kalter Dunst bei wilder Party

Es geht um den kurzen Moment des Glücks. Eine wilde Party ist das Mittel zum Zweck. Genommen wird, was da ist: Sex, Alkohol, Drogen, neue Partner. Doch die Erlösung ist ernüchternd. Und mich hat Michael John LaChiusas Musicalversion von „The Wild Party“ im gerade von St. James Theatre in The Other Palace umgetauften, modernen Kellertheater in London-Victoria leider kalt gelassen.

Die solistischen Zutaten sind exquisit, die Bühnenfläche klein und konzentriert, doch das Musical ging an mir spurlos vorüber. Lag es an den zu vielen Charakteren oder waren sie alle von meinem Hier-und-Jetzt zu weit entfernt? Tolle Darsteller, perfekt eingespieltes Ensemble, individuelle Kostüme, ein kleines Orchester links über der Szenenfläche, die schlau mit Möbeln bespielt wird plus grandiosem Licht mit viel Dunst.

Scheinbar ging es nicht nur mir so und das Publikum kam nicht so wie gehofft. Erstaunlicherweise offerierte der neue Theaterbesitzer (Really Useful Group) in vielen Portalen, damit die Zuschauer den Weg in sein neues Domizil für neue Musicals finden.

Mal sehen, was kommt. Ich schaue mal, ob mich die gleichaltrige und -namige „The Wild Party“-Version von Andrew Lippa von 2000 eher ansprechen kann.

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„The Wild Party“ im The Other Palace London – 2017

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