„Iván und die Frauen“ in Berlin

Spitzfindigkeiten find ick Spitze

Der Berliner mit dem französischen Vornamen Iván und stressender Mutter Elise hat so einiges erlebt, bevor er ganz unverhofft sein Glück in den Bergen gefunden hat. Kein Paar, aber sie leben zusammen. Moderne Beziehung!

Bei seiner Partnersuche singt sich der leidenschaftliche Cusch Jung begleitet vom schelmischen Keyboardkommentator Paul Hankinson durch Zeiten und Kontinente. Mal als Iván, mal als Mamá, mal als Dialogpartner, immer flott. Dabei werden viele Popsongs mit Frauen- und Männernamen kongenial für die Handlung verwendet. Doch auch die Instrumentierung oder auch der neue Rhythmus überrascht und verführt. Alles klingt immer neu, fast wie gerade erst erfunden. Das Miträtseln unterhält Kenner wie auch Genießer.

Die Geschichte, die der neue Chefregisseur der Musikalischen Komödie Leipzig sich erdacht hat, hat nach eigener Auskunft keinen biographischen Ursprung. Nur den Hund als Ersatz soll es gegeben haben – und unvergesslich wird dabei das lautmalerische Winseln des Pianisten.

Cusch Jung findet immer wieder die Balance zwischen spannendem Solo, Einbinden des Keyboarders und Interaktion mit dem Publikum. Dazu die multisexuelle Suche nach Liebe und Partnerschaft. Denn im zweiten Teil des Abends geht es u.a. nach San Francisco … Sehnsucht und Suche in der Großstadt. Plus kabarettistische Texte und gelungene Wortspielereien, die eine Freude sind, denen man nicht widerstehen kann und einfach spitz und Spitze sind.

17. bis 22. August 2015 bei den Stachelschweinen im Europa Center Berlin-Charlottenburg
mit Cusch Jung & Paul Hankinson

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