Genie-Show und auch nicht: Aladdin

„Aladdin“ aus der Disney-Mache ist ein sehr gut gemachtes Musical, doch der Titelheld trägt es nicht so wie sein Lampengeist, der Genie genannt wird. In London steht auch der Import vom Broadway, Trevor Dion Nicholas, wieder in der Rolle auf der Bühne. Neben den erfahrenen Darstellern haben mir auch das junge Paar, Dean John-Wilson und Jade Ewen, sehr gut gefallen.
Nebenbei einmal sehr erfreulich, dass diese Aufführung kein Tattoo-Problem hat wie heutzutage leider viele andere. So bleiben die Körper nicht privat, sondern werden zu Theater und einer fiktiven Geschichte.

Und leider ist die gesellschaftliche Botschaft im besonderen, heraus stechenden Lied „Proud of My Boy“ leider nicht im Stück zu entschlüsseln. Entwickelt also dort nicht die Bedeutung, die diesem Lied eventuell später einmal zuteil wird.

Wenn nicht der ganze Bühnen- und vor allem Kostümzauber (was für Stoffe und wie die Kostüme wandelbar sind), könnte ich von der Bühnenfassung enttäuscht sein.

Der fliegende Teppich an den Spiraldrähten(?) ist eine technische Sensation. Und wegen dieser Szene muss das kleine Orchester unter einem abdunkelnden Tuch im Orchestergraben die ganze Zeit über spielen …

Das Prince Edward Theatre London ist ausverkauft und zwei Stunden vor der Vorstellung wird der Verkauf der Sitzplätze der ersten Reihe per Lotterie verlost. Viel Glück!

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