hinterblieben

Heutzutage bleibt immer weniger von der schnelllebigen Theatervorstellung übrig. Besetzungslisten werden nicht mehr verteilt, eventuell sind die Darsteller nirgends genannt. Das Publikum nimmt das wahr, steckt’s weg und beschwert sich kaum. Das wird nicht besser werden.

Wird es bleiben und hinterbleiben?
Wenn am 14. und 15. Oktober 2016 das Deutsches Musicalarchiv einlädt, geht es um die schon fast vergessene Nahe Vergangenheit: „30 Jahre Cats-Premiere in Hamburg – Das Musical und die kulturpolitische Debatte in den späten 1980er Jahren“ – eine Tagung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg und der Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs.

Aber meinen Cats-Ordner mit Programmheften, Artikeln, Fotos etc. werde ich wohl nicht mitnehmen, aber hoffentlich vorher einmal sichten. (Und in Berlin gab es ja VOR Hamburg im Circus Gruss, Berlin-Tiergarten, schon 1985 „Cats“ semiprofessionell!)

Und das Durchstöbern von Ansammlungen ganz unterschiedlicher Theaterzeugnisse birgt oft einige Überraschungen und weckt Erinnerungen. Das Gehirn wird mächtig gefordert. Doch Zeit für die Datenbank, die dies eigentlich verarbeiten sollte, bleibt kaum.

Jetzt gab es wieder einige Neuzugänge bei mir. Von einigen Produktionen oder Besetzungen wusste ich schon, manche sind eine kleine Überraschung. Alles aus dem Zeitalter vor dem Internet … (nicht alles abgebildet).

U.a. Operette von Ton Steine Scherben, Erstaufführung „Joseph…“ an der UdK Berlin

 

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