Creators – Das Finale am 12. und 13. Oktober 2015 — Gewinner ist ZZAUN! von Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka

Schmidt Theater Hamburg © Frank Wesner

Schmidt Theater Hamburg © Frank Wesner

Presseinformation des Theaters: Im November 2014 startete CREATORS, der erste Wettbewerb für neue deutschsprachige Musicals. Über 150 Musical-Ideen mit Szenen- und Songbeispielen wurden eingereicht und wurden von einer Jury gesichtet und bewertet. Aus den 15 besten Kandidaten wurden in drei Vorrunden – nur – fünf Gewinner ausgewählt und vom Schmidts TIVOLI mit je 10.000 Euro gefördert, um aus ihrem Stoff eine einstündige Bühnenfassung zu schaffen.

Creators – Das Finale am 12. und 13. Oktober 2015 im Schmidt Theater Hamburg (zum Eintrittspreis pro Veranstaltung von 10,- € / Das Kombi-Ticket – Die 5 Finalisten in einem Paket: 35,- €).Creators 20150302 Logo CREATORS_Logo_18x13_klein
Ablauf:
12. Oktober 2015
16 Uhr: „Immer der Nase nach“ |
19 Uhr: „Älter“ |
21.30 Uhr: „Zzaun!“ |

13. Oktober 2015
12 Uhr: „Made in Germany“ |
15 Uhr: „Tresenkönigin“ |

und der Jury-Gewinner 2015 ist:
„ZZAUN!“ von Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka

Kurzvorstellung der CREATORS-Finalisten

IMMER DER NASE NACH –Jörg Hilger und Harald Buresch (12.10. | 16 Uhr)
„Immer der Nase nach“ ist ein neues Märchen-Musical über Selbstachtung, gegenseitigen Respekt und ungewöhnliche Freundschaften. Erzählt wird die Geschichte von der Prinzessin mit der langen Nase, deren Makel für jede Menge Spott sorgt. Doch nach einem ganz speziellen Schönheitswettbewerb stellt sich heraus, dass jeder etwas an sich hat, das nicht so ganz perfekt ist, nur dass man es nicht bei jedem sofort sieht. Wir erleben temperamentvolle Hexen, überforderte Zauberer, sanftmütige Riesen und freche Zwerge, liebevolle Könige, arbeitsuchende Prinzen und zickige Prinzessinnen. Das Stück besticht durch einen wunderbaren Humor für Klein und Groß, spannend gezeichnete Figuren voller Selbstironie und überraschende Wendungen.

ÄLTER – Robin Kulisch und Philipp Gras (12.10. | 19 Uhr)
Wir alle werden älter – aber was genau heißt das? Was bedeutet Älterwerden? Mit Mitte 20 wird die Antwort sicher ganz anders ausfallen als bei jemandem, der gerade seinen 65sten Geburtstag gefeiert hat oder der mit Anfang 30 sein erstes Kind erwartet. Anhand mehrerer Generationen einer Familie beleuchtet das Stück in einzelnen Vignetten die unterschiedlichsten Aspekte des Themas Älterwerden. Dabei gibt es keine stringent durchgehende Handlung, sondern eine teils lose Song- und Szenenfolge, die über einen Zeitraum von ca. eineinhalb Jahren diverse Stationen der Figuren und ihrer Geschichte thematisiert. Der Fokus liegt hierbei bewusst auf alltäglichen Situationen – Familientreffen, Telefonate und Gespräche, in denen die Komik und Dramatik, aber auch die Poesie des Alltags zum Vorschein kommen.

ZZAUN! – Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka (12.10. | 21.30 Uhr)
Horst hat eine Zaunspitze abgebrochen. Das wäre für seinen Nachbarn Roland an sich kein Problem, hätte sich nicht ausgerechnet heute seine Schwiegermutter zum Antrittsbesuch angemeldet, da will man natürlich einen guten Eindruck machen. Zumal sie sich schon genug darüber aufregt, dass ihr Sohn mit einem Mann zusammenlebt! Horst flickt den ramponierten Zaun so gut er kann, doch das genügt dem perfektionistischen Roland nicht: Er ruft seinen Anwalt … Kann man von einer abgebrochenen Zaunspitze zur globalen Krise gelangen? Schon, wenn man davon ausgeht, dass in jedem Reihenhausbesitzer ein wahnsinniger Diktator steckt und jeder wahnsinnige Diktator im Grunde nichts weiter ist als ein kleiner Reihenhausbesitzer.

MADE IN GERMANY – Kevin Schröder und Marc Seitz (13.10. | 12 Uhr)
Die satirische Musical-Comedy erzählt die Geschichte von Elvis Dustin Schmidt, einem jungen Idealisten aus Eisenhüttenstadt, der die Welt verändern möchte. Der freiwillige Dienst bei der Bundeswehr ist seine große Chance! Doch gleich beim ersten Einsatz im fernen Nirvanistan sprengen Selbstmordattentäter Elvis romantische Träume einer besseren Welt. Gemeinsam mit seinem opiumaffinen Kameraden Fritz, der nirvanischen Menschenrechtsaktivistin Shisha und ihrem versehentlich fanatischen Bruder Amar stellt er sich vollbärtigen Glaubensbrüdern, glattrasierten Waffenlobbyisten und den perversen Machtfantasien der Ministeriumsbeamtin Von der kurzen Leine. Kann man mit Waffen wirklich Frieden schaffen?

TRESENKÖNIGIN – Konrad Lorenz und Hafennacht (13.10. | 15 Uhr)
Die erste Kult-Kneipe auf dem Hamburger Kiez der 60er Jahre hieß „Tante Hermine“. Ursprünglich eine Anlaufstelle für Seeleute, lag sie in der Hafenstraße, gegenüber der Fähre VII. Die Jungs, die dort verkehrten, wuchsen zwar neben der Prostitution auf, wurden aber nie so richtig aufgeklärt. Die allgemeine Erwartung an den Paulianer, den Durchblick „in gewissen sexuellen Dingen“ zu haben, erfüllten sie großmäulig und ahnungslos. Das Stück handelt von der ersten Liebe – im Spektrum zwischen unschuldigem Schwärmen und dem Besuch in der Herbertstraße. Darüber wacht in ihrer kompakten Art Hermine Hansen, die Tresenkönigin: arthritisch, ironisch, plattdeutsch. Dabei entführt uns das Trio Hafennacht mit seinen Liedern und Liedzitaten in diese ehemalige Hafenkneipe in Wartestellung: Warten auf die Liebe, warten auf den Seemann, warten auf das Wirtschaftswunder …Creators 20150302 Banner - csm_Creators_Startseite_ea940fcac5

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