blutig und ohne Hoffnung: Herzog Blaubarts Burg – Premiere am 1. März 2015 an der Komischen Oper Berlin

Herzog Blaubarts Burg„: Einakter (1918) von Béla Bartók, Dichtung von Béla Balázs

Premiere am 1. März 2015 an der Komischen Oper Berlin

Trotz aller Warnungen ist Judith Herzog Blaubart in seine düstere Burg gefolgt. Mit ihrer Liebe zu ihm möchte sie dort nicht nur Licht ins Dunkel bringen, sondern ebenso erfahren, was sich hinter den sieben Türen verbirgt, die Blaubart verschlossen hält. Widerwillig gewährt ihr Blaubart Zugang zu seinen geheimnisvollen Kammern. Judith offenbaren sich dabei die Schrecken wie auch die Schönheit von Blaubarts Reich. Mit jeder geöffneten Tür beginnt die Burg, in hellerem Lichte zu erstrahlen, doch kleben überall auch die Spuren von Blut. Vergebens warnt Blaubart Judith davor, auch die beiden letzten Kammern zu öffnen, doch Judith lässt sich nicht abbringen. Eine gemeinsame Zukunft kann es nicht mehr geben. Blaubart bleibt allein in der nun wieder dunkel gewordenen Burg zurück.

Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Inszenierung: Calixto Bieito, Bühnenbild: Rebecca Ringst, Kostüme: Ingo Krügler, Dramaturgie: Pavel B. Jiracek, Licht: Franck Evin
Herzog Blaubart: Gidon Saks; Judith: Ausrine Stundyte
Bilder © Frank Wesner
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