öffentlichen Auftreten und die Darstellung der Crawford sind nicht fassbar. Spielt sie sich selbst oder noch eine Rolle?Bette & Joan 20170618 Theater am Kurfürstendamm Berlin - Plakat_

Diese Wortgefechten, die unterhalten und differente Seiten von Filmstars zeigen, sollten die Berliner unbedingt persönlich erlebt haben.

Bette & Joan
von Anton Burge, Deutsch von Stefan Kroner

Premiere am 18. Juni 2017 im Theater am Kurfürstendamm Berlin bis 23. Juli 2017
Eine Produktion des Ernst Deutsch Theater, Hamburg, in Zusammenarbeit mit dem Theater am Kurfürstendamm

Regie: Folke Braband | Ausstattung: Stephan Dietrich | Musikalische Leitung: Felix Huber | Kamera und Schnitt: Takis Pagonis
mit Manon Straché als Bette Davis und Désirée Nick als Joan Crawford

Bette & Joan 20170618 Theater am Kurfürstendamm Berlin - Titel_

Bette & Joan – Premiere am 18. Juni 2017 im Theater am Kurfürstendamm Berlin bis 23. Juli 2017

 

Billy-Elliot-Tournee gastiert

Die „Billy Elliot“-Tournee aus Großbritannien kommt erstmals nach Deutschland und gastiert vom 28. Juni bis 23. Juli 2017 im Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg. Die Deutschlandpremiere ist am 29. Juni 2017.

Nicht deutschsprachige Theaterproduktionen sind nicht so häufig und wenn dann nicht für einen ganzen Monat in Deutschland. Es werden Übertitel geboten. Doch wenn der Aufwand, eine eigene Übernahme-Produktion oder Neuinszenierung zu stemmen, zu groß sind, ist eine Einladung zur aktuell reisenden Tourneefassung eine schlaue Idee. Das ist eigentlich der wichtigste Aspekt dieser Produktion. Andere Einladungen müssen folgen. Doch dazu muss „Billy Elliot“, was dem deutschen Publikum kaum bekannt sein wird, erst einmal ein voller Erfolg werden.
Es gäbe leerstehende Musicaltheater sogar in Berlin, Essen, Duisburg …

So gibt es eine Werbetour mit Haydn May als Billy und Henry Farmer als Box-Kumpel Michael (der ja ein Tutu haben möchte – sehr wichtig für das Finale!) mit Auftritten im Fernsehen und vor Fotografen. Am 9. Juni 2017 war Pressetag in Berlin und es ging auch auf die Bühne des Admiralspalastes, auch ein Theater des Koproduzenten Mehr!Entertainment.

Die deutsche Choreografin Nikeata Thompson mit britischer Geburt und westdeutscher Sozialisation tanzte spontane Hiphop-Elemente mit den beiden Zwölfjährigen.
Die umgebaute Halle am Hamburger Großmarkt hat Platz für bis zu 2400 Zuschauern. Ob das Wagnis gelingt? Zu wünschen wäre es. Besonders bei diesem großartigen Stück und Musical. Folgeeinladungen ausdrücklich erwünscht!

Billy Elliot

Musik: Elton John | Buch und Liedtexte – Lee Hall
Regie: Stephen Daldry | Choreografie: Peter Darling | Co-Regie: Julian Webber | Bühne: Ian MacNeil | Kostüme: Nicky Gillibrand | Licht-Design: Rick Fisher | Sound-Design: Paul Arditti | Musikalische Supervision und Orchestrierung: Martin Koch
Billy: Adam Abbou / Elime Gooding / Haydn May / Lewis Smallman | Mrs. Wilkinson: Anna-Jane Casey | Billys Vater: Martin Walsh | Tony: Scott Garnham | Großmutter: Andrea Miller | George: Leo Atkin | Mr. Braithwaite: Daniel Page | Billys tote Mutter: Nikki Gerrard | Der ältere Billy: Luke Cinque-White | Michael: Henry Farmer / Bradley Mayfield / Elliot Stiff / Samuel Torpey | Debbie: Lilly Cadwallender / Evie Martin / Italia Ross | Ensemble: Tom Brainbridge, Deborah Bundy, Jack Butterworth, Luke Clinque-White, Donna Combe, Wayne Fitzsimmons, Abbie Louise Harris, Ruri James, Leon Kay, Kiera Marner, Charlie Martin, Kris Manuel, Barnaby Meredith, Ben Redfern, Amy Rhiannon-Worth, Phil Snowden, Rachel Spurrell, Sebastian Sykes, Milan van Weelden, Luke Zammit | Ballett-Girls: Irene Bakuva, Lucy Browne, Bonnie Burgess, Isobelle Chalmers, Gabrielle Ellis, Olivia Floydd, PachaGreen, Leah Jennings, Erin McIver, Macie O’Brien, Lily Patterson, Danella Sloman, Lucy Summers, Nicola Turner, Acacia Villios, Soraya Walding, Andrea Webb, Anna William