Do 31.12.15 – 3 P – 1 Konzert

Toi.Toi.Toi heute nach Berlin, Anklam, Trier und Frankfurt am Main.
In Berlin Premiere „Im weißen Rössl“ ins Theater Adlershof (Neueröffnung des Theaters), in Anklam Premiere „Babytalk“ der Vorpommerschen Landesbühne im Theater Anklam (Regie: Birgit Lenz, Musikalische Leitung: Frank Obermair, Ausstattung: Jörg Masser, mit Anna Jamborsky, (Charlotte), Reiko Rölz (Robert) UND Anika Laß (Sie, auch Choreographie) sowie von „Knall auf Fall“-Sketchen im Theater Barth/Barther Boddenbühne der Vorpommerschen Landesbühne, in Trier Premiere „Rent“ im Theater (Regie: Malte C. Lachmann), in Frankfurt am Main konzertante Premiere „Der Graf von Luxemburg“ in der Oper Frankfurt am Main sowie letztmalig „Roter Hahn im Biberpelz“ in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin.
Am Montag, 28.12.2015, war in Wien Uraufführung „Melina Mercouri – meine letzte Reise“ bei der Freien Bühne Wieden (von René Rumpold, 28. Dezember – 31. Dezember & Jänner, Mit Michaela Ehrenstein und René Rumpold, Musik: Béla Fischer, Regie: Vera Bernhauser).
Am Sonntag, 27.12.2015, war Wiederaufnahne „Im weißen Rössl“ am Theater Ingolstadt.

Babytalk 20151231 Vorpommersche Landesbühne‎ Anklam - Banner

Und diesen Blog gibt es jetzt ein ganzes Jahr lang! Vielen Dank den Leser.
Ein Wunsch fürs neue Jahr: Mehr Kommunikation 2016 – mehr Kommentare und Meinungsaustausch. Wissen macht was!

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Mächtig gewaltig

Wieder geht es um alles. Unterschiedliche Kreaturen retten das ganze Universum gegen das ultimative Böse, was im Planeten großen Sternenzerstörer der Ersten Ordnung visualisiert ist. Das wirklich überraschende ist, dass nicht nur mit den älter gewordenen Darstellern der ersten Filme 4 bis 6 an die Vorgängerfilme angeknüpft wurde, sondern extrem viel der alten Stilmittel vom neuen Team wieder Verwendung finden: trockener Humor in kurzen Sätzen, Überblendungen, die Leitmotivtechnik. Einzig die Jedi-durch-die-Luft-Schnellsprünge habe ich etwas vermisst. Aber bitte nicht nach Sinn und Logik fragen: Bei solch technischen Voraussetzungen aller (Planeten werden gesprengt!) wird mit konventionellen Kampfjets bombardiert. Na klar. Und auf einer Karte fehlt ein Puzzleteil und auch niemand ist in der Lage, in diesem Quadranten den vermissten Luke Skywalker ausfindig zu machen. Die Geschichte ist wirklich Haare sträubend flach.

Dafür ist das ganze Star-Wars-Universum da, frisch aufpoliert und ziemlich munter, tempo- und pointenreich. Mit frischen Ideen und Charakteren – und neuen Haarfrisuren. Aber gerade die Variation des Bekannten finde ich lobenswert – ohne komplett anders sein zu wollen.

Denn Disney hat für Milliarden zugeschlagen und George-Lucas-Märchenidee gekauft. Und das Geld will verdient werden – inklusiver Welt weiter Aufmerksamkeit und Merchandising. Ein Geld-drucken-Plan, der ohne zögern wahr wird. Das ist die eigentliche Geschichte des Erwachens der Macht.

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“ („Star Wars: The Force Awakens“) ist die siebte Episode der Star-Wars-Saga. Sie hatte am 14. Dezember 2015 in Los Angeles Weltpremiere; am 16. Dezember 2015 war Deutschlandpremiere im Zoo-Palast Berlin, am 17. Dezember 2015 startete der Film in den deutschen Kinos.

Regie: J. J. Abrams | Drehbuch: Lawrence Kasdan, J. J. Abrams, Michael Arndt | Musik: John Williams

Daisy Ridley: Rey | John Boyega: Finn | Oscar Isaac: Poe Dameron | Adam Driver: Kylo Ren | Harrison Ford: Han Solo | Carrie Fisher: General Leia Organa | Mark Hamill: Luke Skywalker | Lupita Nyong’o: Maz Kanata | Andy Serkis: Oberster Anführer Snoke

Star Wars - Das Erwachen Der Macht 20151216 Kino - Banner

Fotos der Drei Schwestern im Berliner Ensemble

Nur ein paar Eindrücke der „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow, Deutsch von Thomas Brasch
Premiere am Donnerstag, 17. Dezember 2015, im Berliner Ensemble

Mit Antonia Bill, Anna Graenzer, Gudrun Ritter, Karla Sengteller, Laura Tratnik; Uwe Bohm, Raphael Dwinger, Boris Jacoby, Peter Miklusz, Matthias Mosbach, Luca Schaub, Martin Seifert, Georgios Tsivanoglou, Axel Werner
Inszenierung: Leander Haußmann | Bühne: Lothar Holler | Kostüme: Janina Brinkmann | Dramaturgie: Steffen Sünkel

Besetzung Drei Schwestern 20151215 Berliner Ensemble_Sie sind jung, sie verlieben sich, heiraten womöglich und werden unglücklich. Seit elf Jahren leben die drei Schwestern Irina, Mascha und Olga mit ihrem Bruder Andrej in der russischen Provinz, weil ihr mittlerweile verstorbener Vater, General Prosorow von Moskau in die Einöde verlegt wurde. Hier scheint das Leben keinen Sinn zu machen. Doch der erdrückende Stillstand wirkt wie ein Magnet für allerlei kuriose Gestalten: Ein versoffener Arzt, ein verarmter Baron, ein Soldat, der sich selber nicht mehr riechen kann, ein kleingeistiger Gymnasiallehrer und ein Greisenpaar versammeln sich im Hause der Schwestern. In diese Endzeitstimmung platzt Oberstleutnant Werschinin herein und mit einem Schlag ändert sich alles.
DREI SCHWESTERN wurde 1901 mit großem Erfolg in Moskau von Konstantin Stanislawski uraufgeführt. Seine melancholische Inszenierung rührte das Publikum zu Tränen, eine Reaktion, die Tschechow auf keinen Fall erzielen wollte. Bereits bei der Leseprobe zu dieser Inszenierung soll Tschechow immer wieder folgenden einen Satz wiederholt haben: „Ich habe doch ein heiteres Stück geschrieben.“
Nach HAMLET, WOYZECK und DER GUTE MENSCH VON SEZUAN ist DREI SCHWESTERN – in der Übersetzung von Thomas Brasch – bereits die vierte Arbeit von Leander Haußmann am BE in den letzten zwei Jahren. Das Bühnenbild ist von Lothar Holler, der u.a. das Szenenbild für den Film SONNENALLEE gestaltete. Die Kostüme entwirft Janina Brinkmann.
(Informationen vom Theater)

Fotos © Frank Wesner

Zum Tode von Stella Doufexis

Die Komische Oper Berlin in ihrem Nachruf:

„Nach ihrem Gesangsstudium in Berlin begann Stella Doufexis ihre Karriere 1995 am Theater Heidelberg. Schnell gehörte sie zu den glanzvollsten und gefragtesten Sängerinnen ihrer Generation. Sie gastierte an den großen Opernhäusern in Deutschland und Europa, so in München, Salzburg, Barcelona, Frankfurt, Stuttgart und Brüssel und arbeitete während vieler Jahre mit den namhaftesten Künstlern, Klangkörpern und Ensembles der Welt zusammen.

Der Komischen Oper Berlin war sie in den Jahren 2005 bis 2012 als Ensemblemitglied, später als Gastsolistin, verbunden: Als Cherubino in Die Hochzeit des Figaro, als Dorabella in Così fan tutte, als Muse und Niklaus in Hoffmanns Erzählungen, als Medea in Theseus und bei vielen Foyer-, Kammer- und Sinfoniekonzerten …, als Octavian in Der Rosenkavalier, in den der Titelpartien Xerxes und Carmen, sowie, im Jahre 2009, als Hamlet zur Uraufführung der gleichnamigen Oper aus der Feder ihres Ehemannes Christian Jost. …

Nach langer Krankheit ist Stella Doufexis am 15. Dezember 2015 verstorben.“

Xerxes mit Stella Doufexis © Frank Wesner

13.12.15 – 1 P – 1 ÜNP

Toi.Toi.Toi heute nach Linz und Altenburg.
In Linz Premiere „Heute Abend: Lola Blau“ in der BlackBox Lounge Musiktheater Volksgarten (Regie: Verena Koch, Musikalische Leitung: Anna Lang, als Lola Blau: Angela Waidmann) und in Altenburg Übernahmepremiere „Jekyll & Hyde“ im Landestheater (TPThüringen, aus Gera, Premiere dort 28.11.2014, Regie: Intendant Kay Kuntze).
Letztmalig „Cabaret“ in der Kammeroper Köln (Rommerskirchener Str. 21, 50259 Pulheim).

Visitenkarte 201510 Banner mit 3

12.12.15 – 1 UA – 3 P

Toi.Toi.Toi heute nach Karlsruhe, St. Gallen, Hildesheim und Niedernhausen.
In Karlsruhe Premiere „My Fair Lady“ am Badischen Staatstheater (Regie: Sam Brown, Prof. Henry Higgins: Holger Hauer / Armin Kolarczyk, Eliza Doolittle: Stefanie Schaefer / Kristina Stanek, Oberst Pickering: Pavel Fieber / Peter Pichler), in St. Gallen Premiere „West Side Story“ im Theater (Regie & Choreographie: Melissa King, u.a. mit Jörn-Felix Alt als Riff und Max Gertsch als Schrank), in Hildesheim Premiere „Dracula“ im Stadttheater vom TfN (von Frank Wildhorn, Regie: Craig Simmons, Musikalische Leitung: Achim Falkenhausen, Choreographie: Katja Buhl, Ausstattung: Esther Bätschmann; mit Graf Dracula: Alexander Prosek, Jonathan Harker: Tim Müller, Prof. van Helsing: Jens Krause, Mina Murray: Elisabeth Köstner u.a.) und in Niedernhausen Tourneepremiere und Uraufführung „Der kleine Prinz“ im Rhein-Main-Theater von BB Promotion (von Deborah Sasson und Jochen Sautter, mit zwei Darstellern).

My Fair Lady 20151212 Karlsruhe - Banner

My Fair Lady – Banner vom Badischen Staatstheater unter Verwendung eines Fotos von Florian Merdes

Preisträgerkonzert-Programm

Gerne gebe ich die Fotos. Einfach nur fragen und mir Bescheid geben, wo sie verwendet werden! Nicht ohne Namensnennung!

Das Programm vom 44. Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2015 im Friedrichstadt-Palast Berlin am 7. Dezember 2015

Ensemble eröffnet mit „Es liegt in der Luft“ von Mischa Spoliansky
Karen Müller mit „Mädchen im Spiegel“ aus „Grand Hotel“
Nicolai Schwab mit „Kameramann“ von Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn
Anna Overbeck mit „Man of My Dreams“ aus „Edges“
Katherina Sattler mit „Wovon träumst du“ von Sebastian Krämer
Laura Pfister mit „Spanish Rose“ aus „Bye Bye Birdie“
Theresa Weber mit „Ganz kurz“ aus „Edges“
Florian Wagner mit „C-Dur“ und „Billy schien“
Devi-Ananda Dahm mit „Verirrt in Worten“ aus „Lift“
Elias Krischke mit „Ich bin frei / Flipperkönig“ aus „The Who’s Tommy“
Devi-Ananda Dahm mit „Ich will keine Schokolade“ von Jack Morrow und Carl-Ulrich Blecher
Peter Schmid mit „Kalte Füße“ aus „The Drowsy Chaperone oder Hochzeit mit Hindernissen“
Sophia Euskirchen mit „Die Nachtclubsängerin“ von Günter Neumann
Markus Fetter mit „Stalker“ aus „Sorta Love Songs“
Maike Elena Schmidt mit „Lass mich ziehen“ – eigener Text zur Musik von Henry Purcell
Benjamin Vinnen mit „Die Einsamkeit“ und „Enerwé“
Lisa Toh mit „Mit dir“ von Max Herre, Philippe Alexander Kayer und Martin Welzer
Dennis Weißert mit „Manchmal“ von ihm selbst
Hanna Mall mit „Flieg mit mir zum Mond“ aus „Rent“
Dennis Weißert mit „Glory“ aus „Pippin“
Ensemble schließt mit „Froh dabei zu sein“ von Philipp Piosel

Dank auch an die Theatermacher vom Friedrichstadt-Palast vor, neben und über der Bühne für das organisierte Konzert, Ton, Licht und Bühne – Hochachtung vor diesem Nervenkitzel, dass so auf den Punkt zu bringen.

BWG 20151207 1013 Friedrichstadt-Palast Berlin © Frank Wesner - Dennis Weißert_

Dennis Weißert

BWG Preisträger 20151207 Friedrichstadt-Palast Berlin © Frank Wesner