Repertoire tauglicher Onegin

Viel zu schnelle, unverzeihliche Eifersucht und zwei Schüsse – ärgerlich – im Dunkeln. Titelrolle Jewgeni Onegin muss seiner angebeteten Tatjana den Vortritt und langweiligen Einheitsraum lassen, denn Asmik Grigorian ist größte Klasse und der Grund, die Neuinszenierung von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin zu sehen. Auf offener Szene wird „das Haus des Fürsten Gremin“ sichtbar nacheinander von der Technik und Requisite abgebaut – Musik ausfüllen oder was soll das mir erzählen? Vergeblich nach Sinn bei Zeit und Raum zu fragen, aber entbehrlicheres als den leichten Regenvorhang selten gesehen.

Jewgeni Onegin
Lyrische Szenen in drei Akten von 1879, Musik von Pjotr I. Tschaikowski, Libretto von Pjotr I. Tschaikowski und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman in Versen von Alexandr S. Puschkin

Premiere am 31. Januar 2016 an der Komischen Oper Berlin – eine Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich

Inszenierung: Barrie Kosky | Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Antonello Manacorda | Bühnenbild: Rebecca Ringst | Kostüme: Klaus Bruns | Dramaturgie: Simon Berger | Chöre: David Cavelius | Licht: Franck Evin

Besetzung
Jewgeni Onegin: Günter Papendell | Tatjana: Asmik Grigorian | Olga: Karolina Gumos | Lenski: Aleš Briscein | Larina: Christiane Oertel | Fürst Gremin: Alexey Antonov | Filippewna: Margarita Nekrasova | Zarezki: Yakov Strizhak | Triquet: Christoph Späth | Ein Hauptmann: Jan-Frank Süße, Carsten Lau | Guillot: Yuhei Sato

Ich finde meine Fotos leider fade, habe trotzdem einige ausgesucht, um einen Eindruck zu vermitteln.

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