Ich arbeite nicht mit Amateuren, meint Fassbinder

Der neue Dokumentarfilm „Fassbinder“ kommt vom Fernsehen gefördert in die Kinos. Er gibt chronologische Einblicke in das Leben und Wirken von Autor, Regisseur und Dominator Rainer Werner Fassbinder.

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Durchaus interessant, nicht alles erklärend, macht auch neugierig auf das Schaffen des Regisseurs. Viele Interviews vermitteln ein vielfältiges Bild, wo DIE Wahrheit es nicht gibt und der Zuschauer zwischen den Zeilen lesen, hören und schauen muss. Hervorzuheben ist das Verdeutlichen von Figuren in seinen Filmen, egal ob Frau oder Mann, in denen er sich und sein Liebesleben gespiegelt hat.
Da er beim Inszenieren viel über direkte, persönliche Kontakte gearbeitet hat und es gerne für den Schauspieler existenziell werden ließ, zeigt sich: der Erfolg kam über Instinkt. Das er später die Chance und das Geld bekam, nicht nur mit seiner Schauspielerkommune zu drehen, blieb selbst internationaler Erfolg nicht aus. Doch alles hat seinen Preis. Auch für ihn, der das durchaus weiß. Alkohol, Drogen und zuviel Arbeit bringen ihn 37jährig um. Seine Weggefährten sagen „Danke“ für die spannende Zeit – und sind glücklich, ihn überlebt zu haben.

Kinostart: 30. April 2015
Regie: Annekatrin Hendel

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