4 von 5 für tierisch überzeugender Wind in the Willows

Ganz ohne Vorkenntnisse des Kinderbuches „The Wind in the Willows“ und der Tiercharaktere entfalltet sich ein bezauberndes Musical für jung und junggeblieben. Die Waldtiere menscheln sehr und haben mehr menschliche Charaktereigenschaften als tierische. Sie bemerken, wie wichtig ein Miteinander ist, lernen mehr oder weniger dazu und bestehen Abenteuer, bei denen sie auch die Otter-Tochter von den Wieseln befreien.

Die Mary-Poppins-Macher erzählen das sehr gekonnt und bieten unterschiedliche Nummern. Im Einheitsbühnenbild gibt es eine kleine Drehscheibe in der Mitte, die das Palladium London von sich aus besitzt. Dazu große Elemente von den Seiten (auch gewendet genutzt) und viel von oben inklusive Sternenhimmel.

Innovativ ist das ganze nicht unbedingt, aber sehr unterhaltend erzählt. Aber vor allem ist die Besetzung der Charaktere interessant und empfiehlt sich fürs Stadttheater: junge und ältere Solisten, Chor und Ballett möglich. Ob nun die Komische Oper, die Staatsoperette oder das Gärtnerplatztheater die deutschsprachige Erstaufführung ergattert? Zwar ist das Kinderbuch “Der Wind in den Weiden” im Deutschen eher unbekannt, aber ohne Vorkenntnisse der Geschichten oder Charakter erzählten sich die Tierabenteuer.

Ob im Originalbuch vielschichtiger erzählt wird und ob die Tiere dort auch etwas dazu lernen?

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