Ein Traum von 42nd Street

Lange habe ich so eine perfekte Musicalproduktion nicht gesehen. Und der Moment, wenn plötzlich wie aus dem Nichts die Bühnen breite Treppe vor einem steht, bleibt im Gedächtnis.
„42nd Street“ steht für oldfashioned mit viel Stepptanz. Und Theater auf und über das Theater. Ein Niemand, Peggy Sawyer, wird entdeckt und tanzt und arbeitet sich in die Herzen der Kollegen und des Publikums in der neuen Show „Pretty Lady“. Viele Kostüme und Bühnenbilder plus feines Licht gehören dazu und glänzen. Im Graben ein kleines Orchester, was gut klingt und größer sein könnte. Einmal mehr wird der Dirigent bei der Ouvertüre sichtbar halb hoch gefahren …

Dieses große Ensemble glänzt in den vielen großen Momenten im großen Theatre Royal Drury Lane, wo schon einmal – in den 1980ern – eine Produktion zu sehen war (Regie: Lucia Victor). Einzig der Julian Marsh war nicht ganz mein Fall.
Beim Schauen konnte ich mir gleich einige andere Darsteller aus Deutschland vorstellen, die perfekt in dieses Arrangement passen. Die in Deutschland bekannte Jasna Ivir („Mamma Mia!“, „Elisabeth“) ist als Komödiantin Maggie Jones groß dabei – wieder auf der Bühne, wo sie zuvor als Mrs Gloop in „Charlie and the Chocolate Factory“ mehrere Jahre zu sehen war.
Überraschenderweise wurde der Bühnenboden nicht wesentlich höher, so dass auch aus der 1. Reihe die Zuschauer die Füße auf der Bühne tappen sehen.

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