Frühstück ohne Tiffany

Ein schöner Ausflug ins Schauspiel-New-York der 1940er Jahre. Lebedame Holly möchte reich und berühmt werden. Dazu trifft sie viele Männer. Und der namenlose Nachbar (oder der die Wohnung über ihr hat – das ist extrem unklar) erzählt rückblickend von der gemeinsamen Zeit. Auf die Bühne kommt die Adaption des Romans, ohne wirklich theatralisch spannend zu werden. Drei Lieder gibt Holly an der Gitarre dazu – wunderbar gespielt von der Sängerin Pixie Lott. Und der Evergreen aus der Verfilmung, „Moon River“ darf auch nicht fehlen.

Den Abend trägt der aus dem Fernsehen bekannte Schauspieler Matt Barber. Doch der Adaption fehlen die Höhepunkte und einige grundlegende Monologe können das nicht auffangen.

Das in diesem Theater auch „Sweet Charity“ einmal gespielt wurde – was ich auch gesehen habe -, ist dann reiner Zufall … Die Ähnlichkeiten sind interessant.

Das Publikum interessiert sich für das Stück durch den Film. Das könnte auch in Berlin funktionieren. Etwas mehr Höhepunkte und definitiv wenigstens einmal von Tiffany´s träumen und daran vorbei schlendern muss schon noch eingebaut werden. Plus einer bekannten Besetzung, damit die Zuschauer kommen. Dann kann das was werden.

„Breakfast at Tiffany´s“
Premiere im Theatre Royal Haymarket London am 11. Juli 2016, Voraufführungen ab 30. Juni 2016; davor und danach auf Tournee durch Großbritannien

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